31.12.2016

Jahresrückblick 2016

Und schon liegt wieder ein Jahr hinter uns! Wie immer zum Jahresende, möchte ich auch heute mein Jahr Revue passieren lassen und euch erzählen, was alles so los war.

Insgesamt war es auf jeden Fall ein Jahr mit Highlights und weniger schönen Zeiten, wobei ich ganz klar sagen muss, dass das Positive dieses Mal eindeutig überwiegt, nachdem die letzten Jahre mehr oder weniger einfach so vorüber gingen. Es sind viele schöne Dinge passiert, genauer genommen hat sich mein Leben doch ein wenig gewandelt - langweilig war 2016 für mich auf jeden Fall nicht! Noch vor ein paar Monaten konnte ich mir gar nicht wirklich vorstellen, wohin mich dieses Jahr noch bringt.

JANUAR


Zu Beginn des Jahres befand ich mich gerade im letzten Praktikum meiner Ausbildung. Zwanzig Wochen verbrachte ich an einer Förderschule, an der ich auch 2011 bereits schon mit einem FSJ startete. Dieses Praktikum brachte neben der schönen Zeit dort aber natürlich auch Verpflichtungen mit sich, so auch die Facharbeit, die mich derzeit wohl am meisten beschäftigte, sie sollte schließlich auch gut werden. Fast täglich saß ich daran, vor allem an den Wochenenden habe ich immer einen ordentlichen Schlag reingehauen, dafür musste dann auch die Freizeit ein wenig weichen. Ende Januar habe ich die Arbeit dann jedoch endlich fertig gestellt, binden sowie unterschreiben lassen und vorerst weggelegt, Abgabe war ja erst Anfang März. Das war eine Erleichterung, dass ich nun endlich durch war und mich nochmal ohne weitere Verpfllichtungen auf das Praktikum konzentrieren konnte!

Ansonsten war der Januar ziemlich kalt mit Temperaturen von teils weniger als -10°C. Da musste man sich schon ordentlich einpacken, wobei ich diese trockene Kälte tausend mal angenehmer finde als nasse, windige 8°C.
Mehr kann ich zu dem Monat allerdings gar nicht sagen, es drehte sich, wie gesagt, alles ums Praktikum und die Facharbeit.


FEBRUAR


Der Februar war dann schon nicht mehr ganz so stressig, sondern insgesamt sogar recht schön. Meine Arbeit war fertig, und einige aus meiner Klasse sind bis dahin noch nicht einmal wirklich angefangen. Ich befand mich in meinen letzten zwei Wochen des Praktikums, die nochmal eine sehr schöne Zeit waren. Auch fand meine Abschlusspräsentation mit meiner betreuenden Lehrkraft in der Einrichtung statt - die Note stellte mich mehr als zufrieden.
Vormittags befand ich mich in einer Klasse, nachmittags war ich an zwei Tagen in der Nachmittagsbetreuung - jeweils bei den 15-18-Jährigen. Die Nachmittagsgruppe veranstalte an meinem letzten Tag nochmal eine richtig tolle Abschiedsparty für mich - sie haben u.a. gebacken, dann wurde Disco gemacht usw. So konnte ich auf alle Fälle mit schönen Erinnerungen gehen.

Die restlichen zwei Februarwochen konnte ich mich dann wirklich endgültig zurücklehnen, ich hatte nämlich frei. Von meiner Schule waren diese für den letzten Schliff an der Facharbeit eingeplant, aber damit musste ich mich ein Glück nicht mehr beschäftigen.
Natürlich nutze ich die Zeit, um schonmal ein paar Sachen für das Frühjahr zu shoppen, so wanderten wieder einige neue Sachen in meinen Schrank.

Zudem ging ich im Februar einen Schritt, der in absehbarer Zeit eh anstand: Ich kündigte meinen einen Nebenjob. Ich war dort im Familienentlastenden Dienst tätig und betreute ein jugendliches Mädchen mit einer geistigen Beeinträchtigung. Ich mochte sie wirklich gerne, daher war es auch etwas schwierig, loszulassen. Nur lagen die Betreuungszeiten eben oft auf dem Freitagabend, mal am Wochenende usw., und gerade die Zeit wollte ich einfach für meine bevorstehenden Prüfungen freihalten oder eben auch, um mal was mit Freunden zu unternehmen. Außerdem hätte ich den Job zum Sommer eh spätestens aufgegeben. Einerseits war es schade, andererseits aber auch erleichternd, wenn diese kleinen Verpflichtungen nicht immer auf dem Plan standen.


MÄRZ


Nachdem ich mich gut erholen konnte und seit einem halben Jahr keine Schule hatte (mit Ausnahme von 2 Tagen, an denen es aber auch nur um die Facharbeit ging), fuhr ich morgens dann zukünftig wieder dorthin. Es war wirklich ungewohnt, wieder im Unterricht zu sitzen, aber schon bald habe ich mich wieder daran gewöhnt. Dann kamen aber nach zweieinhalb Wochen schon wieder die Osterferien, und ich hatte wieder frei. Die Zeit rannte diesmal aber sehr schnell, die Prüfungen rückten halt näher. Zudem hatte ich im März auch Geburtstag, wobei ich da nie was Besonderes mache... Im März war ich dann auch mal einen Tag im Harz, da wir hier ja keinen richtigen Winter mit Schnee hatten.


APRIL


Anfang April stand dann der Geburtstag meiner Mutter an, an dem wir morgens nett frühstücken waren. So langsam machte sich der Frühling auch stärker bemerkbar, sodass Winterjacke und Stiefeletten im Schrank bleiben konnte. Ende April hingegen kam der Schnee dann nochmal kurz zurück.

In diesem Monat ist meine Kamera auch endgültig kaputt gegangen, woraufhin ich mir dann eine neue besorgt habe, die mich nicht annähernd so zufrieden stellte wie die alte. Naja, ich fand mich mit der ab, Freunde sind wir bis heute nicht geworden.

Schulisch gesehen war natürlich auch nichts Anderes mehr Thema als die Prüfungen, auch wenn wir viel 'unnötigen' Unterricht dazwischengeschoben bekommen haben, der uns dafür nicht ansatzweise etwas brachte. Ach, eigentlich wollte ich die zurückliegenden Ferien ja zum Lernen nutzen, oder noch früher war der Plan, die letzten zwei Februarwochen dafür zu nutzen - wie es bis jetzt aussah, muss ich nicht erwähnen, oder? Meine Klassenkameraden, die sich schon komplett verrückt gemacht haben und ständig zum Lernen in die Bibliothek gerannt sind, brachten mich allerdings ein wenig aus der Ruhe, aber ich fand einfach keinen Punkt, an dem ich dann mal angefangen habe.


