27.11.2016

Pink Box 'Ooh la la...'

Vor Kurzem traf die neue Pink Box bei mir ein, weshalb ich euch den Inhalt heute gerne vorstellen möchte. Vielen Dank @Pink Box für das kostenlose Zusenden der Box! :)

Es handelt sich diesmal um die 'Ooh la la...'-Edition, welche sehr bunt und im Pop-Art-Stil gehalten ist. Inhaltlich konnte sie mal wieder richtig überzeugen!

Zunächst einmal war natürlich wieder was zum Lesen dabei, und zwar die Couch. Noch habe ich nicht reingeschaut, jedoch denke ich mal, dass darin vielleicht ein paar Inspirationen für das Zuhause enthalten sind. Generell mag ich Zeitschriften momentan wieder ziemlich gerne, die kann man abends vor dem Schlafengehen immer gut noch durchblättern.

Sehr passend, da meine Haut gerade wieder sehr trocken ist, ist die Bodylotion 'Totes Meer Therapie' von Salthouse. Diese ist für trockene und empfindliche Haut geeignet, zudem frei von Silikonen, Farbstoffen, PEG, Paraffinen und Parabenen, somit also perfekt. Darüber hinaus ist sie mehr oder weniger duftneutral bzw. leicht medizinisch vom Geruch, was mir auch ganz recht ist, da ich parfümierten Bodylotions selten auf lange Zeit etwas abgewinnen kann.
Nach einmaliger Benutzung kann ich auf jeden Fall sagen, dass mir das Produkt gut gefallen hat - pflegend, aber nicht zu fettig oder schwer auf der Haut.

Es ist rund zwei Jahre her, dass ich mal was vom Dr. Severin 'Body Aftershave Balm original' gehört habe, da war es aber auch lediglich Gutes. Das Produkt soll die Haut nach der Rasur beruhigen bzw. Reizungen wie Rötungen oder Rasierpickelchen vorbeugen. Ich bin sehr gespannt! Bisher habe ich es nur kurz am Arm getestet, dort machte es einen leicht kühlenden Eindruck. Vom Geruch her ist das Produkt recht kräuterlastig. Die Konsistenz ist eher gelartig bis flüssiger, sodass sich das Produkt gut verteilen lässt und ergiebig ist.

Auch immer ganz praktisch finde ich desinfizierendes Handgel. Zwar nutze ich es nicht regelmäßig, zumal es auch nicht sinnvoll ist, ständig zu desinfizieren, aber manchmal ist das Bedürfnis danach doch vorhanden. Hierbei handelt es sich um das Merci Handy 'Lollipop'-Hand Cleansing Gel, welches kleine pflegende Kügelchen enthält, die sich beim Verreiben auf den Händen jedoch auflösen. Den Geruch empfinde ich als sehr angenehm, er erinnert mich an Parfüm, ist jedoch sehr dezent und somit nicht aufdringlich.

Von Rival de Loop young waren direkt drei Sachen enthalten, die ich alle gut gebrauchen kann. Zum Einen ist ein kleiner Puderpinsel dabei gewesen, den ich zukünftig für die Handtasche nutzen werde. Puder habe ich meistens dabei, nur eben mit den oftmals beigelegten Quasten, die ich eigentlich gar nicht so gerne mag, einen großen Pinsel will ich jedoch auch nicht mitschleppen. Auf der Haut ist der Pinsel schön weich, dennoch ist ausreichend Widerstand vorhanden.
Dann war noch der Lidschatten '19 african heat' enthalten, ein warmes, schimmerndes Mittelbraun. Einen solchen Ton habe ich noch nicht, denke aber, damit gut arbeiten zu können.
Das dritte Produkt ist ein nudefarbener Nagellack in der Farbe '#13 sand francisco' - auch sehr passend, da mir gerade erst ein Lack in der Farbe leergegangen ist. Gut finde ich, dass der Pinsel etwas breiter ist, damit komme ich persönlich einfach besser klar.

Zu guter Letzt war noch die Max Factor 'Velvet Volume'-Mascara enthalten. Normalerweise verwende ich zwar immer wasserfeste Mascara, allerdings habe ich auch immer gerne eine wasserlösliche in Gebrauch. Ich habe sie direkt mal getestet und bin recht begeistert - zunächst einmal hat sie meine Wimpern gut getrennt, was gerade bei Volumenmascaras ja nicht immer gegeben ist, zusätzlich ist sie intensiv schwarz und gab mit der 2. Schicht auch ein angemessenes, nicht zu übertriebenes Volumen.

Insgesamt bin ich wirklich sehr zufrieden mit dem Inhalt, mit jedem einzelnen Produkt kann ich etwas anfangen! Außerdem liebe ich es einfach, mich von solchen Boxen überraschen zu lassen.


Kennt ihr eins der Produkte - falls ja, wie ist eure Meinung dazu? 


20.11.2016

So wasche ich meine Pinsel

Nachdem ich vor ein paar Monaten schon meine Pinselsammlung vorgestellt habe, möchte ich heute zeigen, wie ich diese wasche.


Wie oft die Pinsel in die Wäsche kommen, ist bei mir eher unterschiedlich. Ursprünglich war geplant, dass sie einmal die Woche sauber gemacht werden, was ich nicht immer schaffe. Die letzten Wochen kam ich damit zwar ganz gut hin, oftmals kam dann aber doch etwas dazwischen. Gerade Lidschattenpinsel müssen auch nicht ganz so oft gewaschen werden. Einen Foundationpinsel hingegen würde ich definitiv öfter waschen, diese habe ich auch meist einzeln nach jeder 2. Benutzung gewaschen, da ich es anderenfalls etwas unhygienisch fand.
Was ich ebenfalls regelmäßiger wasche, sind Make-up-Schwämmchen, da sich darin so einiges festsetzt, und wenn die erstmal voller Produkt sind, kann man ohnehin nicht mehr gut mit diesen arbeiten.

Wenn sie dann mal wieder gewaschen werden, lege ich die dreckigen Pinsel auf den Waschbeckenrand.


Zum Waschen selbst benötige ich das Reinigungspad von Ebelin, das eigentlich für das Gesicht gedacht ist, zum Pinselwaschen aber super funktioniert, sowie einen Brush Cleanser von Freedom.

Zuvor habe ich übrigens meist mit herkömmlichen Shampoo gewaschen, da ich immer eins hatte, mit dem meine eigenen Haare nicht so zufrieden waren. Ursprünglich habe ich immer Babyshampoo verwendet, auf Dauer merkte ich zwischen einem Babyshampoo und einem 'Erwachsenen'-Shampoo allerdings keinen Unterschied.
Bevor ich mir diesen Cleanser zulegte, wollte ich als nächstes eigentlich Kernseife ausprobieren, da die laut vieler unglaublich gut reinigen soll und zusätzlich wahnsinnig günstig ist. Nur sprach mich der Cleanser dann so an, dass ich ihm nicht widerstehen konnte. Den Kauf bereue ich absolut nicht.


Dann geht es auch schon an die Reinigung, bei der ich jeden Pinsel nacheinander erst einmal mit Wasser anfeuchte...
(Worauf ich hier achten würde, ist dass die Pinselhaare beim Waschen nach unten zeigen, sodass das Wasser nicht in den Pinselhals eindringt, wodurch sich der Kleber lösen könnte.)


...und anschließend ein wenig durch den Cleanser ziehe. Hierbei nimmt er einiges an Produkt auf...


...sodass ich das Ganze nun auf dem Pad noch ein wenig einarbeiten kann. Anschließend spüle ich die Pinsel unter dem Wasserhahn wieder aus, auch hierbei hilft mir das Pad weiterhin, indem ich mit dem Pinsel immer wieder darübergehe, bis letztendlich kein Schaum mehr vorhanden ist.

