31.08.2016

Mini-Zalando-Wishlist

Als sich mein 10-tägiger Urlaub dem Ende neigte, rechnete ich nicht ansatzweise damit, dass in Deutschland doch nochmal der Hochsommer ausgebrochen ist! Obwohl ich den wirklich liebe, war mir nicht mehr wirklich danach. So langsam hatte ich nicht einmal mehr ein Problem mit dem Gedanken, dass wir bald wieder viel niedrigere Temperaturen haben und dickere Klamotten tragen müssen.

Bei mir ist es grundsätzlich so, dass ich mich kleidungstechnisch gerne schon in der vorigen Saison um die Sachen für die kommende kümmere. Heißt also, ich schaue, was die Onlineshops so Neues für die kommende Saison anbieten. Besonders liebe ich es, Herbstklamotten zu shoppen. Denn das ist meiner Meinung nach die Jahreszeit, in der man die schönsten Outfits zustande bekommt! An sich ist der Herbst nicht unbedingt meine liebste Jahreszeit, wegen der Kleidung kann ich ihm dann allerdings doch etwas abgewinnen. Mögt ihr den Herbst?

In letzter Zeit war ich auch mal wieder ein wenig shoppen, allerdings stehen noch weitere Wünsche auf dem Plan, die ich hier einfach mal zeigen wollte. Viel ist es nicht, aber somit eben auch übersichtlicher. Mit Sicherheit kommen in den kommenden Wochen viele weitere Sachen hinzu (ich hoffe es doch sehr, bis jetzt fand ich die Herbstkollektionen noch nicht so ansprechend), die ich gerne hätte. Wenn euch solche Posts interessieren, was ich mir gerne kaufen würde, dann lasst es mich wissen.
Ansonsten würde ich mich natürlich auch freuen, wenn ihr eure Meinung zu den rausgesuchten Sachen da lasst!



Die ganzen letzten Jahre war Herbst für mich Stiefeletten-Zeit. Sneaker gehörten für mich eher ins Frühjahr, meistens blieb es bei mir auch nur bei leichten Stoffsneakers, welche bei nasskaltem Herbstwetter eh nichts sind. Anfang des Jahres kaufte ich mir dann aber noch ein Paar von Nike. Wider Erwarten gefielen sie mir an mir sogar sehr gut, obwohl ich meinen Kleidungsstil nie als besonders sportlich wahrgenommen habe. Hinzu kam, dass sie zunächst einen sehr bequemen Eindruck machten. Leider fingen sie hinten etwas an zu scheuern, aber wie ich im Nachhinein erfuhr, ist das bei besagtem Modell nichts Ungewöhnliches. Bei den anderen sollte es nicht so sein.

Für den Herbst hätte ich gerne ein Paar in einem Beerenton oder Weinrot. Da stehen nun welche von Nike, New Balance und Reebok auf meiner Liste. Nur die Entscheidung fällt mir da recht schwer.

Übrigens wäre auch interessant zu wissen, falls jemand diese Schuhe oder andere der Marken hat, wie diese so ausfallen und qualitativ sind.


Herbstlich ist anders, dennoch sprachen mich die Schuhe von Adidas und Asics irgendwie an. Sicherlich gibt es auch bald noch sonnige Tage, an denen man die gut tragen könnte, ansonsten ist es ja kein Problem, diese nächstes Frühjahr wieder anzuziehen. Aber auch hier würde ich mal sagen, genügt vorerst ein Paar.

Bei dem Cardigan von Only kann ich gar nicht wirklich sagen, ob ich ihn nun wirklich schön finde oder lediglich interessant. Mir gefällt die Farbkombi und der Schnitt auf jeden Fall sehr. Irgendwas daran lässt ihn für mich aber auch wie ein Morgenmantel wirken - vielleicht die Längsstreifen? Keine Ahnung. Wenn ich dann aber daran denke, ihn mit einer dunkelblauen Skinny Jeans, einem Top und Schuhen in dem Braunton zu kombinieren, würde er mir wirklich gut gefallen. 