MAI


Im Mai wurde es dann endlich wärmer, ein paar schöne Tage waren dabei. So langsam wurde es dann ernst, Ende Mai stand nämlich die erste Prüfung auf dem Plan. Nichtsdestotrotz kümmerte ich mich aber erst in den letzten beiden Wochen davor darum, das Wichtigste auf Lernzetteln zusammenzuschreiben. Mittlerweile war auch klar, welche Themen wichtig waren bzw. worauf ich mich intensiv vorbereiten musste.

Auf der anderen Seite leerte trennte ich mich vorerst von Kleiderkreisel, wo ich seit 6 Jahren aktiv am Kaufen und Verkaufen war. Aber das verpflichtende Zahlsystem, die vielen schlechten Erfahrungen in letzter Zeit der anderen Mitflieder, der Service im Allgemeinen usw. sagten mir, dass es wohl besser sei, das Ganze weiterhin vorerst zu beobachten. Zudem wollte ich mich auf die Prüfungen konzentrieren und wollte mich nicht damit rumärgern, dass ich tagelang auf mein Geld warte etc.

Am 31. Mai schrieb ich dann meine erste Prüfung. Auch wenn sich manche intensiver mit den Inhalten auseinandergesetzt haben als ich (andere hingegen auch so gut wie gar nicht), war ich vorher nicht allzu aufgeregt, ich konnte die Zeit auch gut gebrauchen.


JUNI


Der Juni startete mit perfektem Sommer-Wetter, wir hatten angenehme 30°C, sodass ich das Lernen nach draußen verschoben habe. Anfang des Monats hatte ich dann meine anderen Prüfungen, auch aus diesen bin ich mit einem guten Gefühl rausgegangen. Vorher mache ich mir bei sowas ja ganz gerne unnötigen Stress.
Ursprünglich sollte es nach den Prüfungen nahtlos in den Unterricht übergehen, ganz spontan bekamen wir die nächsten beiden Wochen dann jedoch frei, womit auch keiner gerechnet hat, denn eigentlich hieß es, wir sollen uns in der Zeit nochmal richtig anstrengen.
Die Stimmung war dementsprechend toll, nur wusste ich gar nicht, wie ich mit so viel freier Zeit umgehen sollte. Ich bin einfach ein Mensch, der irgendeine Beschäftigung braucht, so rein gar nichts tun (abgesehen von kleinen Verpflichtungen) geht bei mir auf Dauer grundsätzlich nach hinten los.
Aber wenigstens hatte ich jetzt Zeit, etwas mehr zu bloggen, was die Zeit davor einfach zu kurz kam.

An einem Tag zwischendurch hatten wir dann noch für eineinhalb Stunden Unterricht, wo wir auch nur darüber aufgeklärt wurden, wie es abläuft, wenn wir noch mündlich geprüft werden. Mündliche Prüfungen waren jedoch keine Pflicht, sofern die Noten stimmten, nur bei gewissen Ungleichheiten. Ich ging nicht davon aus, da noch rein zu müssen, soweit ich es mir mit meinen Vornoten ausgerechnet habe.

Dies bestätigte sich dann am Tag der Notenbekanntgabe, welcher wirklich ein kleiner Höhepunkt des Jahres war! Ich war zuvor tierisch aufgeregt, die Noten sollten halt gut sein. Wir wurden in kleinen Gruppen zur Schule bestellt, wo es dann in einen Raum ging, an dem jeder seinen Tisch mit den vorliegenden Noten hatte. Ich habe mich so gefreut, als ich sah, dass ich alle Prüfungen mit einer glatten 1 bestanden habe. Als dann noch die Lehrer auf mich zukamen und meinten, dass sie dies so noch nicht erlebt hatten, war es natürlich ein noch schöneres Gefühl.

Auch wenn ich nun noch bis September frei hatte, gab es natürlich parallel noch ein paar Verpflichtungen, die mich wieder ein wenig aus der Ruhe brachten. Gute Noten alleine sind ja nicht alles, einen Job brauchte ich natürlich auch noch! Also habe ich auch ein paar Bewerbungen geschrieben und war in verschiedenen Einrichtungen zum Vorstellungsgespräch. In welchen Bereich genau es gehen wird, wusste ich da ehrlich gesagt noch gar nicht. Beworben habe ich mich u.a. in Kindertagesstätten, auch wenn mir klar war, dass ich diese Tätigkeit vermutlich nur zum Einstieg ins Berufsleben ausüben werde, auf Dauer sah ich mich einfach nicht bei den Kleinen. Vorstellen konnte ich mir auch die Arbeit in der Flüchtlingshilfe, beim Integrationsfachdienst oder mit Menschen mit geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen.


JULI


Das Wetter im Juli war leider nicht ganz so toll, ab Mitte des Monats wurde es dann auch endlich besser. Da war ich dann auch wieder viel draußen und habe was unternommen. An den graueren Tagen hingegen beschäftigte ich mich intensiver mit meinem Blog, sortierte meine Schulsachen aus usw.

Im Juni entdeckte ich in der Schule einen Aushang eines Trägers, auf dem stand, dass sie gelegentlich pädagogische Fachkräfte suchen, also schickte ich eine Bewerbung auch dorthin. Die hatten Einrichtungen aller Art. Als ich dann einen Anruf bekam, dass in der stationären Jugendhilfe was frei sei, nahm ich die Einladung zum Vorstellungsgespräch an. Was ich darüber las, was ich im Gespräch erfuhr und die Einrichtung im Allgemeinen sprachen mich sehr an, sodass ich eine Woche später 8 Stunden hospitiert habe. Zunächst zweifelte ich noch, einerseits schreckte mich die Fahrtstrecke ab, andererseits die Arbeitszeiten. Nach dem Tag war ich dann aber doch sehr überzeugt, weshalb ich fortan nur noch auf die schriftliche Zusage bzw. den Arbeitsvertrag wartete.

Sehr schön war natürlich auch der Tag meiner Abschlussfeier - endlich staatlich anerkannte Erzieherin! Dort warteten wir erst auf die Zeugnisse, dann wurde noch ein wenig gefeiert, und abends waren wir essen.

Wovon ich mich Ende Juli auch getrennt habe, ist Facebook. Ich war schon seit Langem am Überlegen, ob ich meinen Account nicht löschen soll, denn nur um zu sehen, wer von irgendwelchen damaligen Klassenkameraden nun schon wieder geheiratet hat, lohnte es sich einfach nicht. Die Leute, mit denen ich wirklich in Kontakt bleiben möchte, erreiche ich auf andere Art und Weise, irgendwie sah ich keinen Sinn mehr in Facebook. Mir fehlt es gar nicht.

Getrennt habe ich mich aber auch von etwas Anderem, und zwar habe ich das Rauchen Ende Juli aufgegeben. Auch dies war eine ziemliche Erleichterung und ein großer Schritt, den ich lange vor mir herschob. Schwer fiel es mir wider Erwarten gar nicht.