Den Cleanser von Freedom finde ich wirklich super. Insgesamt haben meine Pinsel nun schon ein paar Wäschen mit ihm durchlaufen, woraufhin ich sagen konnte, dass sie schnell und gründlich gereinigt werden. Die trockenen Haare machen keinen beschwerten oder anderweitig anderen Eindruck als sonst.
Da der Cleanser eine sehr feste Konsistenz hat, nehmen die Pinsel immer nur eine sehr kleine Menge auf, weshalb das Produkt ziemlich ergiebig ist. Der Geruch ist leicht chemisch, aber angenehm. Die trockenen Pinsel haben keinen besonderen Geruch mehr, sie riechen einfach neutral.
Übrigens bekommt der Cleanser meine Make-up-Schwämmchen auch ziemlich gut sauber.


Wo ich es doch unter einem der letzten Bilder noch erwähnt habe, mache ich es hier schon falsch - aber es ist gar nicht so einfach, gleichzeitig den nassen Pinsel zu halten, die andere Hand abzutrocknen und dann die Kamera anzuschalten, um dann ein Foto zu machen.
Was ich hiermit zeigen möchte, ist dass ich die Pinsel - gerade etwas breitere - mit den Händen leicht in ihre Form drücke und überschüssiges Wasser dabei auswringe.


Nun lege ich die die gereinigten Pinsel nacheinander immer auf ein Tuch, bis ich mit der Wäsche aller Pinsel durch bin. Sobald sie fertig sind, bringe ich die Pinsel zum Trocknen in mein Schlafzimmer.


Manche Pinsel verlieren nach dem Waschen ein wenig an Form, gerade fluffige Blendepinsel sind davon meiner Meinung nach etwas stärker betroffen.


Für diese nehme ich dann ein Stück Klopapier, ziehe eine Lage ab und wickle diese vorsichtig um den Pinsel. Dies hat zur Folge, dass er seine ursprüngliche Form behält und die Haare nach dem Trocknen nicht in alle Richtungen abstehen.


Zum Schluss lege ich dann auf einer Kommode wieder Tücher aus, wo die Pinsel nun zum Trocknen hingelegt werden. Auch hier sollte man wieder darauf achten, dass sie waagerecht liegen und nicht in einem Blumentopf (was viele, u.a. auch ich zum Aufbewahren nutzen) trocknen, da bei Letzterem wieder Wasser tief nach innen gelangt, was möglicherweise Haarausfall zur Folge hat.
Damit genügend Luft an die Pinsel kommt, lasse ich den Teil mit den Haaren ein kleines Stück über die Kommode überschauen. Kleinere Pinsel sind meist innerhalb weniger Stunden trocken, wohingegen dickere Puderpinsel z.B. mindestens einen Tag brauchen, bis sie wieder einsatzbereit sind. Mir ist es schon so oft passiert, dass ich meine Pinsel an einem Samstag gewaschen habe und abends dann noch spontan irgendwohin wollte, und dann stand ich vollkommen verzweifelt da, weil die Pinsel alle nass waren. Komischerweise habe ich früher nie welche benutzt, da ging es auch.


18.11.2016

The Little X-Mas Factory [Essence Limited Edition]

So langsam rückt Weihnachten immer näher, was sich daran zeigt, dass die Marken wieder weihnachtliche LEs rausbringen. Auch von Essence gibt es dieses Jahr wieder eine Weihnachts-LE, und zwar die 'The Little X-Mas Factory', die ich glücklicherweise zum Testen zugeschickt bekam!
Vielen Dank @Cosnova!


Heute möchte ich gerne meine ersten Eindrucke der Produkte mit euch teilen. Auf den ersten Blick wusste ich bei der LE sofort, dass es sich um Weihnachten handelt. Generell finde ich, dass die Produkte allesamt sehr süß gestaltet sind.

Besonders gespannt war ich auf das Parfüm '01 it's magic'. Bisher hatte ich noch keins von Essence und habe lediglich mal an zwei oder drei Flaschen im Laden geschnuppert, Letztere sagten mir jedoch nicht so zu. Gerade bei günstigen Düften riecht man meiner Meinung nach auch sehr schnell, dass es sich eben nicht um teure Markenware handelt, da ist für mich eher selten was Ansprechendes dabei. Als ich mir dieses Parfüm schließlich auf's Handgelenkt sprühte, war ich anfangs zugegeben nicht allzu begeistert. Es roch schon sehr süß und intensiv. Nicht zwangsläufig schlecht, aber süße Düfte sind im Allgemeinen eher nicht so meins. Nachdem ich mir nun in Ruhe alle anderen Produkte ansah, war das Intensive schon weg. Zurück blieb eher ein leichter Hauch, der zwar schon noch süß war, jedoch für mein Empfinden sogar recht angenehm war. So kann ich damit gut leben, als ich es gestern getragen habe, hat es mich überhaupt nicht gestört. Nach ein paar Stunden ist vom Duft zwar kaum noch was zu merken, was ich bei dem Preis aber nicht verwerflich fand.

Zudem waren zwei Nagellacke enthalten, die mich soweit beide überzeugen konnten. Ich weiß jetzt nicht, wie lange sie halten, aber zumindest mein erster Eindruck war positiv. '02 let's take an elfie' ist ein schimmerndes, silbriges Weiß. Mit einer Schicht bekommt man hier kein deckendes Ergebnis, mit einer weiteren hingegen klappt es ganz gut. So eine Farbe hatte ich bisher noch nicht, und so helle Farben mag ich immer mal ganz gerne.
'03 santa baby' hingegen deckt bereits mit einer Schicht, was ich bei Nagellack schon ewig nicht mehr hatte. Auch ansonsten ist er streifenfrei und wirkt sehr unkompliziert. Hierbei handelt es sich um ein pinkstichiges Rot, das sich bisher auch noch nicht in meiner Sammlung befand. Mir gefällt die Farbe sehr gut.
Links sieht man die Farben jeweils mit einer Schicht, rechts mit zwei Schichten.

Enthalten war außerdem der Lipbalm '01 merry kissmas', welcher trockene Lippen pflegen soll. Auch wenn er sehr farbintensiv aussieht, ist er aufgetragen im Grunde genommen farblos. Meine Befürchtung war, dass er total künstlich 'schmecken' würde, aber auch dies trat nicht ein, er ist nämlich ziemlich geruchsneutral. Ich kann ihn mir gut vorstellen, wenn ich z.B. die Lippen mit einem Lipliner etwas definiere und in der 'Mitte' etwas mehr Pflege benötige.

Ansprechend fand ich auch den 2in1 Core Concealer '01 elf-approved!', da dies ein Concealer in Stiftform mit pflegendem Kern ist. Auf dem Handrücken geswatcht machte er zunächst einen etwas orangestichigen Eindruck auf mich, dies legte sich dann aber, sobald ich ihn unter den Augen aufgetragen habe, da passte er sich dem Hautton gut an. Trotz des pflegenden Kernes dachte ich, dass mir der Concealer eventuell zu trocken unter den Augen sein wird, zumal diese Partie bei mir ohnehin recht trocken ist. Wider Erwarten betonte der Concealer Trockenheitsfältchen und trockene Stellen aber gar nicht. Auch ließ er sich gut einarbeiten und hielt den Tag über auch (mit transparentem Puder fixiert). Die Deckkraft sehe ich eher als mittelmäßig, starke Augenschatten könnten da noch durchschimmern. Bei extrem heller Haut würde ich ihn jedoch nicht unbedingt empfehlen.

Die Shimmering Stars '01 please, hurry down the chimney' sahen zunächst wirklich sehr interessant aus! Ich hatte vor über 10 Jahren bereits schon einmal solche Schimmer-Perlen, nur eben nicht in Stern-Form. Auch damals wusste ich nicht wirklich, wie ich damit nun umgehen muss. Auf alle Fälle lag auch ein Schwämmchen dabei, so wie auch hier, was für mich eher weniger funktioniert. Stattdessen greife ich da lieber zu einem fester gebundenen Pinsel, um das Produkt gezielt als Highlight aufzutragen. Das Ergebnis ist auf jeden Fall sehr dezent, man nimmt den Schimmer kaum wahr. Für all diejenigen, die es da gerne unauffällig haben, könnte es was sein, ich für meinen Teil hätte mir etwas mehr Glow gewünscht.