Auch wenn ich Sneaker momentan sehr interessant finde, werde ich nicht auf meine geliebten Stiefeletten verzichten. Aber da dürfen auch noch 2-3 neue Paare einziehen, auch wenn ich hiervon lediglich eins kaufen würde.
Bei den linken von Pier1 gefällt mir die Absatzhöhe sehr gut. Mit höheren Absätzen habe ich es nicht mehr so, zumindest nicht im Alltag. Beim Autofahren oder 12-Stunden-Schichten würden die mich bloß stören. Diese hier sind jedoch nicht wirklich hoch, aber auch nicht komplett flach.
Die zweiten von Mint&Berry konnten mich wegen der goldenen Applikation überzeugen. Auch den etwas eleganteren Schnitt mochte ich recht gerne.
Ganz klassisch sind die Chelsea Boots von Zign. Ich mag diese Art Schuhe super gerne und bin froh, dass sie seit ein paar Jahren im Trend liegen und dadurch überall erhältlich sind. Sonst konnte ich solche Schuhe nämlich nur zum Reiten anziehen. Da meine erkreiselten aus dem letzten Jahr nicht mehr ganz so schön aussehen, sollte mal ein neues Paar her.

Welche der Sachen gefallen euch (nicht) bzw. wofür würdet ihr euch an meiner Stelle entscheiden?


Bildquellen: Zalando 


26.08.2016

Mein Thailand-Urlaub

Wie versprochen, wollte ich noch ein wenig von meinem Urlaub berichten. Heute möchte ich nun gerne ein bisschen was darüber erzählen, wie der Urlaub ablief, was wir alles gemacht haben und natürlich werde ich auch viiiele Fotos zeigen!


Anfangen werde ich direkt mal bei der Anreise, wozu ich leider noch keine Fotos zeigen kann. Dafür wird es gegen Ende des Posts umgekehrt mehr Fotos und dafür weniger Text geben.

Am Donnerstag, den 11.08. ging es für meine Mutter und mich nachmittags zum Flughafen. Nach einem 6,5-stündigen Flug sind wir bei Sonnenaufgang dann endlich in Dubai angekommen, wo wir einen Aufenthalt von knapp 3 Stunden hatten. Auf den Flughafen war ich super gespannt, gehört habe ich darüber nämlich schon viel. Wir mussten vom Flieger noch ca. 20min mit dem Bus fahren, bis wir letztendlich im Gebäude angekommen sind. Man kann also wirklich sagen, dass der Flughafen riesig ist und der Hamburger dagegen winzig. Leider konnte man kaum was aus dem Bus sehen, auch hatte ich im Flieger keinen Fensterplatz und konnte somit nichts, wie erhofft, von Dubai erkennen.
Gut, am Flughafen selbst war ich zunächst ein wenig überrumpelt von den Menschenmassen. Es war wirklich unglaublich und interessant, wie verschieden die Menschen dort waren. Man hatte das Gefühl, dass Menschen aus allen Ecken der Welt zusammenkamen.

Später ging dann endlich der Flug nach Phuket, von dort aus ging es dann mit einem Kleinbus zum Hotel in Khao Lak. Khao Lak dürfte vielen, denke ich, wegen des Tsunamis 2004 ein Begriff sein.

Die Busfahrt war wirklich ein Abenteuer für sich, wobei die Rückfahrt noch weitaus härter war. Es gibt Verkehrsregel, aber daran hält sich scheinbar niemand. Ob es dort Polizeikontrollen, Blitzer, Führerscheinentzug usw. gibt, ist fraglich. Die fahren dort echt, wie sie lustig sind - ob da nun das 40km/h-Schild steht oder nicht, 100km/h fahren sie trotzdem. Überholt wird alles, was vor einem ist - ob da nun Gegenverkehr kommt, ist egal. Der kann ja ausweichen. Kommt einem mal ein Auto auf der eigenen Spur entgegen, wird nicht abgebremst, irgendwie muss es halt schon passen. Ich habe echt gedacht, ich müsse mich in Deutschland nie wieder über andere Autofahrer aufregen!