AUGUST


Nachdem der Vertrag unterschrieben war, konnte ich den letzten Monat und so viel Freizeit vor dem Arbeitsleben nochmal richtig genießen, genauer genommen stand der lang ersehnte Urlaub auf dem Plan.
Es ging nach Thailand, wo ich schöne Tage erlebte.
Wieder zu Hause, ging es dann ganz spontan nochmal für ein Wochenende nach Amsterdam. Auf alle Fälle hatte ich das Gefühl, was aus den freien Wochen gemacht zu haben. Jetzt war ich aber auch gespannt darauf, was mich in meinem zukünftigen Job erwartet. Anfangs herrschte natürlich doch noch Unsicherheit vor, ob es überhaupt die richtige Entscheidung war.


SEPTEMBER


Dass die Wahl die richtige war, wurde mir schon sehr schnell klar. Vom ersten Tag an fühlte ich mich auf der Arbeit super wohl, im ersten Monat lernte ich täglich Neues dazu und wurde immer sicherer, was Abläufe usw. anbelangte. Klar, es war eine ganze Menge, und auch heute kommen noch neue Situationen auf mich zu, aber ich hatte schnell das Gefühl, gut eingearbeitet zu sein, nicht umsonst war ich teilweise auch schon alleine im Dienst. Mein Team sagte mir sehr zu, ich verstand mich mit jeder meiner Kolleginnen. Die Arbeit machte mir super viel Spaß, war super abwechslungsreich und auch irgendwie anspruchsvoller als das, was ich ursprünglich plante.

Verstärkt wurde das Ganze noch durch das tolle Wetter, das sich fast den gesamten September über hielt. Die Temperaturen lagen grundsätzlich zwischen 20 und 30°C.



OKTOBER


Der Oktober begann damit, dass ich mir ein Auto gekauft habe. Hier musste zwar noch ein bisschen was dran gemacht werden, TÜV hatte es auch keinen, aber es waren ehrliche Mängel, die ein Bekannter in den Griff bekommen konnte.
Auf der Arbeit lief es weiterhin super, mir wurde immer mehr zugetraut. Generell festigte sich das Gefühl, das Richtige gefunden zu haben, immer mehr. Die längere Fahrtstrecke störte mich kein bisschen, gerade zum Abschalten nach einem stressigen Dienst eignet sie sich super, außerdem fahre ich gerne Auto. Merkwürdigerweise machten mir auch die Schichten nichts aus, im Gegenteil, es ist ganz schön, mal unter der Woche oder morgens frei zu haben, genau so stört es mich überhaupt nicht, am Wochenende zu arbeiten.
Die einzig negative Sache im Oktober war wohl auch das, was mich aktuell am meisten stört: Ich habe ganz gut zugenommen, was entweder am Rauchstopp oder dem guten Essen unserer Hauswirtschaftlerin liegt.


NOVEMBER


Der November war eher unspektakulär. Anfangs hatte ich erstmal zwei Wochen Urlaub, bei dem ich anschließend nicht das Gefühl hatte, ihn intensiv genutzt zu haben. Ich war viel zu Hause und habe dort eben ein paar Kleinigkeiten erledigt, aber die meisten meiner Freunde hatten um diese Zeit halt auch nicht frei. Trotzdem tat es auch mal ganz gut, wobei ich noch gar nicht das Bedürfnis nach Urlaub hatte.

Mein Auto bekam u.a. endlich TÜV, ich konnte noch ein bisschen ausmisten und mich ein bisschen um Versicherung und Co. kümmern. Anfang November fing es dann auch bereits an zu schneien, nur war der Schnee leider schnell wieder weggeschmolzen.

Zurück auf der Arbeit war es dann auch ein wenig stressiger, die Vorweihnachtszeit ist generell nicht gerade einfach für manche der Jugendlichen, die z.B. nicht die Möglichkeit haben, Weihnachten mit der Familie zu verbringen. Aber es gab auch nette Tage, an denen wir mit allen gemeinsam was gemacht haben, z.B. haben wir uns um Weihnachts-Deko gekümmert, Kekse gebacken, mit allen Kaffee getrunken usw.


DEZEMBER 


Auch im Dezember war allerhand zu erledigen auf der Arbeit, was mich jedoch nicht wirklich störte. Mit ein bisschen Stress wird es wenigstens nicht langweilig! Insgesamt war der Dezember aber ein überwiegend schöner Monat mit der Vorweihnachtszeit. Gleich drei Weihnachtsfeiern standen an - so Anfang Januar die Weihnachtsfeier unseres Trägers, am letzten Schultag die große in der Einrichtung, in der ich arbeite und an Heiligabend war ich dann zum ersten Mal nicht zu Hause, sondern feierte auf der Arbeit Weihnachten. Auch dies war eine tolle Erfahrung und ein sehr schöner Abend, welcher dann nicht ganz so ideal endete, da mein Auto auf der Autobahn nicht mehr nach Hause wollte.

Zu Hause kam ich zwar nicht wirklich in Weihnachtsstimmung, und irgendwie ging Weihnachten auch komplett an mir vorüber, nichtsdestotrotz waren es auch mal ganz schöne, ruhige Tage.


In diesem Sinne: Einen GUTEN RUTSCH euch allen! :)
Wie war euer Jahr?



29.12.2016

Aufgebraucht im Dezember

Ganz ist der Dezember zwar noch nicht rum, aber da es nicht den Anschein macht, dass ich in den kommenden Tagen noch Produkte leere, und ich zum Jahresende noch einen anderen Post geplant habe, zeige ich meine aufgebrauchten Produkte dieses Mal ein wenig früher als üblich.

Es kam wieder einiges zusammen, darunter überwiegend überzeugende Produkte und eigentlich auch nur eins, mit dem ich nicht allzu viel anfangen konnte.

Im Dezember habe ich mal wieder Duschgel aufgebraucht, einerseits das Palmolive 'Sanft&Sensitiv', welches mir extrem gut gefallen hat. Besonders angenehm fand ich hier den Duft, dieser erinnerte mich sehr an frisch gewaschene Wäsche. Dementsprechend frisch fühlte ich mich auch nach dem Duschen. Solche eher dezenteren, 'sauberen' Düfte bei Duschgel passen für mich eigentlich in jede Jahreszeit, obwohl ich ja sonst immer gerne zwischen warmer und kalter Jahreshälfte aufteile. Es hat meine Haut nicht ausgetrocknet, auch wenn ich bei Duschgel generell nicht davon sprechen würde, dass es in irgendeiner Weise pflegt. Dafür ist meiner Meinung nach eher eine Bodylotion zuständig, nur gibt es halt Duschgel, das mehr austrocknet und welches, das weniger austrocknet, wozu ich dieses zähle.
Auch wenn ich bei Duschgel gerne etwas Neues ausprobiere und selten das gleiche Produkt ein zweites Mal kaufe, würde ich hier durchaus sagen, dass es nachgekauft wird, wenn auch nicht in den nächsten Monaten.