Mein persönliches Highlight aus der LE ist definitiv die Lidschattenpalette '01 north pole express delivery'! Enthalten sind fünf schimmernde Farben, die alle gut pigmentiert und einfach im Auftrag sind. Farblich sprechen mich die Töne sehr an, mit dem hellen Silber und Gold lassen sich z.B. gut Highlights setzen, wohingegen das Braun super für die Lidfalte und Co. geeignet ist. Damals habe ich öfters dunkelgrünen Lidschatten verwendet, oftmals hätte ich gerne mal wieder damit gearbeitet, hatte nur keinen zur Hand.

Das letzte Produkt ist die Super Rich Mini Hand Cream '01 holiday hugs', welche die Hände laut Herstellerversprechen wie ein unsichtbarer Handschuh umhüllen soll. Da meine Hände momentan wieder sehr trocken sind, kam mir die Creme gerade recht. Auf alle Fälle macht sie einen reichhaltigen Eindruck, jedoch hinterlässt sie keinen unangenehmen Fettfilm. Der Geruch ist süßlich-vanillig, meiner Meinung nach aber auch sehr angenehm. Da nur 25ml enthalten sind, ist die Tube von der Größe her perfekt für die Handtasche geeignet. 

Wie gefällt euch die LE?

Die Produkte wurden mir kostenlos von Cosnova zur Verfügung gestellt. 

11.11.2016

Outfits für den Herbst

Auch wenn wir uns so langsam dem Winter nähern, wollte ich heute noch ein paar meiner Herbst-Outfits zeigen.
Am Herbst liebe ich besonders die Kleidung, da lässt sich meiner Meinung nach viel machen bzw. geht es nicht wie im Sommer darum, möglichst wenig anzuhaben, oder im Winter darum, möglichst dick eingepackt zu sein.


Zwar sind es nicht wie im Sommer 46 Outfits (Post dazu findet ihr hier), sondern nur vier, aber um diese Jahreszeit spielt das Licht halt einfach nicht mit. Entweder ist es morgens noch dunkel oder eben abends, wenn ich nach Hause komme, und wenn nicht das, ist es den kompletten Tag über grau. Mit meiner alten Kamera funktionierte es dann wenigstens so halbwegs, meiner neuen kann man es aber eh so gut wie gar nicht recht machen. Deshalb greife ich dann meistens auf die guten alten Handy-Spiegel-Bilder zurück, die ich eigentlich nicht sonderlich mag, aber besser als nichts.

Pulli + Jacke: H&M, Hose: Gina Tricot, Schuhe: Vagabond

Pulli + Schuhe + Jacke + Schal: H&M, Hose: Topshop

Hemd + Jacke: H&M, Top: Brandy Melville, Hose: Dr. Denim, Schuhe: Vagabond

Cardigan: Hailys, Shirt: Vero Moda, Hose: Gina Tricot, Schuhe: Vagabond, Kette: Amazon


Was tragt ihr im Herbst am liebsten?
Welches Outfit sagt euch am meisten zu?


08.11.2016

Autumn Must Haves [Beauty/ Fashion]

Während es draußen seit Stunden am Schneien ist und mehr nach Winter aussieht, zeige ich heute mal meine aktuellen Herbst-Favoriten aus den Bereichen Beauty und Fashion.
So wirklich realisieren konnte ich noch nicht, dass wir Anfang November bereits Schnee haben, und auch der Wettervorhersage mochte ich vor ein paar Tagen keinen Glauben schenken. Ich mag Schnee wirklich gerne, sofern er liegen bleibt und es ordentliche Mengen sind, aber derzeit kann ich mich mit ihm nicht wirklich anfreunden.

Immerhin soll es die nächsten Tage aber schön werden - zwar kalt, dafür sonnig. Irgendwie sind mir diese kalten Temperaturen in Verbindung mit Sonne da wesentlich lieber als diese grauen, regnerischen und windigen Tage. Die letzten Tage zeigte sich das Wetter nämlich leider nicht von seiner schönsten Seite, es war einfach tagelang richtig grau und dunkel, was sich bei mir auch wieder deutlich auf die Stimmung ausgewirkt hat.


Wenn es um Kosmetik geht, ändert sich bei mir im Herbst so einiges... U.a. greife ich bei Nagellack und Lippenstiften zu anderen Farben, schminke mich generell stärker, wähle andere Geruchsrichtungen bei Duschgel und Co, und nutze auch die Zeit drinnen super gerne für ein kleines Beauty-Programm.

Die letzten Wochen habe ich eigentlich nur zwei verschiedene Nagellacke getragen. Dies wären 'Bahama Mama' und 'Chinchilly' von Essie, ein dunkler Beerenton sowie ein dezentes Grau. Bei beiden überzeugte mich natürlich, wie bei den meisten Lacken der Marke, die lange Haltbarkeit sowie der einfache Auftrag.
Bei rötlichen Tönen muss ich halt immer aufpassen, was ich dazu trage, jedoch ist 'Bahama Mama' da schon etwas unkomplizierter als so mancher seiner Kollegen. Von ihm habe ich zwar schon viel gehört, als ich dann vor einigen Wochen dann aber die ersten Posts über Herbst-Favoriten sah und er dort häufig vorgestellt wurde, musste er dann doch bei mir einziehen.
'Chinchilly' ist auch erst seit diesem Herbst bei mir. Ein limitierter Taupe-Nagellack ging mir nämlich leer, weswegen ich einen guten Ersatz brauchte. Dieser ist zwar etwas grauer, eben wie ein Chinchilla, und weniger lila- bzw. braunstichig, gefällt mir jedoch trotzdem sehr gut, da er einfach wahnsinnig unkompliziert ist. Da brauche ich mir nun wirklich keine Gedanken machen, ob er denn zum Outfit passt.


Wie erwähnt, hat sich auch auf meinen Lippen wieder was verändert. Im Herbst mag ich matte Texturen wirklich wahnsinnig gerne, nicht zuletzt aufgrund der tollen Haltbarkeit. Zwar trage ich das ganze Jahr über matten Lippenstift, jedoch darf es im Sommer auch gerne mal was Leichtes sein, was dann vielleicht nicht so lange hält und von der Farbe her etwas frischer ist. Nun sollte es aber gedeckt sein. Die letzten Wochen wechselten sich bei mir drei Lippenstifte ab, darunter zwei für mich neue Farben und ein altbekannter Liebling.

Schon im letzten Jahr überlegte ich, mir MAC 'Whirl' zuzulegen. Dies ist ein ziemlich dunkler Nude-Ton mit einem sehr bräunlichen Touch. Bei mir kommt er schon ziemlich dunkel raus, aber das hängt natürlich auch ein wenig vom Hautton ab. So 'dunkle' Lippenstifte habe ich eigentlich nie getragen. Jeden Herbst wieder habe ich es mit einem dunkleren Lippenstift versucht, verlassen habe ich das Haus so dann aber doch nie. Stattdessen griff ich, wie sonst auch, zu meinen Rosenholztönen. Wider Erwarten fand ich 'Whirl' in der Hinsicht super unkompliziert. Den hatte ich drauf, es war auch ein Unterschied zu meinen sonstigen Lippenstiften, aber es gefiel mir. Ihn trage ich sowohl gerne abends als auch im Alltag.
Ähnlich spannend fand ich MAC 'Stone' im letzten Jahr, aber ich war mir ziemlich sicher, dass er mir nicht stehen würde, also sparte ich mir das Geld. Stattdessen kaufte ich mir dieses Jahr Gerard Cosmetics 'Underground', der farblich stark in die Richtung geht, vielleicht nur ein wenig heller ist. Auf alle Fälle ist der Lippenstift schon ziemlich gräulich, was definitiv mal was Anderes ist. Im ersten Moment fand ich ihn aufgetragen sehr ungewohnt, auch jetzt bin ich immer noch ein wenig am Zweifeln, ob er mir an mir denn nun gefällt oder ob es tatsächlich komisch aussieht. Aber egal, warum nicht mal was wagen?
Den dritten Herbst in Folge liebe ich MAC 'Velvet Teddy', den finde ich einfach nur perfekt! Dies ist ein nicht zu helles Nude, eher bewegt er sich auf der Höhe meines natürlichen Lippentons. Er ist leicht bräunlich und passt fast zu allem, da er insgesamt sehr dezent ist. Allerdings gibt er meinen Lippen etwas Definition, wie ich es mal nennen würde.
In Sachen Haltbarkeit können die Lippenstifte übrigens alle überzeugen.