Um 23 Uhr sind wir am Freitagabend dann endlich im Hotel angekommen, nur leider gab es dort Komplikationen: Bei der Reservierung unserer Zimmer unterlief dem Hotel ein Fehler. Eigentlich waren wir ziemlich fertig und wollten nur noch schlafen, nun mussten wir aber erst einmal warten, bis sie ein freies Zimmer vorbereitet hatten. Mit Schlafen wurde es bei mir dann nicht mehr ganz so schnell was, da es mich ziemlich aufgewühlt hat. Irgendwie war sogar die Vorfreude auf den Urlaub verschwunden, und am liebsten wäre ich gar nicht erst von zu Hause weggeflogen.

Zusätzlich bekamen wir dann noch einen Brief vom Hotel, auf dem stand, dass wir das Hotel möglichst nicht verlassen sollen, da es in Thailand Anschläge in den Touristenregionen gegeben hätte. Ursprünglich dachte ich, schon mal etwas dort außerhalb des Hotels zu machen, aber vorerst war das schon ein kleiner Schlag. Auch mein Vater, der meine Mutter abends noch anrief und meinte, wir hätten in Dubai unbedingt wieder nach Hamburg zurückfliegen sollen, machte die Stimmung nicht entspannter.

Aber ob es dann tatsächlich so blieb, erfahrt ihr im weiteren Verlauf...


Am nächsten Morgen ging es dann erst einmal zum Frühstück. Vom Hotel haben wir am Vorabend auch nicht mehr gesehen als die Lobby, den Weg zu den Zimmern und die Zimmer selbst.
Beim Frühstücksbuffet gab es eine reichliche Auswahl an verschiedensten Dingen.

Im Übrigen gibt es in der Anlage mehrere Restaurants. Frühstück gab es in dem einen, dann gab es noch ein thailändisches, ein italienisches und eins, das auf Sea Food spezialisiert ist und direkt am Strand liegt. Des Weiteren gab es eine Pool-Bar am Strand sowie eine Cocktail-Bar bei der Lobby.

Im Endeffekt ist das Resort riesig, so gab es z,B. auch im Villen-Bereich (dazu später) noch ein Restaurant mit Dachterrasse, ähnlich wie ein indisches auf der Zufahrtsstraße zum Hotel.

Das Essen war insgesamt auch wirklich nicht schlecht. Lediglich an einem Tag hat es mich nicht so angesprochen, sonst war immer reichlich von allem dabei! Auch fand ich die Locations sehr schön, am allerschönsten war aber das am Strand.


Nach dem Frühstück ging es am Samstag dann direkt ans Erkunden der Anlage. Wie sich herausstellte, war alles wunderschön und weckte direkt das Urlaubsfeeling. Die Pools waren groß und nicht einfach rechteckig und irgendwie hinplatziert, sondern sorgten für ein richtig tolles Bild.

Hinter dem einen großen Pool standen dann aber auch schon die Palmen, hinter denen der Strand lag. Darauf waren wir wirklich sehr gespannt, denn mit Ostsee oder Mittelmeer sollte das Ganze nicht allzu viel zu tun haben.


Enttäuscht wurden wir auf jeden Fall nicht! Da wir in den Sommermonaten dort waren und zusätzlich Regenzeit ist, war das Wasser jetzt nicht ruhig und türkis, was aber klar war. Gegen Wellen habe ich aber absolut nichts, im Gegenteil, ich mag es dann viel lieber im Wasser, wenn man halb umgeworfen wird. Den Tag war es bedeckt, dennoch einfach super schön!

Was mir dort besonders gut gefiel, waren die leeren, kilometerweiten Strände. Kaum Menschen in Sicht, und vor allem keine mit Liegen u.ä. vollgestellten Sandstrände. Dies gibt es in Khao Lak nämlich nicht, da es sich um ein Naturschutzgebiet handelt.