Nach Langem habe ich mir auch mal wieder ein Duschgel von Isana, das 'Golden Beauty', eine Limited Edition, zugelegt. Oftmals hatte ich es bei dieser Marke, dass mir die Konsistenz einfach zu flüssig war, dies war hier nicht der Fall. Im Beschreiben von Düften bin ich zwar nicht gerade talentiert, aber ich würde einfach mal behaupten, dass der Duft sehr zum Design passt sowie dem Tiaré- und Amber-Duft. Es ist schon eher ein wärmerer, parfümähnlicher Duft, welcher weder zu intensiv noch zu schwach ist. Gefiel mir sehr gut, trotzdem würde ich es nicht nachkaufen, da ich, wie gesagt, auf Abwechslung unter der Dusche steht und es sich eh nur um ein limitiertes Produkt hält.
Was die Austrocknung etc. anbelangt, sah ich es als durchschnittlich an, nichts Besonderes also.

Eine Bodylotion wurde auch mal wieder leer. Es handelt sich um die Weleda 'Mandel Sensitiv Pflegelotion' für sensible Haut, welche ich auch sehr überzeugend fand. Aus der Serie stammt bereits meine liebste Gesichtspflege, also wollte ich davon auch mal etwas für den Körper testen. Besonders gut gefiel mir hier übrigens der Pumpspender.
Die Bodylotion hat einen sehr mandellastigen Duft, man sollte also nicht unbedingt was gegen Marzipan-Geruch haben. Wobei ich sagen muss, dass ich ganz gut finde, dass der Geruch recht schnell verfliegt, auch wenn er mir gefällt, aber gerade bei Pflegeprodukten mag ich diese Reizüberflutung einfach nicht besonders gerne, solche Produkte hängen mir dann schnell zum Hals raus.
Insgesamt ist es ein Produkt, das ich mir durchaus nachkaufen würde, wenn ich mal ein paar weitere Bodylotions aufgebraucht habe. Mir gefiel sehr gut, dass die Bodylotion leicht, aber dennoch unheimlich feuchtigkeitsspendend ist. Man hat nicht diesen klebrigen Fettfilm auf der Haut, sondern kann sich kurz nach dem Eincremen schon ohne Probleme anziehen. Auch von den Inhaltsstoffen finde ich die Bodylotion sehr gut.

Momentan habe ich relativ viele Flaschen an Badezusätzen in Gebrauch, sodass ich kaum Einmal-Packungen verwende. Letztens hatte ich aber mal wieder Lust auf etwas Abwechslung und nahm in der Drogerie spontan den Dresdner Essenz 'Bei Kerzenschein'-Badezusatz mit. Es handelt sich um ein Aroma-Schaumbad mit würzig-orientalischem Duft, welches eine entspannende Wirkung haben sollte. Genau das Richtige für den Abend - Vorweihnachtszeit, Bad bei Kerzenlicht usw. Der Duft entspricht der Beschreibung ziemlich genau, wie ich finde, er hatte auf jeden Fall was Weihnachtliches. Würde ich nachkaufen.

Schon mehrfach gelobt habe ich die Goldwell DualSenses 'Pure Repair'-Haarkur. Naturkosmetik ist es zwar nicht, allerdings ein Friseurprodukt, das ohne Silikone, synthetische Duft- und Farbstoffe, Mineralöle sowie Parabene auskommt. Auch wenn ich zwischendurch doch mal zu silikonhaltigen Kuren greife, habe ich da nicht immer dieses 'echte' Gefühl von Gepflegtheit. Eher scheint es mir, als würde lediglich ein Film um das Haar herum sein, sodass erstens nicht genügend Wirkstoffe ins Haar eindringen konnten und zweitens das Haar schneller platt herunter hängt.
Diese Kur lässt man eine Minute einwirken, was ich auch sehr praktisch finde, so kann man die z.B. schnell während der Rasur auf's Haar geben und muss nicht ewig mit Kur im Haar herumlaufen. Sie soll für seidigen Glanz und ein gesundes, geschmeidiges Haargefühl sorgen, was sie meiner Meinung nach auch tut. Klar ist es kein Wahnsinns-Unterschied und vielleicht auch kein Produkt für extrem totblondiertes Haar o.ä., aber ich merke durchaus, dass mein Haar einen etwas weicheren, gepflegteren Eindruck macht. Es lässt sich gut durchkämmen, glänzt wieder etwas mehr, hängt aber nicht schneller platt herunter. Nach dem Einwirken bzw. beim Ausspülen kommt kaum Produkt aus dem Haar, ich hatte immer das Gefühl, dass die Kur selbst in der kurzen Zeit direkt in die Haare eindringt. Der Duft ist jetzt nicht besonders toll, aber dezent und auch nicht unangenehm. Die Kur würde ich auf jeden Fall nachkaufen.

Letzens in der Drogerie habe ich mir dann noch die Lavera 'Tiefenpflege & Reparatur'-Kur gekauft. Mit den Haarprodukten von Lavera war ich bisher eigentlich nie unzufrieden, auch hier würde ich nicht enttäuscht.
Die Kur riecht schon recht intensiv nach Naturkosmetik, ich empfand dies hier aber nicht als störend. Sie ist für trockenes, strapaziertes Haar geeignet und wurde von mir verwendet, nachdem ich meine Haare nun mehrfach mit Lockenstab, Stylingmittel etc. strapaziert habe. Dieses war natürlich schon ein wenig trockener, meinen Haaren merkt man dies nämlich leider sofort an. Kaputt war zwar nichts, aber eben sehr trocken. Die Kur habe ich dann eine Weile einwirken lassen, wo ich ähnlich wie bei der vorigen Kur das Gefühl hatte, dass sie richtig tief ins Haar eindringt. Beim Ausspülen kam auch hier nicht viel Produkt vom Kopf, und dieses glitschige Gefühl, das man von silikonhaltigen Kuren kennt, bliebt aus. Zurück blieben sehr weiche, glänzende und leicht kämmbare Haare. Etwas beschwerender als die vorige Kur erschien mir diese schon, aber sie ist eben auch noch etwas reichhaltiger. Ich würde sie mir auf jeden Fall nachkaufen, wenn auch nicht wöchentlich nutzen, sondern eher bei Bedarf.