Im Herbst liebe ich es, mich in die Badewanne zu legen! Es gibt meiner Meinung nach nichts Entspannenderes am Abend, vor allem, wenn man den Tag über draußen in der Kälte verbracht hat. Merkwürdigerweise habe ich dieses Jahr noch nicht wirklich oft gebadet, meistens blieb immer nur wenig Zeit für eine kurze Dusche. Meistens arbeite ich ja abends, morgens kann ich mich mit dem Baden einfach nicht anfreunden. Und wenn ich schon nachmittags von der Arbeit komme, sind die Nachmittage eben meistens auch anderweitig verplant. Und selbst jetzt, wo ich Urlaub habe, steht immer wieder was im Weg...
Am allerliebsten habe ich die Badezusätze von Kneipp! Erstens haben die immer tolle Geruchsrichtungen, zweitens sind die Produkte nicht so austrocknend.


Die letzten Jahre über habe ich eigentlich immer nur ein Parfüm getragen, und zwar zu jedem Anlass und zu jeder Jahreszeit, da es meiner Meinung nach auch einfach immer passend war. Vor Kurzem änderte sich dies jedoch, denn ganz spontan entschied ich mich in der Drogerie dazu, mir das Bruno Banani 'Not for everybody' mal wieder zu kaufen. Ehrlich gesagt geben mir diese ganzen günstigeren Düfte nicht wirklich was, hier würde ich aber mal sagen, dass Ausnahmen die Regel bestätigen. Eigentlich hasse ich es auch gerade bei Parfüm, wenn damit gefühlt jede Zweite rumrennt, was hierbei wohl der Fall ist. Wobei ich das Parfüm heute kaum noch an anderen rieche... Als ich es damals vor etwa 10-12 Jahren schonmal hatte, war dies auf jeden Fall so. Mich erinnert es auch ein wenig an die Zeit, nichtsdestotrotz mag ich den Duft gerade jetzt in der dunkleren Jahreszeit sehr, sehr gerne. Beschreiben kann ich ihn nicht wirklich.


Anfangs fand ich den Trend eher fragwürdig, mittlerweile habe ich aber auch selbst Gefallen an Choker-Ketten gefunden. In den 90ern fand ich die Tattooketten wahnsinnig toll und habe sie auch dementsprechend gerne getragen. Als es vor 1-2 Jahren dann wieder damit anfing, wusste ich auch nicht so recht, was das sollte... Mittlerweile gibt es da aber recht schöne Modelle, wie ich finde. Auf Amazon habe ich mir dann einfach mal ein paar für wenig Geld bestellt, um zu gucken, ob das was für mich ist. Zu machen Oberteilen finde ich die echt ganz praktisch, einfache Pullis werden etwas aufgewertet, und zu vielen passt auch eine 'normale' Kette nicht so gut.



Karo mag ich ebenfalls super gerne, dies allerdings schon seit einigen Jahren. Karierte Schals sieht man ja schon seit Langem überall, und auch ich habe ein paar Modelle im Schrank. Meine sind jetzt zwar nicht mehr aktuell, aber ähnliche zu finden, sollte heutzutage keine Schwierigkeit mehr darstellen.
Genau so angetan haben es mir aber auch Flanellhemden. Zwar habe ich die Dinger auch schon 2012 getragen, dennoch kann ich mich jeden Herbst auf's Neue wieder dafür begeistern. Meine sind übrigens von H&M.



Wenn ich mir die heutigen Temperaturen so ansehe, ist es für meine Übergangsjacken eigentlich viel zu kalt. Diese sechs Jacken habe ich in letzter Zeit richtig gerne getragen, ich wechsle da übrigens ganz gerne mal.
Den weinroten Woll-Kurzmantel habe ich mir letztes Jahr mal erkreiselt, den schwarzen dünneren Parka mit Kunstleder-Elementen habe ich im Frühjahr 2015 mal bei H&M entdeckt, dorther habe ich auch die beige Jacke und die schwarze Kunstlederjacke, welche zwar beide schon ein paar Jahre alt sind, so in der Art aber eh noch überall erhältlich sind.
Die beiden letzten Jacken in weinrot und dunkelblau habe ich mir erst letzte Woche zugelegt. Ursprünglich war ich in der Stadt, um nach dicken Winterjacken zu gucken, und was kaufe ich? Richtig, zwei Übergangsjacken... Könnte man ja übereinanderziehen oder so ähnlich. Bei beiden gefiel mir der taillierte Schnitt sehr gut, und letztendlich konnte ich mich auch nicht entscheiden. Pro Jacke waren es knapp 40€, da waren dann auch zwei akzeptabel.



Im Herbst geht bei mir nichts ohne Stiefeletten! Vor allem in schwarz liebe ich sie einfach nur, da sie einfach zu allem passen. Von den Vagabond 'Grace' habe ich hier ja bereits letzte Woche berichtet, diese habe ich bei AboutYou gekauft. Ich liebe diese Schuhe einfach nur!
Das andere Paar, das ich derzeit sehr oft trage bzw. dann, wenn ich nicht gerade die anderen anhabe, sind meine Chelsea Boots von Zign.


Was habt ihr so für Herbst-Favoriten?

06.11.2016

Endlich rauchfrei!

In diesem Post möchte ich mal über ein Thema sprechen, das mich die letzten Jahre betroffen hat. Genauer gesagt geht es ums Rauchen, wie dem Titel bereits zu entnehmen ist. Ich muss nämlich leider zugeben, mal Raucherin gewesen zu sein.
Heute möchte ich also meine Erfahrungen teilen, besonders in Bezug auf den Rauchstopp selbst. Zunächst werde ich dann nochmal kurz darauf eingehen, wie es überhaupt dazu kam, mehr möchte ich euch aber mitteilen, wie es mir nach dem Aufhören ging und wie es dazu kam.



Wie kam es dazu?

Wie bei den meisten anderen auch, rauchte ich meine erste Zigarette innerhalb der Pubertät. Nicht einmal, weil ich es cool fand - zugeben, ein bisschen erwachsener fühlte mich mit dem Ding in der Hand schon, aber so erging es mir mit etwas mehr Schminke im Gesicht ebenfalls (und wirkte in beiden Fällen keinen Tag älter, als ich tatsächlich war) - mehr war einfach die Neugier da. 
Als ich klein war, rauchte meine Mutter. Ich möchte ihr auf keinen Fall die Schuld dafür geben, aber ich war mir bereits im Kindergartenalter darüber bewusst, dass ich es irgendwann mal ausprobieren möchte. Mit meinen 13 Jahren begab ich mich also in den Park und fragte die nächstbeste Frau an, die mir freundlicherweise eine Zigarette gab. Bei der einen blieb es vorerst auch, so spannend war es nun wirklich nicht!

Erst mit Eintreten der Volljährigkeit wollte ich es erneut ausprobieren. Aber auch wirklich nur ausprobieren, ich wollte meiner Gesundheit nicht dauerhaft Schaden anrichten und Geld zum Fenster rauswerfen. Allen Ernstes habe ich die paar Zigaretten heimlich im Wald geraucht. Weder meine Eltern wollte ich enttäuschen, noch rauchte irgendwer aus meinem Freundeskreis. Selbst in der 13. Klasse befand ich mich in einer kompletten Nichtraucherklasse. Dass ich Gefallen dran gefunden habe, war auch bis dahin nicht so. 