Wir sind ein kleines Stück in die linke Richtung gegangen, wo eine kleine Ecke mit Steinen war, die auch auf den letzten Fotos zu sehen ist.


Hinter dem Strand begann direkt der Urwald, was ich auch superschön fand und mal Abwechslung zur klassischen Strandpromenade ist.

Der Sand am Strand war richtig fein, sodass es angenehm war, darauf spazieren zu gehen. Außerdem war er nicht so trocken, sodass man sich bei Sonnenschein nicht die Fußsohlen verbrannte.


Dort gab es eine kleine Treppe aus Stein, die jedoch nach wenigen Metern endete...


Unsere Bedenken waren anfangs, ob es wirklich Sinn macht, in der Regenzeit dort Urlaub zu machen. Der erste Tag war wettertechnisch gesehen jetzt kein Traum, aber es wäre auch absolut kein Drama gewesen, wenn alle Tage so ausgesehen hätten. Regenzeit bedeutet nicht, dass es dauerhaft regnet - meistens waren es nur kurze, wenn dann auch oft starke Schauer, und danach war wieder alles in Ordnung für längere Zeit. Bedeckt war es zwar recht viel, was ich aber sogar ganz praktisch finde. Wenn man viel gelaufen ist, wäre es in der prallen Sonne viel zu heiß gewesen, denn auch ohne Sonne waren Anfang 30°C schon sehr warm.
Die Wärme an sich störte mich übrigens überhaupt nicht, nur ist die Luftfeuchtigkeit enorm hoch. Am ersten Tag war es noch etwas ungewohnt, aber nach 2-3 Tagen war die vollkommen 'normal'. Man schwitzt halt ständig, aber solange ein Pool oder das Meer in Reichweite ist bzw. man weiß, dass man in absehbarer Zeit wieder unter die Dusche springen kann, geht es. Mir ist die feuchtklebrige Luft dann doch lieber als nasskalte, windige 10°C in Deutschland. Es gab sogar Tage, an denen es nur nachts mal kurz geregnet hat hat und an denen es tagsüber sonnig war.


Der Vorteil der Regenzeit war natürlich auch der Preis. Sonst hätte ich mir den Urlaub wohl nicht wirklich leisten können oder wollen. Zusätzlich ist in den Sommermonaten viel weniger los, was an Strand, Pool und Co. deutlich wird, denn es sind viel weniger Menschen dort.


Am Strand entdeckten wir dann viele kleine Tierchen...


...vor allem beim Muschelsammeln kam manchmal eine kleine Überraschung heraus.


Mittlerweile war die schlechte Stimmung vom Vorabend nun wirklich vollkommen verschwunden.


Teilweise waren viele kleine Löcher im Wasser, nur hier frage ich mich, woher das kommen könnte. Ein Wurm kann es ja schlecht gewesen sein.


Natürlich komme ich auch nochmal auf mein Zimmer zu sprechen. Im Bad hatte ich eigentlich alles, was ich brauche, sogar eine Dusche und Badewanne.


Jeden Tag wurde gründlich sauber gemacht, Handtücher gewechselt usw. Auch die Klimaanlage war super, so konnte man in Ruhe schlafen und sich selbst einstellen, wie warm man es gerne haben möchte. Das war in meinem Zimmer im letzten Urlaub ja leider nicht so toll, da hatte ich ein Zimmer unter dem Dach ohne Klimaanlage.
Der einzige Nachteil hier war die Luftfeuchtigkeit im Zimmer, da konnte auch die Klimaanlage nichts machen. Hat man seine Klamotten abends also ins Zimmer gelegt, waren sie am nächsten Morgen feucht. Zum Trocknen von Bikinis und Co. brauchte man den Balkon auf jeden Fall. Auch die Bettwäsche war leicht klamm, was nicht besonders angenehm war, aber ich denke, dagegen lässt sich dort nichts machen.