Zwei weitere tolle Produkte waren aus der Paula's Choice 'Skin Balancing'-Reihe, zum einen der 'Oil-Reducing Cleanser' und zum annderen der 'Pore-Reducing Toner'.
Über beide Produkte habe ich letztens bereits in meiner Morgenroutine sowie in meiner Abendroutine gesprochen.
Meine Haut ist an sich eher feuchtigkeitsarm, neigt zu Trockenheitsschüppchen und andererseits aber auch zu verstopften Poren, Unterlagerungen usw. Also eher eine feuchtigkeitsarme Mischhaut, würde ich mal sagen, die dazu noch empfindlich ist und gerne mal mit Rötungen etc. reagiert.
Obwohl diese Produkte eher für unreine, fettige Haut ausgelegt sind, kam ich sehr gut damit zurecht. Sowohl Cleaner als auch Toner waren überhaupt nicht austrocknend, hinterließen jedoch ein sehr sauberes Hautgefühl. Klar, eincremen musste ich mich danach, das muss bei mir aber eh immer sein. Ich könnte mir gut vorstellen, die Produkte irgendwann mal wieder zu kaufen, zunächst stehen aber noch ein paar andere Sachen auf der Liste von Produkten, die ich gerne mal testen möchte.

Von L'oréal bekam ich letztens die 'Detox Maske Tonerde Absolue' zugeschickt. Zuvor habe ich schon mehrfach davon gehört, auch wenn ich mich ehrlich gesagt nie näher mit Reviews befasst habe, da ich noch einige Masken zu Hause habe und vorerst keine weiteren kaufen wollte.
Insgesamt sprach mich dieses Produkt dann schon an: Es soll mit seinen drei reinen Tonerden und Aktivkohle für einen gesund-strahlenden Teint sorgen, was sehr vielversprechend klang. Aufgetragen fühlte sich die Maske auch ganz gut an, ich hatte auf alle Fälle das Gefühl, als würde da vielleicht ein bisschen Dreck aus dem Gesicht rausgezogen werden. Was mich ein bisschen von diesem Gefühl ablenkte, war ein sehr intensiver parfümierter Geruch. Für mich widersprach sich dies ein wenig mit den 'reinen Tonerden' etc. Nach dem Abwaschen war die Haut zwar etwas glatter und wirkte recht frisch, aber am Folgetag hatte ich dann leider gleich drei Pickel mehr im Gesicht. Ob es nun an der Maske lag, weiß ich natürlich nicht, aber die Vermutung liegt nahe.

Aber ein Glück gibt es Masken, die ich immer wieder gerne verwende! So auch die Luvos Feuchtigkeits-Maske, die ich schon mehrfach nachgekauft habe.
Diese hat durch die Heilerde eine bräunliche Farbe, trocknet aber nicht so an wie die reinen Heilerde-Masken. Stattdessen fühlt sie sich eher cremig an und macht einen sehr feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eindruck. Die Haut ist anschließend schön weich, glatt und wirkt einfach entspannt. Kaufe ich wieder nach.

Mein letztes aufgebrauchtes Produkt für diesen Monat ist die Maybelline 'Lash Sensational waterproof '-Mascara, die ich auch nicht zum ersten Mal gekauft habe, da ich sie super gerne mag.
Mit dem leicht gebogenen Gummibürstchen erreiche ich jedes Härchen sehr gut. Die Mascara gibt sehr gut Farbe ab, ohne dass man direkt Fliegenbeine um die Augen hat. Sie verlängert die Wimpern sehr schön und sorgt mit der zweiten Schicht für ein sichtbares, jedoch nicht übertriebenes Volumen. Habe ich bereits nachgekauft.


Kennt ihr eins der Produkte? Wie ist eure Meinung dazu?



28.12.2016

L'Oréal Paris 'False Lash Superstar X-Fiber'-Mascara [Testbericht]

Ich durfte mich zu den Glücklichen zählen, die für gofeminin die L'Oréal 'False Lash Superstar X-Fiber'-Macara testen durften. Mir wurde die Mascara kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt.

Generell teste ich immer gerne etwas Neues aus, vor allem wäre dies vermutlich kein Produkt gewesen, zu dem ich in der Drogerie direkt gegriffen hätte.


Wie der Name schon verrät, soll diese Mascara einen Falsche-Wimpern-Effekt hervorrufen, welcher durch die enthaltenen Fasern erreicht werden soll. Sie ist nicht wasserfest, wovon ich persönlich immer gerne eine in meiner Schminksammlung habe. Meistens greife ich zwar zu wasserfester Mascara, aber nicht immer muss meine Mascara einen ganzen Tag oder Starkregen aushalten.


Zu öffnen ist die Mascara an zwei Seiten, hinter beiden verbirgt sich ein Bürstchen. Das Bürstchen hinter '1' ist eher feiner, die äußeren Enden sind etwas breiter als die Mitte. Dadurch gelingt es einem sehr gut, jedes einzelne Härchen zu tuschen. Des Weiteren werden die Wimpern sehr gut getrennt und leicht verlängert. Insgesamt sieht das Ergebnis nach dieser Schicht zwar nach getuschten Wimpern, aber dennoch sehr natürlich aus.

Mit Bürstchen '2', an welchem auch die Fasern haften, bekommt der Augenaufschlag dann noch das gewisse Etwas. Die Wimpern werden noch ein gutes Stück verlängert und auch in ihrer Farbe etwas intensiver. Ein leichtes Volumen kommt zum Vorschein, dennoch sehe ich diese Mascara eher als verlängernd als volumengebend an.

Befürchtet habe ich, dass sich die Fasern im Laufe des Tages lösen und in den Augen landen. Dies hatte ich früher mal mit einer Faser-Mascara, und seitdem stand ich dem Ganzen etwas skeptisch gegenüber. Wider Erwarten kann ich diese Mascara aber einen ganzen Tag lang drauf lassen, ohne dass was ins Auge wandert. Alles hält so, wie es aufgetragen wurde.

Zusätzlich bin ich auch überzeugt davon, wie gut der Schwung hält. Eine Wimpernzange ist bei mir grundsätzlich ein Muss, nur hat es bisher fast jede wasserlösliche Mascara geschafft, dass die Wimpern innerhalb von Minuten wieder komplett gerade waren. Hier bleibt der Schwung bis zum Abschminken vorhanden, was mir sehr gut gefällt.


Das Ergebnis habe ich dann nochmal optisch festgehalten. Oben sieht man meine Wimpern ungetuscht, auf dem zweiten Bild mit Bürstchen '1' und beim letzten habe ich das Bürstchen '2' darüber aufgetragen.

Alles in allem eine sehr zufriedenstellende Mascara ohne Nachteile, wie ich finde!


Kennt ihr die Mascara? Welche ist eure liebste?


25.12.2016

Heiligabend - Outfit, Make-up und was sonst so passierte...

Frohe Weihnachten euch allen! :)

In meinem heutigen Post geht es um meinen 24. Dezember, genauer genommen zeige ich kurz mein Make-up und Outfit, zudem wollte ich ein wenig im Allgemeinen über meinen Tag berichten bzw. überwiegend davon, wie er endete oder wie der 25. Dezember begann.