Als ich dann ein FSJ anfing und gefühlt 80% meiner Arbeitskollegen rauchten, dachte ich, bringe ich meine noch herumliegende Schachtel mal mit und rauche die dann dort auf. Ich meine, immerhin musste ich mich nicht mehr verstecken. Aber meint ihr, es blieb beim Aufrauchen der Schachtel? Natürlich nicht. So schnell konnte ich gar nicht gucken, da war die Gewohnheit schon da, sich in den Pausen in gemütlicher Runde eine anzustecken. 
Wenige Wochen später waren meine Mutter und ich abends unterwegs. Im angetrunkenen Zustand meinte sie, sie hätte jetzt richtig Lust auf eine Zigarette. Da erzählte ich es ihr dann, woraufhin sie eine von mir mitrauchte. Dabei sollte es bleiben, aber schon beim nächsten Streit zu Hause war die nächste an der Reihe. So schnell konnte ich gar nicht gucken, da waren es dann auf einem 10 Zigaretten, die ich ihr pro Tag abgab. 



Die Abhängigkeit habe ich selbst nicht gesehen. Ich war der Meinung, jederzeit wieder aufhören zu können. Dass ich schon nach wenigen Wochen richtig in der Scheiße drinsteckte, fiel mir gar nicht auf. Aber gut, dann war ich halt Raucherin, spätestens zum Ende des FSJs wollte ich es doch aufgeben. Und dann entschied ich mich für ein weiteres Jahr in dieser Einrichtung, sodass ich mir gar nicht erst die Mühe machte. Dann sollte es eben im Jahr drauf mit Beginn der Ausbildung geschehen.
Und dann kam ich in eine Klasse, in der 80% rauchten. Wie hätte ich es denn da schaffen sollen? Die drei Jahre habe ich es also auch gar nicht erst versucht. 
Ausreden, Ausreden, Ausreden!!! 



War ich abhängig?

Die Abhängigkeit habe anfangs überhaupt nicht wahrgenommen. Wann ich mich als abhängig bezeichnen konnte, weiß ich auch jetzt nicht. Auf alle Fälle war ich lange Zeit der Ansicht, ich könne jederzeit problemlos aufhören, wenn ich es denn wollte. 
Immerhin hatte ich ein Ziel vor Augen: Das FSJ sollte im Sommer 2012 enden, in der Ausbildung wollte ich dann ohne die Dinger auskommen. Tja, und was war? Ich verlängerte mein FSJ und blieb ein weiteres Jahr dort. Gut, dann eben ein Jahr später... Meine Ausbildung begann im September des darauffolgenden Jahres, den August über arbeitete ich noch in der Einrichtung weiter. In den Ferien aufzuhören, obwohl ich danach doch wieder an meinen gewohnten Arbeitsplatz zurückkehre, erschien mir fragwürdig. Ich war mir sicher, es mit endgültigem Beginn der Ausbildung schon zu schaffen. Und wieder bestanden etwa 3/4 der Klasse aus Rauchern. Wie sollte es da denn bloß klappen? Ihr merkt: Ausreden über Ausreden! Und natürlich ein mangelnder Wille...




Wie kam es dazu, dass ich aufgehört habe?

Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, die Zigaretten hätten mir jemals geschmeckt. Zu Anfang fand ich sie zwar auch nicht eklig, mit der Zeit war ich aber froh, wenn ich mir dann endlich die Hände waschen konnte. Und nicht mal damit war der Gestank vollkommen beseitigt. Die letzten Monate musste ich mir zu Hause anschließend sogar die Zähne putzen! Nach einer halben Zigarette hatte ich fast immer den Wunsch, sie auszudrücken. Und wenn die Pause dann doch noch ein paar Minuten ging, hat man sich dann doch noch eine 2. angesteckt.
Warum man den Wunsch hat aufzuhören, brauche ich wohl nicht zu erläutern. Die Folgen sind jedem, egal ob Raucher oder Nichtraucher, bekannt. 
Und was da an Geld drauf ging, war echt kein Spaß mehr. 7€ für eine Schachtel, die nach 2 Tagen leer war. Warum?! Wie unangenehm war es, wenn man bei 5°C, Wind und Starkregen irgendwo eine Ecke finden musste und sich dabei halb den Ar*** abgefroren hat? Eine lange Zeit habe ich das so hingenommen. 
Ich würde mal sagen, Ende 2015/Anfang 2016 war klar, dass das Ganze ein Ende haben wird. Zwar wollte ich die Prüfungen noch abwarten, dann sollte es aber wirklich vorbei sein.

Was mich lange Zeit daran hinderte, war die Angst vor einer Zunahme. Ich konnte mich schließlich zum ersten Mal damit abfinden, in ein paar Monaten vielleicht 10kg mehr auf die Waage zu bringen, dafür aber nicht mehr zu rauchen.
'Wird ja sowieso nichts, wenn man nichts vor hat und in der gewohnten Umgebung ist' - die Gewohnheit stellte auch ein Problem dar, als die Prüfungen dann endlich hinter mir lagen und ich Zeit hatte. 
Meine Mutter hat ebenfalls noch geraucht und wollte das Aufhören gemeinsam mit mir durchziehen. Ich hatte mehrere Wochen lang frei, sie arbeitet nicht jeden Tag, sodass man schön in seinem gewohnten Alltag war.
Zu Hause die Wohnung saugen und danach schnell auf den Balkon? Oder nach dem Essen? So war das halt. Natürlich habe ich mich nach Berichten im Internet umgesehen, wo auch viele meinten, wie schwierig das sei, Man würde unbedingt einen 'Ersatz' brauchen, den ich jedoch nicht hatte. Ich wusste nicht, was ich stattdessen tun sollte. Ich wollte nur versuchen, meinen Alltag einfach weiterzuleben, nur dass dort nicht ständig 5min-Päuschen dazwischen sind.

Noch ein paar Wochen, dann ging es ins Berufsleben! Ich war bereits 8,5 Stunden in der Einrichtung, daher wusste ich auch von rauchenden Kolleginnen, mit denen ich an dem Tag auch ein paar Zigaretten geraucht habe. Ich hatte leichte Bedenken vor meinem ersten Arbeitstag, dass ich nicht vielleicht doch schwach werde. Schließlich habe ich noch nie wirklich gearbeitet, ohne dass ich zwischendurch meine Raucherpausen hatte oder zumindest wusste, dass ich nach Feierabend eine rauchen konnte. Hoffnung war jedoch erkennbar, ich war zeitweise sogar fest der Überzeugung, damit überhaupt kein Problem haben zu werden.


Wann habe ich aufgehört?

Sonderlich leicht, einen 'Termin' zu finden, war es gar nicht. Wie schon zweimal erwähnt, gab es immer Ausreden. 'Am Monatsanfang ist es doch viel besser als mittendrin, es muss ein 1. sein!', 'Bloß nicht zum Wochenende!', 'Nein, da steht den nächsten Tag XY an, das passt nicht...' usw.
Oder aber die Schachtel war noch halbvoll, sodass man die restlichen nicht wegwerfen wollte (hätte man ja auch nicht verschenken können).
Am 26.07. war es dann endlich soweit: Abends gegen 22.30 Uhr habe ich die letzte Zigarette geraucht!
Meine 'Angst' vor den nächsten Tagen war unheimlich groß. Je mehr ich gelesen habe, desto verrückter habe ich mich vor den ersten Tagen gemacht. Ich hatte die Befürchtung, die Tage sehr depressiv zu sein. Auch dachte ich, ich wäre furchtbar schlecht gelaunt oder sogar aggressiv. Vor allem dachte ich, ich würde extreme Heißhungerattacken und Fressanfälle bekommen. Aber war das alles wirklich so?


Wie ging es mir nach dem Rauchstopp?


Kurz anmerken möchte ich an dieser Stelle, dass das natürlich von Raucher zu Raucher verschieden ist und es nicht bei jedem läuft wie bei mir. Im Endeffekt hängt es sicherlich vom Grad der Abhängigkeit ab, mit der Zeit, wie lange man schon raucht, wie viele man braucht usw. Bei mir waren es z.B. 10 bis 15 Zigaretten am Tag. 