Das Zimmer selbst war sehr groß und auch super ausgestattet. Ich selbst hätte mich jetzt nicht so eingerichtet, da es nicht mein Stil ist, aber im Großen und Ganzen wirkte das Ganze überlegt gestaltet und hatte was Hochwertiges an sich.


Hier nochmal die Ansicht aus der anderen Richtung, leider ein wenig unscharf.


Man konnte sogar den Vorhang hochziehen, sodass man ins Bad gucken konnte. Musste ich aber nicht haben, weshalb der bei mir unten blieb.


Auch einen Balkon hatte ich, was gerade bei Regen sehr praktisch war. Draußen gab es zwar Sitzgelegenheiten, jedoch waren die wenigsten davon überdacht. Den Balkon haben wir nachmittags gerne genutzt, um einen Kaffee zu trinken, den wir übrigens auch immer kostenlos auf dem Zimmer hatten (dieses Pulver, das sich auflöst).


Von meinem Balkon konnte ich auf den Spa-Pool blicken. Hier waren wir auch mehrfach, da dieser schön ruhig war und man einfach mal schwimmen oder es sich in der Sprudelecke gemütlich machen konnte. Hier dürfen auch keine Kinder rein, dafür gibt es die großen Pools. Mich stören sie jetzt nicht zwangsläufig, aber es gibt ja viele, die sich von dem Geschrei gestört fühlen.
Dank der Pflanzen vor dem Zimmer konnten andere auch nicht in mein Zimmer blicken.
Ganz hinten im Bild erkennt man ein Haus - davon stehen viele aneinander, sind mit überdachten Gängen verbunden und bilden insgesamt eine U-Form (rechte Seite). Von der Lobby aus geht es einmal in diese Richtung und in die andere genau so ab. Alles in allem sind dort sehr viele Zimmer.


Aber es gibt nicht nur die klassischen Hotelzimmer. Darum herum gibt es wie gesagt noch Pools, Restaurants und vieles mehr. Darüber hinaus gibt es aber auch Villen und Suiten, also solche einzelstehenden Bungalows. Davon gibt es ebenfalls wahnsinnig viele und verschiedene, wodurch schließlich eine riesige Anlage zustande kommt.


Das Hotel heißt übrigens Pullman Khao Lak Katiliya Resort and Spa. Wie am Namen deutlich wird, ist es eher als Resort zu sehen und nicht direkt als Hotel. Spa ist ein Schwerpunkt, dafür bieten sie auch einiges an: Verschiedene Massagen, Nagelpflege, Aromatherapien und vieles mehr.


Ansonsten werden noch viele Freizeitaktivitäten wie Radtouren, Tennis, Boxen, Schießen, Minigolf etc. angeboten und derzeit bedingt Wassersport.


Nachdem wir morgens für etwa zwei Stunden am Strand waren, entschieden wir uns dafür, den Nachmittag entspannt am Pool zu verbringen. Wenn wir am ersten Tag schon alles gesehen hätten, wäre es vielleicht langweilig geworden. Vor allem war uns zu dem Zeitpunkt noch gar nicht bewusst, wie groß das Resort wirklich war.


Leider fing es nach einer Weile dann an zu regnen, sodass wirklich alles nass war. Die Handtasche, alles, was drin war, die Liege usw., da hat der Sonnenschirm nichts mehr gebracht. Zukünftig hatte ich also immer eine Plastiktüte dabei bzw. Kamera usw. in einem kleinen verschließbaren Plastikbeutel.


Wenn ich weiterhin jetzt beschreibe, wie jeder Tag im Einzelnen ausgesehen hat, wird es vielleicht langweilig. Deshalb werde ich im weiteren Verlauf etwas allgemeiner bleiben...
Auf diesem Bild sieht man beispielsweise, wo sich mein Zimmer befand. Dies war auf der linken Seite, nach rechts führte der Weg zur Lobby, zur Cocktail-Bar und verschiedenen hotelinternen Geschäften. Mein Zimmer war übrigens am dichtesten entfernt zu diesen Dingen. Nach hinten ging es zu den weiteren Zimmern, in die Richtung nach vorne ebenso. Unsere Zimmer befanden sich im 1. Stock, es gab noch einen 2. und natürlich ein Erdgeschoss.