Beginnen werde ich einfach mit dem Make-up, das im Prinzip ähnlich ausgefallen ist wie immer, nur eben einen Ticken intensiver, aber ansonsten bleibe ich immer gerne bei meiner Routine.


Ich werde nun nicht alle Produkte beim Namen benennen, sollte euch also eins besonders interessieren, dann schreibt es mir gerne,

Begonnen habe ich, wie immer, mit der Gesichtspflege. Dazu zählt für mich eine Augencreme und natürlich die Feuchtigkeitspflege im Gesicht. Unter der regulären Feuchtigkeitscreme habe ich jedoch noch ein Serum aufgetragen, da ich vorhatte ein eher trockenes Make-up zu tragen. So ist die Gefahr etwas geringer, dass sich was an trockenen Stellen absetzt, und es hielt auch die ganze Zeit über sehr gut.
Anschließend trug ich meine Eyeshadowbase auf, danach ging es dann ans Grundieren mit Foundation, was mir mit einem Schwämmchen immer am besten gelingt. Augenschatten sowie kleine Rötungen habe ich nochmal extra mit einem Concealer abgedeckt.
Nun habe ich mich ans AMU gemacht, wo eine Palette zum Einsatz kam. Da habe ich einen mittleren, matten Braunton in die Lidfalte gegeben, ebenso unter den unteren Wimpernkranz. Auf das bewegliche Lid kam dann ein heller Schimmerton, in die Lidfalte habe ich dann ein etwas dunkleres Braun gegeben. Das Ganze habe ich dann verblendet, hin und wieder habe ich hier und da noch nachgebessert. Dies läuft bei mir immer ganz individuell ab, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. Dann kam noch Eyeliner und Mascara drauf.
Für meine Augenbrauen habe ich ein farbiges Gel von Nyx verwendet, das ich seit Kurzem für mich entdeckt habe - ich liebe dieses Produkt einfach!
Ganz wichtig ist mir immer das Konturieren, also durfte auch der Schritt nicht fehlen. Da habe ich einen matten Konturton unter die Wangenknochen gegeben und oben an der Stirn noch ein wenig aufgetragen. Im Anschluss folgte noch Rouge, auch Highlighter war dabei, der einerseits über den Wangenknochen, andererseits aber auch unter dem Brauenbogen und im Augeninnenwinkel aufgetragen wurde.
Schließlich fehlten bloß noch die Lippen, da habe ich einen Lipliner und anschließend meinen geliebten MAC-Lippenstift 'Whirl' aufgetragen.


So sah dann das fertige Ergebnis aus. Aufgrund der aktuellen Wetterlage in Kombination mit meiner Kamera war es wieder recht schwierig, das AMU gut einzufangen, aber einigermaßen müsste man es erkennen.
Meine Haare habe ich ganz einfach mit einem Lockenstab bearbeitet, den ich mir vor ein paar Wochen gekauft habe.


Zunächst wusste ich nicht wirklich, was ich anziehen sollte. Ich entschied mich einfach für mein Kleid, das ich auf meiner Abschlussfeier anhatte (habe hier darüber gebloggt). Dieses ist nude, mit Spitze und hat hinten einen offenen Rücken. Da kam aber einfach ein schwarzer Cardigan drüber.
Erst wollte ich Schuhe mit Absätzen tragen, aber im Endeffekt war ich dann sehr froh, flache Schuhe angehabt zu haben, dazu aber später. Da das Kleid eher etwas leichter ist, wurde es eine schwarze Perlonstrumpfhose, eine blickdichte hätte irgendwie nicht so gepasst. Dass ich mit den Dingern nicht umgehen konnte, was mir schon immer bewusst, aber dass ich sie mir letztendlich an der Leitplanke kaputt reiße, hätte ich nun auch nicht gedacht!
An Schmuck hatte ich, wie meistens in letzter Zeit, goldenen, darunter eine dünne Kette, Knoten-Ohrringe, einen Ring und meine Uhr.


Am Donnerstag haben wir auf der Arbeit übrigens alle Weihnachten in großer Runde gefeiert, was auch wirklich richtig toll war. Dort trug ich das Outfit, das ich letztes Jahr an Weihnachten zum Essengehen anhatte.
Sowohl zu diesem als auch zu dem nudefarbenen Kleid hatte ich einen weinroten Nagellack drauf, hier passte er farblich genau, zu dem Schwarz-Nude-Gold-Look hingegen fand ich ihn auch sehr passend.


Naja, und so endete dann mein Outfit heute Nacht! Bis 22 Uhr lief wirklich alles wunderbar, im Grunde genommen hätte es nicht besser sein können, mit so einem entspannten Heiligabend hätte ich auf der Arbeit nämlich nicht gerechnet. Um 22.30 Uhr hätte ich dann eigentlich Feierabend gehabt, allerdings kam etwas dazwischen, sodass ich dann erst um halb eins den Rückweg angetreten habe. Ich freute mich da schon ein wenig auf mein Bett und die Tatsache, dass ich um kurz nach 2 dann endlich zu Hause bin. Aber das sollte natürlich nicht so sein...

Schon seit ein paar Tagen quietschte ein Riemen an meinem Auto, was es schonmal hatte, als dieser verdeckt war. Vor allem beim Starten, sobald es kalt war oder ich Heizung etc. ordentlich anhatte, trat dies auf. Mein Vater meinte aber, das wäre unbedenklich, zumal das immer nur kurz auftrat und jetzt eh gemacht worden wäre. Auf der Hinfahrt gestern wollte das Quietschen aber einfach nicht verschwinden, was mich schon etwas beunruhigte.

Mein Rückweg besteht in etwa aus 20min Land- und 20min Autobahn. Kein Quietschen auf dem Rückweg, kurz bevor ich an der Autobahn ankam, zickte dann plötzlich das Radio rum. Ich schob es auf schlechtem Empfang oder auf ein Problem an der Antenne. Als kurz darauf dann noch die ABS-Leuchte blinkte, war mir klar, dass da irgendwas nicht ganz stimmt. Erst wollte ich noch über die Schleichwege nach Hause, bin dann aber doch auf die Autobahn rauf.


Und da stand ich dann! Auffahrt rauf, beschleunigt, und dann kam auch einfach nichts mehr an Gas. Mehrere Leuchten waren mittlerweile an, habe mich dann nur noch  auf den Standstreifen begeben können, und das war's dann. Habe ihn zwar später noch wieder anbekommen, aber bin auch nur bis 100m vor die nächste Abfahrt gekommen. Habe meinen Vater dann aus dem Bett holen müssen, der mich von der Autobahn hätte runterziehen wollen.
Dachte mir schon, dass es die Lichtmaschine ist - war dann auch so.
Ich war aber echt überrascht, wie viele Menschen doch angehalten und ihre Hilfe angeboten haben. Aber irgendwie war es ja schon wieder witzig, so viele Frohe-Weihnachtswünsche auf der Autobahn zu bekommen - kann nicht jeder von sich behaupten.