Am Mittwoch, den 27.07. ging ich zunächst meiner Morgenroutine nach wie gewohnt. Ich war allerdings nie eine Raucherin, die die erste Zigarette direkt nach dem Aufstehen brauchte. 
Nach dem Frühstück bin ich dann einfach zurück ins Wohnzimmer und nicht auf den Balkon gegangen. Dort war ich dann ein wenig im Internet und somit abgelenkt. Danach haben meine Mutter und ich einen Ausflug in einen Tierpark gemacht, um dem gewohnten Alltag zu entfliehen. 

1. Tag: Wider Erwarten war es wirklich auszuhalten. Ich habe regelmäßig dran gedacht, jetzt eine zu rauchen, aber es dann eben nicht getan. Als schwierig stellte sich dies gar nicht heraus. Auch haben meine Mutter und ich uns nicht die Köpfe eingeschlagen, was ich fast befürchtet habe. Wir geraten sonst schon ziemlich schnell aneinander, da wir beide recht impulsiv sind. Aber auch hier war alles in Ordnung und der Tag im Tierpark sehr entspannt. 
Insgesamt verspürte ich keinen Drang eine zu rauchen, war angespannt oder hatte mehr Hunger als sonst. Einzig und allein fühlte es sich 'komisch' an. Wie es war, kann ich nicht einmal genau beschreiben. Ich war nicht neben der Spur, aber irgendwas Irreales hatte das Ganze schon an sich. Aber keineswegs war es unangenehm. Eher war es merkwürdig zu wissen, dass mein Alltag zukünftig einfach anders aussehen wird. 

1. Woche: Die erste Woche verlief sehr gut. Wie auch schon am ersten Tag, hatte ich auch so immer noch das Gefühl, ich könnte eine rauchen. Gerade in Situationen, in denen dies sonst üblich war. Aber ich wollte nicht wirklich rauchen, es war durchaus auch ohne auszuhalten. Ich würde das ein wenig damit vergleichen, als hätte man richtig Hunger auf ein Steak (Zigarette), würde dann aber nur einen Salat essen (keine Zigarette), von dem man auch satt wird. Mehr als diese kleinen Gedanken daran waren es eigentlich nicht. 
Nicht einmal in Situationen, in denen ich sonst geraucht habe, z.B. nach dem Essen, zwischendurch beim Shoppen, nach der Arbeit etc., fehlte mir die Zigarette. Ich ging meinem Alltag dann genau so weiter, nur dass die Zigaretten nicht mehr dabei waren. In der ersten Woche hatte ich jedoch kaum Kontakt zu anderen Rauchern, was ich ganz hilfreich fand. Als ich durch die Stadt lief und das erste Mal wieder richtig Zigarettenqualm einatmete, gefiel es mir fast wieder. Trotzdem wollte ich selbst keine Zigarette wieder im Mund haben. Ein paar Tage später, wieder in der Stadt, lief ich auch durch so manche Rauchwolke. Da wurde mir erstmalig bewusst, wie unangenehm das für Nichtraucher überhaupt ist. Ich selbst habe mich zwar nie mitten in die Masse gestellt und andere damit belästigt, aber als Raucher habe ich dies bei anderen weniger wahrgenommen. Zudem war ich der Ansicht, dass es doch irgendwie blöd aussehe, wie die Leute dort mit ihrer Fluppe rumstehen. Das wollte ich nicht wieder. 
Auch in dieser Woche hatte ich nicht mehr Appetit als sonst. Zugenommen habe ich bis dahin noch nicht.
Was ich bei mir selbst sehr stark bemerkte, waren Stimmungsschwankungen. Da kam es schon mal vor, dass mir innerhalb von Sekunden zum Heulen zumute war, obwohl ich doch gerade gut drauf war. Ich hatte das Gefühl, etwas launischer, impulsiver und zickiger zu sein. Es erinnerte mich sehr an die Pubertät.

1. Monat: Mein erstes größeres Erlebnis war meine Reise nach Thailand. Die war u.a. auch ein Grund, weshalb ich es wichtig fand, aufzuhören. Allein schon der lange Flug und die Ungewissheit, wann man die nächste hätte rauchen können, hätten mich vermutlich verrückt gemacht.
Aber um ehrlich zu sein, hätte ich mir auch den 1. Monat anders vorgestellt.
Klar hatte ich oft noch diesen 'So, jetzt erstmal eine rauchen!'-Gedanken, allerdings bemerkte ich dann sehr schnell, dass da doch irgendwas war. Es war auch innerhalb des ersten Monates nie mehr als der Gedanke vorhanden, nicht einmal verspürte ich einen Wunsch. Das hätte ich nie gedacht. Meinem Alltag konnte ich wie gewohnt nachgehen, ohne dass ich noch oft an die Zigaretten dachte.
Was mir übrigens auffiel, war meine Haut. Ich bin mir nicht hundertprozentig sicher, ob es mit dem Rauchstopp zusammenhing, aber es erschien mir logisch. Meine Haut war auf einmal nämlich wieder etwas komplizierter. Sie war unreiner als je zuvor (vielleicht jeglicher Mist, der nun erstmal aus der Haut raus wollte?) und war sogar recht ölig, was sonst nicht wirklich der Fall war. Trotzdem war sie irgendwie auch sehr trocken, woraufhin ich mich nun erst einmal mit neuen Produkten eindeckte.

Nach 5 Wochen begann ich zu arbeiten. Das war eins der Hindernisse, die mir Bedenken gemacht haben. Nach dem Rauchstopp hatte ich bis dahin nicht einmal mit Rauchern zu tun, sodass ich nicht durch andere in Versuchung gebracht wurde. Meine Bedenken waren z.B., dass ich meine Sucht wieder spüre und mich anschließend nicht mehr auf die Arbeit konzentrieren kann, sobald ich den Qualm auch nur rieche. Und wie gesagt, war die Gewohnheit, hin und wieder rauszugehen, ebenfalls eine Sache, weshalb ich eine leichte Unsicherheit in mir verspürte.
Kaum war ich auf der Arbeit angekommen, wollten zwei Kolleginnen auch gleich eine rauchen gehen. Es war so, dass diese auch von Nichtrauchern begleitet wurden, da das Wetter sehr schön war. Ich saß also daneben, und wider Erwarten machte es mir überhaupt nichts aus. Der Geruch war mir zwar bekannt, aber es war absolut nicht so, dass ich selbst an einer Zigarette ziehen wollte. Angewidert hat er mich jetzt auch nicht.
Auch die Zeit danach störte es mich überhaupt nicht, wenn meine Kolleginnen eine geraucht haben - egal, ob ich daneben stand oder wenn sie danach wieder reinkamen und eine leichte Wolke mitbrachten.
So langsam sah ich mich endgültig als Nichtraucherin.