Dort sieht man die Treppe, die wir runter gegangen sind zum Frühstück. Aber eigentlich gab es an jeder Ecke Treppen.


Hier sieht man einen Teil der Cocktail-Bar. Man hat oben eine Art Teich und kann darüber hinweg auf den großen Pool und die Palmen am Strand sehen. Ein super schöner Ausblick, dort saß es sich auch abends sehr entspannt beim Cocktailstrinken.


Da das Gebäude sehr offen ist und nur die Zimmer wirklich drinnen liegen, fühlt man sich im Prinzip überall, als wäre man an der frischen Luft. Ist man ja eigentlich auch. Von dem Geländer oben (siehe letztes Foto) kann man auf diesen Weg blicken, der in Richtung Restaurants, Pools usw. führt.

Geht man vorne aus der Lobby hinaus, fällt der Blick hierauf.


Man kann dort die Treppen hinuntergehen und kommt unten an der Anfahrtsstraße zum Hotel an. Diese ist relativ lang und endet an der Hauptstraße mit einer Schranke.


Bei Regen haben wir die Zeit auch mal genutzt und sind einfach die Gänge am Hotel entlanggegangen, da konnte man auch einen Rundumausblick genießen. Mir gefiel es wahnsinnig gut, dass so viele Pflanzen auf dem Gelände waren.


Abends war an den Wänden grundsätzlich alles voller Geckos, teilweise auch Eidechsen. Überhaupt hat man wahnsinnig viele Tiere gesehen.
Sobald es dunkel wurde, war überall lautes Gequake von Fröschen und Kröten zu hören. Darunter wiederum etliche Arten, leider war meine Kamera im Dunkeln nicht die beste oder die Tierchen sind einfach zu schnell weggehüpft. Ähnlich war es mit den Fledermäusen, denn auch die waren reichlich vertreten und nicht unbedingt klein. Teilweise hingen sie im Gang direkt über den Zimmern.
Generell scheint es dort wahnsinnig viele und unterschiedliche Reptilien und Amphibien zu geben. Uns sind eine ganze Menge, teils bis zu 80cm Körperlänge, begegnet.


Wider Erwarten haben wir kaum Spinnen gesehen, maximal 6-7. Einmal war aber sogar eine Vogelspinne dabei, die ich sonst bisher auch nur in Terrarien oder deren Nähe gesehen habe.


Auch die Pflanzen sind teilweise sehr interessant oder auch schön. Diese z.B. begegnete mir am Anfang, in den kommenden Tagen entdeckten wir viele weitere davon, die auch viel größer waren.


Leider hat man auch mit weniger angenehmen Tieren zu rechnen, und zwar den Insekten. Ich hätte zwar ehrlich gesagt mit mehr Moskitos und Co. gerechnet und habe selbst kleinere Mücken eher selten zu Gesicht bekommen, aber da waren sie trotzdem. Ständig, außer in der Nacht (im Zimmer waren ein Glück keine), musste ich eingesprüht sein. Leider war das Insektenschutzmittel, das wir uns extra für das Land gekauft haben, nicht sonderlich angenehm auf der Haut. Es legte sich wie ein Plastikfilm auf die Haut, man schwitzte umso mehr und klebte extrem. Zusätzlich habe ich davon auch noch einen Ausschlag am Körper bekommen. Trotzdem habe ich ein paar Stiche abbekommen. Merkwürdigerweise waren die aber winzig im Vergleich zu dem, wie sie in Deutschland bei mir aussehen.

Was vielleicht auch manchen stört, sind Ratten. Die gab es dort nämlich auch. Zwar wurde das Problem bekämpft, aber ich denke mal, dass es sich nicht ganz vermeiden lässen. Man weiß ja nicht, wo die Essensreste wirklich landen usw. So viele haben wir jetzt auch nicht gesehen, aber manchmal huschte eben doch eine über den Weg.