Im Endeffekt sprang er dann doch noch für kurze Zeit runter, wenigstens kamen wir die Abfahrt runter. Wider Erwarten war mein Abschleppseil nicht im Auto, die Abschleppstange meines Vaters passte dann auch nicht, woraufhin wir dann noch mit seinem Auto nach Hause sind, das Abschleppseil geholt haben. Wir wollten ihn eigentlich an ein Feld stellen, nur stand er seitlich so im Dreck, dass wir ihn zu zweit nicht weit bekommen haben.
Gegen 4 Uhr war ich dann auch endlich mal im Bett. Heute Morgen haben wir ihn dann zur Werkstatt bringen können, indem mein Vater die leergelutschte Batterie gegen die seines einen anderen Autos ausgetauscht hat und alle Energieverbraucher ausgelassen hat.


Wie war denn euer Heiligabend?


22.12.2016

Meine Abendroutine

Wie letztens in meiner Morgenroutine angesprochen, folgt nun meine Abendroutine. Da diese im Großen und Ganzen wenig spektakulär ist, lege ich mein Augenmerk in diesem Post mehr auf meine abendliche Reinigungs- und Pflege-Routine.

Wenn ich früher zu Hause bin, verlaufen die Nachmittage bzw. Abende eher individuell ab, daher beziehe ich mich auch hierbei wieder auf die Tage, an denen ich erst frühestens um 23 Uhr von der Arbeit komme oder aus anderen Gründen spät zu Hause bin.


Nachdem ich meine Jacke ausgezogen und meine Tasche abgestellt habe, gehe ich auch schon direkt ins Bad und putze meine Zähne. Da benutze ich keine besonderen Produkte, aktuell habe ich eine Zahnpasta von Blend-a-med, mit der ich sehr zufrieden bin. Meine Hände wasche ich übrigens auch immer, bevor ich mich ans Gesicht mache.


Als erstes nehme ich dann mein Augen-Make-up mit dem 'Clean&Care'-Entferner für wasserfestes AMU von Rival de Loop ab. Den mag ich seit einigen Monaten wirklich super gerne und kaufe ihn deshalb auch immer wieder nach. Er entfernt das AMU gründlich und verhältnismäßig schnell. Jahrelang hatte ich einen anderen, und keiner von denen, die ich zwischenzeitlich mal ausprobiert habe, kam an den heran, bis ich letzten Endes hierzu kam.

Wie auch in meiner Morgenroutine, kommen jetzt der Cleanser sowie der Toner aus der Paula's Choice 'Skin Balancing'-Reihe zum Einsatz. Für meine feuchtigkeitsarme Mischhaut sind beide Produkte ganz gut geeignet, da sie weder austrocknen und noch Unreinheiten verursachen, zudem machen sie die Haut so richtig schön sauber. Mittlerweile sind sie leider fast leer, vorerst werde ich mal wieder was Neues ausprobieren, auch wenn ich hiermit wirklich gut zurecht kam und sie auch jederzeit wieder kaufen würde.


Da ich schon seit einiger Zeit immer wieder was von AHA und BHA gehört habe, sobald es um irgendwelche Hautprobleme ging, habe ich mich damit mal auseinandergesetzt und daraufhin das Paula's Choice 'Skin Perfecting 2% BHA Liquid' und das 'Skin Perfecting AHA Gel' zugelegt, in der Hoffnung, Unterlagerungen damit den Kampf anzusagen, feinere Poren zu bekommen bzw. ein allgemein schöneres Hautbild.

Bei der BHA-Lotion handelt es sich um ein flüssiges Peeling, das die Poren tiefgründig reinigen und dadurch Unreinheiten vorbeugen soll. Zudem soll es für eine glattere Haut sorgen.
Was ich in den Wochen, in denen ich es ohne AHA verwendet habe, auf alle Fälle bemerkt habe, war die glattere Haut. Insgesamt hatte ich das Gefühl, weniger mit Unterlagerungen zu kämpfen zu haben, wobei das auch früher nicht extrem war. Ein bisschen reiner wirkte die Haut, wobei ich mir da auch einen anderen Grund für vorstellen kann. Generell macht meine Haut einen wesentlich unkomplizierteren Eindruck, seitdem ich das Produkt in meiner Routine habe. Vor allem trockene Stellen bzw. Hautschüppchen treten kaum noch auf, auch finde ich, dass die anschließende Pflege (gerade auch, weil die Schüppchen gut abgetragen werden) gut eindringen kann. Make-up setzt sich somit auch nicht unschön ab.
Ich trage das Produkt wie ein Gesichtswasser auf, sprich ich gebe es auf ein Wattepad und gehe damit über meine Haut.

Das AHA-Gel wollte ich erst gar nicht bestellen, da es aber eine 2-Woche-Probe, die nun schon seit ca. 6 Wochen in Gebrauch ist, wanderte das Produkt direkt mit auf meine Bestellung. Dadurch soll trockene Hautschichten entfernt werden, wodurch eine wunderbar sanfte und gesunde Haut freigelegt werden soll. Auch hierin ist ein Peeling-Effekt enthalten.
Zunächst verwendete ich ja nur die BHA-Lotion und war bereits zufrieden. Hiermit erzielte ich auf den ersten Blick zwar keine weltbewegenden Veränderungen, allgemein bin ich bis jetzt aber trotzdem zufrieden. Die Haut ist relativ glatt, Unreinheiten oder trockene Stellen traten nicht auf. Gut, meine Haut neigt zu Trockenheit, aus dem Grund creme ich mich danach noch mit einer Pflege ein, aber ich verspürte keine austrocknende Wirkung.


Für besagte trockene Stellen, was mal das komplette Gesicht, mal aber auch nur einzelne Partien sein können, nutzte ich wie auch morgens die 'Wohltuende Feuchtigkeitspflege' von Weleda für sensible Mischhaut. Wie schon so oft erwähnt, mag ich diese Creme super gerne, da sie intensiv Feuchtigkeit spendet, super eindringt und zudem keinen Fettfilm hinterlässt.

Da sie gelegentlich zum Einsatz kommt, wenn auch teilweise wochenlang gar nicht, führe ich auch das 'Effaclar K+'-Gel von La Roche Posay mit auf. Dieses verwende ich punktuell auf unreinen Stellen, vor allem bei Unterlagerungen. Wenn ich es ein paar Tage am Stück auftrage, gehen die Unterlagerungen dann schnell wieder weg. Ich empfinde es zwar nicht als besonders austrocknend, dennoch ersetzt es für mich keine Pflege, bei generell schon trockenen Stellen im Gesicht bin ich da lieber vorsichtig.


Zwei Produkte gehören dann noch zu meiner Routine dazu. Momentan ist diese zwar alles andere als minimalistisch, aber ich bin zufrieden, und das ist die Hauptsache.