3 Monate später habe ich dann mal geguckt, wie es sonst so aussah. Was sagte die Waage? Fühlte ich mich fitter oder allgemein besser? Was stellte ich sonst fest? Welche Ersatzhandlungen traten auf?
Zugegeben, so ein wahnsinniger Unterschied war nicht zu merken. Ich hatte nicht wirklich das Gefühl, besser Luft zu bekommen oder generell über mehr Kondition zu verfügen. Möglicherweise habe ich dies auch nicht so wahrgenommen, besonders schlecht ging es mir hier aber auch vor dem Rauchstopp nicht.
Die Hoffnung, meine alte, nahezu makellose Haut zurückzubekommen, musste ich jedoch aufgeben. Besser oder reiner geworden ist meine Haut nicht. Vielleicht tritt dies noch ein, aber soweit sehe ich keine Verbesserung, was aber auch nicht allzu tragisch ist. Wahrscheinlich hat sich meine Haut allgemein einfach verändert und ist daher nicht mehr wie früher.
Exakt nach 3 Monaten konnte ich dann auch meine Freude über die nicht vorhandene Zunahme über Bord werfen.... Bis dahin konnte ich mein Gewicht super halten, nahm direkt nach dem Aufhören sogar noch 2kg ab. Nach 10-12 Wochen in etwa konnte ich dann zusehen, wie es auf der Waage von Tag zu Tag immer mehr wurde. Innerhalb kürzester Zeit waren es glatte 5kg mehr auf der Waage, und mit großen Schwankungen hatte ich es sonst nie zu tun. Klar kamen die Kilos nicht einfach so, ich hatte nämlich noch mehr Hunger als sonst eh schon. Vor allem hatte ich das Gefühl, dass meine Portionen größer werden und dass ich öfter zwischendurch was brauche. Und irgendwie war es auch schwierig, was dagegen zu unternehmen, oder besser gesagt, fehlte mir die Motivation dazu einfach. Nichtsdestotrotz stört es mich sehr, weshalb ich auch gerne wieder was dagegen tun würde. Das wird dann wohl die nächste Baustelle... Ich erkläre mir dies alles einfach mit dem Rauchstopp, aber es muss natürlich nicht so sein, dass dies tatsächlich davon kommt. Eigentlich hätte ich gedacht, dass dieses Greifen nach Ersatz, was bei vielen eben das Essen ist, von Beginn an da ist. Dies blieb bei mir übrigens aus. Dass ich statt Zigarette zu was Essbarem o.ä. gegriffen habe, war eigentlich nie der Fall.
Insgesamt konnte ich auch jetzt nie von Verlangen sprechen. Oft gab es zwar weiterhin dieses 'Jetzt könntest du gut eine rauchen'-Gefühl, aber mehr war es eigentlich nie. Wahrscheinlich wird dies auch so bleiben, eine Bekannte hat dies selbst nach 15 Jahren immer noch. Aber das werde ich als Folge meiner Dummheit oder was auch immer das war so hinnehmen müssen.
In den letzten Tagen gab es jedoch auch einen kleinen 'Rückfall', den ich jetzt auch nicht verheimlichen will. Ich habe mir nämlich wieder eine angesteckt, als ich super frustriert und sauer war. Dass dies nicht annähernd geholfen hat oder erst recht eine Lösung darstellte, war mir recht schnell klar. Das Einzige, das ich sofort feststellte, war dass ich den Geschmack einfach nur abartig fand, als hätte ich einen Aschenbecher ausgelutscht. Raucht jemand neben mir, stört mich das nicht wirklich, aber selbst muss ich das einfach nicht mehr haben!


Mich würde abschließend natürlich sehr interessieren, wie es anderen mit und nach dem Rauchstopp ergingen, teilt also gerne eure Erfahrungen! Und wenn ihr gar nicht erst angefangen habt, umso besser!  

02.11.2016

Aufgebraucht im Oktober

Wie schnell so ein Monat vorübergeht, stelle ich jedes Mal spätestens aufs Neue fest, sobald ich wieder meinen monatlichen Müll fotografiere.

So kam auch dieses Mal in den letzten Wochen wieder einiges zusammen, was ich nun wie üblich jeweils kurz reviewen werde.

Die Produkte der Marke sprachen mich generell an, weshalb es mir nicht leicht fiel, mich dort zu entscheiden. Zunächst habe ich mich dann aber an die OGX 'Coconut Water'-Reihe herangewagt, von der ich zum Zeitpunkt des Kaufes bereits Positives gehört habe. Gekauft habe ich mir das Shampoo sowie den dazugehörigen Conditioner. Beide Produkte konnten letzten Endes überzeugen. Meine Erwartungen an ein Shampoo sind, wie schon oft erwähnt, nicht sonderlich hoch, denn in erster Linie dient es der Reinigung und soll somit sauberes Haar hinterlassen, welches weder platt runterhängt noch ausgetrocknet ist. Dies konnte das Shampoo sehr gut, meine Haare waren anschließend frisch und locker, ohne dass ich das Gefühl hatte, das Shampoo hätte das Haar ausgetrocknet.
Den Conditioner habe ich nicht bei jeder Haarwäsche verwendet, da ich sowas immer ganz gerne etwas einwirken lasse, was sich z.B. eher anbietet, wenn ich mich auch rasiere. Mir genügt dies aber vollkommen, zu viel möchte ich meinen Haaren auch nicht zumuten. Auf alle Fälle hatte ich das Gefühl, dass der Conditioner gut ins Haar eingedrungen ist. Hinterlassen hat er sehr weiche, jedoch nicht beschwerte Haare mit einem gesunden Glanz.
Was mir an der Serie auch sehr gut gefiel, war der Kokos-Duft, welcher weder zu intensiv noch zu künstlich ist. Auch wenn ich die Produkte gerne mochte, sehe ich momentan keinen Nachkauf. Ich habe noch andere Produkte der Marke zu Hause, ansonsten gibt es einfach viel zu viel auf dem Markt, Ich teste mich da bekanntlich gerne durch.

Endlich ist das Bed Head 'After Party' leer! Eigentlich kann ich mich noch nicht einmal wirklich entscheiden, ob ich es mochte oder nicht. Fakt ist aber, dass ich ohne mindestens genau so gut zurechtkomme, deshalb wird es auch nicht nachgekauft. Im Grunde genommen wusste ich nie so recht, wann ich es verwenden sollte, außerdem war es ein Produkt, das immer wieder in den Tiefen des Schranks verloren ging. Meistens habe ich es abends vor dem Schlafengehen ins Haar gegeben, das ich dazu immer flechte. Dadurch kam es mir vor, als wäre es morgens etwas geschmeidiger und besser kämmbar. Es sind aber eben auch recht viele Silikone etc. enthalten, daher sollte einen das nicht wundern. Der Geruch war auch etwas, bei dem ich keine klare Meinung habe. Einerseits gefiel er mir, andererseits war er aber schon recht künstlich bis hin zu aufdringlich.

Dann habe ich zwei Batiste-Trockenshampoos geleert, und zwar das 'fruity & cheeky cherry' sowie das 'XXL Volume'.
Trockenshampoo nutze ich zwar selten, trotzdem habe ich immer gerne eins zu Hause. Das linke mit Kirsche mochte ich auch super gerne, es sorgte für einen frischen Ansatz, ohne das nach dem Ausbürsten weiße Rückstände im Haar blieben. Es tat also das, was ich von einem Trockenshampoo erwartete. Auch den Geruch fand ich ganz angenehm.
Das Volumen-Trockenshampoo hingegen war meiner Meinung kein 'richtiges' Trockenshampoo. In der Hoffnung, meinen Ansatz etwas voller zu bekommen und gleichzeitig wieder aufzufrischen, erfuhr ich leider eine kleine Enttäuschung. Volumen hatte ich zwar ziemlich viel, von einem frischen Ansatz konnte jedoch nicht die Rede sein. Genutzt habe ich das 'Trockenshampoo' also dann, wenn ich einfach etwas mehr Volumen haben wollte, z.B. wenn ich abends weggegangen bin o.ä. Allerdings muss ich erwähnen, dass es mein Haar wahnsinnig verklebt hat und eine Schicht darin zurückblieb. Aus dem Grund würde ich es auch nicht nachkaufen.

Dass ich auf Duschschaum stehe, ist kein Geheimnis mehr! Die Nivea 'Seidenmousse'-Pflegedusche mochte ich super gerne. Da stimmte meiner Meinung nach einfach alles. Diese 'cremig-frisch-sauberen' Nivea-Düfte mag ich ohnehin sehr gerne, da ich mich damit auch wirklich wie frisch geduscht fühle und sie mir zudem nicht nach ein paar Anwendungen auf die Nerven gehen. Den Schaum an sich fand ich von der Konsistenz ebenfalls angenehm, er reinigte sehr gut. Einige bemängelten zwar die pflegende Wirkung, aber ehrlich gesagt erwarte ich von einem Dusch-Produkt (ähnlich wie von einem Shampoo) nicht, dass es pflegt. Wie auch, wenn es doch gleich wieder abgespült wird? Ausgetrocknet hat es bei mir jedenfalls nicht, zumindest war meine Haut nicht trockener als bei anderen Dusch-Produkten. Da ich trockene Haut habe, komme ich meist eh nicht um eine Bodylotion herum, auch wenn ich mir diesen Schritt aus Faulheitsgründen immer gerne spare. Würde ich mir sogar nachkaufen, vorerst möchte ich aber erst die anderen Sorten testen bzw. habe noch viel Duschgel zu Hause und sollte nicht schon wieder daran denken, was ich mir da noch alles kaufen könnte...
Die anderen Sorten sprachen mich ja nie sonderlich an, aber den Bilou 'Cherry Blossom'-Duschschaum musste ich dann doch haben! Kirschblüte klang ansprechend, außerdem hörte ich schon vielen, wie toll der Duft sein sollte. Ich muss zwar zugeben, dass ich im Leben nicht auf Kirschblüte gekommen wäre, jedoch hatte der Duft dennoch was. Er erinnerte mich sehr an Parfüm, unter der Dusche war er schön intensiv, und auch blieb ein leichter Hauch davon auf der Haut zurück. Konsistenz und alles stimmte hier, wie ich finde. Habe mir nun bereits zwei andere Sorten zugelegt.

Was ich wirklich selten mache, sind Körperpeelings. Wenn, dann habe ich es meist mit Kaffeesatz und Öl gemacht, das Balea Luxury 'Golden Glamour'-Peeling sprach mich letztes Jahr dann jedoch sehr an. Es peelte die Haut sehr gründlich, diese war im Anschluss super weich. Besonders gefiel mir auch der Duft, der, wie laut Herstellerversprechen vorgegeben, was Verwöhnendes hatte. Das Produkt war mit Vanille- und Patchouli-Extrakt, was mir sehr gut gefiel.

Es ist erst einige Monate her, dass ich die erste Balea-Cremeseife hatte, seitdem hatte ich schon verschiedene daheim und werde auch weiterhin welche davon kaufen, da ich sie einfach super finde. Günstig, gut reinigend, nicht austrocknend, tolle Duftrichtungen etc. Dieses Mal war es die 'Papaya&Buttermilch', welche mir sehr zugesagt hat. Würde ich definitiv nachkaufen.

Ein aktueller Favorit von mir ist die Kneipp-Schaum-Pflegelotion 'Wachgeküsst'. Die grüne Variante ist auch in meinem Besitz, im Prinzip mag ich sie beide gleich gerne. Bodylotion als Schaum ist einfach mal etwas Abwechslung. U.a. habe ich sie bereits im Sommer verwendet, wo ich super damit zurecht kam, da sie einfach sehr leicht auf der Haut ist, andererseits ist sie auch aktuell bei Heizungsluft und Co. pflegend genug. Kneipp mag ich allgemein richtig gerne, da auch die Inhaltsstoffe gut sind. Bei der Schaum-Pflegelotion gefällt mir zudem, dass der Duft sehr dezent ist und einem nicht auf die Nerven geht. Kann ich wirklich nur empfehlen!

Vor Kurzem habe ich mir die Isana Young Clear-up-Strips zugelegt, nachdem eine Bloggerin diese empfohlen hat. Dass ich solche Strips das letzte Mal hatte, ist schon Jahre her. Positiv anzumerken ist, dass mir diese in Hinsicht auf das Rausziehen von Dreck effektiver vorkommen als die von den Marken, die ich damals hatte. Zwar geht nicht alles raus, aber immerhin doch eine Menge. Was mich hingegen etwas störte, war dass der Dreck 2-3 Tage später wieder in den Poren war, zudem ist meine Haut auch zu empfindlich, um sowas regelmäßig anzuwenden. Die fängt ein paar Tage später nämlich an, sich zu pellen.
Die Rival de Loop 'Peel-off-Maske' mochte ich sehr gerne. Auch hier kam es mir vor, als würde die meine Haut richtig gründlich reinigen. Aufgetragen ist das Gefühl sehr erfrischend. Viele Peel-off-Masken, die ich bisher hatte, ließen sich nach dem Antrocknen nur in kleinen Fetzen von der Haut ziehen, was hier überhaupt nicht der Fall ist, denn diese Maske lässt sich in einem Stück entfernen.

Die Tony Moly-Tuchmasken habe ich in meinen letzten 'Aufgebraucht'-Posts schon vorgestellt, und an meiner Meinung hat sich bisher nichts geändert. Zwar sollen sie alle was Anderes können, im Endeffekt ähneln sie sich aufgetragen jedoch sehr. Mir kamen sie alle sehr feuchtigkeitsspendend vor, was aber vermutlich auch einfach daran liegt, dass sie in reichlich Serum getränkt wurden. Aufgetragen sind sie sehr kühl, was super angenehm ist. Nach dem Abnehmen massiere ich das restliche Serum immer noch in die Haut ein bzw. lasse es einziehen, woraufhin mir meine Haut prall und glatt vorkommt.

Noch lieber mag ich allerdings die Montagne Jeunesse-Masken, hier bevorzuge ich allerdings die Creme-Masken, obwohl ich die Tuchmasken davon auch nicht schlecht finde.
Eins ist jetzt auch eine Peel-Off-Maske, aber auch die funktionierte super. Die mit weißer Schokolade und die mit Beere mochte ich ebenfalls sehr gerne. Was ich an den Masken sehr gerne mag, ist dass sie einerseits reinigen, andererseits aber auch super feuchtigkeitsspendend sind. Sonst hat man ja meist das Eine oder Andere...

Auch wenn viele die L'Oréal 'Perfect Match'-Foundation lieben, muss ich jetzt leider sagen, dass ich sie überhaupt nicht mochte. Meine Haut kam damit einfach nicht zurecht, egal welche Auftrage-Methode ich verwendet habe, welchen Primer ich verwendet oder womit ich fixiert habe.
Farblich passte sie sich der Haut zwar wirklich sehr gut an (man sollte natürlich trotzdem einen Ton wählen, der nicht zu hell oder dunkel ist), aber auf der Haut sah die Foundation bei mir einfach komisch aus. Sie war schon sichtbar, was ich gar nicht mag. Irgendwie betonte sie meine Poren, andererseits hat sie trockene Stellen aber auch ziemlich hervorgehoben. Im Laufe des Tages verrutschte sie immer, und das sogar im tiefsten Winter, wo man dies nicht auf 30°C schieben konnte. Dass die Foundation mit der Haut verschmilzt, war bei mir nicht der Fall, eher hatte ich das Gefühl, dass da überhaupt keine Verbindung entsteht. Habe die Foundation grundsätzlich dann getragen, wenn ich nur für kurze Zeit aus dem Haus war oder einfach was weniger Wichtiges vorhatte.

Mache ich mal weiter mit einem langjährigen Favoriten von mir, und zwar der P2 'Perfect Eyes'-Base. Bisher ist das die Lidschattenbase, mit der ich immer am meisten zufrieden war. Ich hatte zwar auch andere gute, aber hier überzeugt der Preis einfach, zudem ist sie super ergiebig und hält ewig trotz täglichen Gebrauches. Ich benötige nur super wenig Produkt davon, und der Lidschatten hält einfach. Ein 13-Stunden-Arbeitstag macht ihr überhaupt nichts aus, selbst nach dem Schwimmen war der Lidschatten noch dort, wo ich ihn aufgetragen habe.

Leider nicht mehr erhältlich ist der Essie-Nagellack 'fierce, no fear'. Dies war vor ein paar Jahren einer meiner ersten Essie-Lacke. 2008 hatte ich zwar schon einen, den fand ich qualitativ aber sehr schlecht. Mit diesem hier hingegen fing meine Liebe zu der Marke aber erst so richtig an. Hier überzeugte mich auch die Farbe, es handelte sich um ein richtig schönes Taupe, das einen nicht so kalten Unterton hat. Auch die Haltbarkeit mag ich bei Essie sehr, genau wie die Pinselform.


Wie immer würde mich natürlich interessieren, was ihr von den Produkten kennt und wie eure Meinung dazu ist!