Für die Augenpartie habe ich seit Kurzem die 'Advanced'-Augencreme von La Mer. Diese ist von der Konsistenz her sehr leicht und gelartig, fast kommt sie einem beim Auftrag sogar flüssig vor. Auf alle Fälle ist sie super feuchtigkeitsspendend, morgens ist die Haut um die Augen immer noch extrem weich. Da ich um die Augen rum zu sehr trockener Haut neige, bin ich froh, ein Produkt gefunden zu haben, das meinen Ansprüchen gerecht wird und trotzdem schön leicht ist. Da meine Augencreme für morgens bald leer ist, werde ich dann wohl auch auf diese zurückgreifen, unter dem Make-up funktioniert sie sehr gut. Es fängt nichts an zu rutschen, vor allem Concealer setzt sich auch überhaupt nicht ab. Außerdem macht sie einen extrem ergiebigen Eindruck, da man nur sehr wenig Produkt braucht, dies rechtfertigt dann auch den Preis.

Wenn meine Lippen nicht allzu trocken sind, greife ich gerne auf einen leichteren Pflegestift zurück oder lasse die Lippenpflege am Abend auch mal ganz aus, sobald sie aber trockener bis kaputt sind, liebe ich den Nuxe 'Rêve de Miel'-Balm. Der pflegt wahnsinnig gut, wie ich finde. Am nächsten Morgen sind die Probleme vom Abend bereits Geschichte.


Nun ziehe ich mir dann auch schon meinen Schlafanzug an und bewege mich in Richtung Bett. Falls ihr euch nach diesem Post und der Morgenroutine wundert, wann ich denn dusche: Das geschieht meist zwischendurch irgendwann, sprich an Frühdienst-Tagen nach der Arbeit, an Spätdienst-Tagen vorher.


Irgendwann habe ich es dann auch endlich ins Bett geschafft...


18.12.2016

What's in my car?

Zur Abwechslung mal ein Post der etwas anderen Art, und zwar dachte ich, zeige ich einfach mal den Inhalt meines Autos. Das habe ich mal bei einer Youtuberin gesehen, was jedoch auch schon Jahre her ist.


Ursprünglich kam mir letztens auf der Heimfahrt die Idee, mal wieder einen 'What's in my bag?'-Post zu verfassen, aber dann habe ich es mir doch anders überlegt, die Tasche kann erstmal warten.


Generell habe ich keine Lust, unnötiges Zeug im Auto rumfliegen zu haben. Im Handschuhfach habe ich daher auch nur das Bordbuch bzw. ein paar Unterlagen für's Auto. Kann sein, dass nochmal eine Packung Taschentücher hineinwandert, aber mehr muss darin auch nicht sein.


Vorne habe ich noch einen Getränkehalter, der ist jedoch meistens leer. Wenn ich was zu trinken dabei habe, dann befindet es sich in der Regel in meiner Handtasche. Während der Fahrt brauche ich auch nicht zwangsläufig was zu trinken.
Der Schaltknüppel sieht ein wenig mitgenommen aus, Verfärbungen sind am Kunststoff auch zu erkennen, aber mit 15 Jahren darf das Auto auch so aussehen.


In der Fahrertür habe ich noch einen Abzieher stecken, den ich ganz gerne nutze, wenn die Scheiben voller Regentropfen sind, was leider viel zu häufig vorkommt.
Außerdem ist eine Parkscheibe natürlich sehr wichtig, die brauche ich auch andauernd. Eine zweite habe ich dabei, sollte ich mal ein anderes Auto fahren, in dem keine drin ist, oder wenn jemand eine braucht und keine hat...


Auf der Rückseite des Fahrersitzes habe ich noch eine Warnweste stecken. Ich werde mir aber noch drei weitere ins Auto legen, da ich nur zwei habe und es einfach sinnvoll ist, für alle Insassen eine zu haben.


 Im Kofferraum habe ich dann noch ein Warndreieck, eine Kiste mit nützlichem Kram für's Auto sowie einen Beutel mit nützlichem Kram für mich. Den Inhalt der Kiste und des Beutels werde ich gleich jedoch noch genauer vorstellen.
Falls ihr euch jetzt wundert, wo mein Verbandskasten ist: Den habe ich vergessen zu fotografieren, er befindet sich in einem seitlichen Fach im Kofferraum.


In dem Beutel habe ich einmal Wechselwäsche für mich dabei - kann ja immer mal sein, dass meine Hose reißt, ich mich mit irgendwas einsaue oder einfach mal spontan eine Nacht weg bleibe und am nächsten Tag was brauche (Unterwäsche inklusive, musste ich jetzt aber nicht mitfotografieren).
Für letzteren Fall habe ich auch ein kleines Notfalltäschchen gepackt, in dem sich Zahnbürste, Zahnpasta, Abschminktücher, Creme und ein bisschen Schminke befinden. Da wir auf der Arbeit immer ein besetztes Haus haben, kann es natürlich mal sein, dass eine Nachtwache spontan nicht zum Dienst kommen kann, keine andere zu erreichen ist und ich stattdessen über Nacht bleibe. Genau so werde ich keine 45km über Land fahren, sollte Eisregen o.ä. eintreten.


Natürlich brauche ich auch Eiskratzer, Enteiser-Spray und einen Besen jetzt im Winter. Wobei ich bis jetzt echt selten kratzen und erst einmal Schnee beseitigen musste, was mir auch ganz recht ist. Das erste Kratzen im Jahr macht mir immer noch Spaß, aber sobald ich abends Feierabend habe und erstmal ein zugefrorenes Auto vorfinde, hört dieser dann auch auf.
Dann habe ich noch einen Wischer für die Scheiben von innen, wenn diese beschlagen sind, allerdings versuche ich, nach Möglichkeit darauf zu verzichten, so effektiv ist der nicht. Solange ich meine Scheiben regelmäßig sauber mache, hält es sich mit dem Beschlagen meist auch in Grenzen.


Für den Fall der Fälle habe ich dann auch noch ein Starthilfekabel dabei. Das brauchte ich bisher zwar noch nicht, aber sicher ist sicher. Außerdem wollte ich mir auch noch ein Abschleppseil zulegen, auch das kann natürlich immer mal zum Einsatz kommen.


Ansonsten habe ich noch ein Paar Handschuhe dabei, sollte spontan ein Reifenwechseln anstehen. Taschenlampe und Stirnleuchte, u.a. für solche Fälle, sind auch nie verkehrt. Zudem habe ich noch eine Ersatzlampe dabei.


Wie weiter oben im Text erwähnt, hier die zweite Warnweste...


Zu guter Letzt noch ein bisschen Kleinkram wie Pflaster, Schmerztabletten, Brillenputztücher (für die Sonnenbrille) und Tücher zum Reinigen der Hände.


Was darf bei euch im Auto nicht fehlen?