Leider lässt sich das auf Fotos nicht ansatzweise so festhalten, wie es wirklich war, nämlich der Strand bei Nacht! Es war unglaublich schön - so ruhig, nur das Wellenrauschen, leere Sträne, Palmen und die dezente, warme Beleuchtung. Wirklich ein Traum!


Dieses Exemplar von Kröte war nicht gerade winzig. Als Kind war ich ja ziemlicher Frosch- und Krötenfan, da wäre das wirklich ein Paradies für mich gewesen! Jetzt auch, aber eher wegen der Landschaft, dem Hotel und allem drumherum.


Hier sieht man nochmal den Ausblick aus dem Frühstücksrestaurant. Dahinter befindet sich eine Art Pool, der jedoch mehr zu Dekozwecken dient und nicht zum Schwimmen benutzt werden darf.

Man konnte beim Essen immer selbst entscheiden, ob man drinnen oder draußen (überwiegend überdacht) essen wollte. Wir haben nur einmal drinnen gefrühstückt, da die Klimaanlage dort etwas zu kalt eingestellt war.
In den Restaurants konnte man es sich so richtig gut gehen lassen. Der Ausblick, die Auswahl an tollem Essen usw. waren wirklich Urlaub pur, wie man ihn sich wünscht.


In Richtung Villen gibt es eine Art Abtrennung, hier z.B, eine Mauer, die aus vielen flachen Steinen zusammengesetzt ist. Man erkennt definitiv die Liebe zum Detail im gesamten Resort, wirklich nichts ist lieblos hingeklatscht.


An einem Tag (an mehreren sind wir dort auch abends im Dunkeln noch spazieren gegangen) haben wir die Villen- und Suiten-Gegend mal erkundet. Hier sah alles noch schöner aus als bei 'uns', auch wenn ich mich wirklich nicht beschweren kann. Letztendlich sieht alles toll aus und ist super gepflegt.


Dieser Weg führt eher außen um die Villen herum und ist parkähnlich angelegt.


Es gibt aber tatsächlich noch einen Park, der zum Hotel gehört und sich auch so nennt. Es ist ein Gebiet mit verschiedenen Wegen durch den Dschungel. Da mussten wir natürlich auch unbedingt mal hin!


Natürlich sah man auch dort wieder exotische Pflanzen, so z.B. Bananen. Insgesamt war es dort super schön, so einen Wald sieht man ja nun auch nicht alle Tage. In den Regenwald wollte ich schon immer mal! Klar ist es nicht der 'richtige', sondern einer, der regelmäßig von Hotelgästen besucht wird, aber immerhin ein Anfang. Merkwürdigerweise hatten wir das Gebiet aber so gut wie für uns alleine, als wir dort waren - kein Mensch ist uns begegnet, die lagen wohl alle lieber am Pool.


In dem Gebiet gab es auch verschiedene Tiere wie Enten, Wild, Vögel, Kaninchen, Streifenhörnchen etc.


Zwischendurch gab es immer mal wieder kleine Rastplätze, wenn man mal Lust auf eine Pause hat oder sich bei Regen unterstellen möchte.


Ansonsten gab es dort noch kleine Ecken für sportliche Aktivitäten, nur fand ich Reckstangen und dergleichen weniger spannend im Urlaub. Auch gab es einen Fitnessraum im Hotel bzw. noch einen weiteren zwischen den Villen.


Davon gab es total viele, wenn auch nicht nur im Dschungel. Auch zwischen Pool und Mauern begegneten sie einem sehr oft. Ich fand die einfach richtig süß!
Generell gab es viele verschiedene Arten von Hörnchen - dunkelbraune, graue, weiße usw.


An dem Wald/Park befand sich noch ein See...


...wo man auch noch einige Tiere sehen konnte.


Die Vögel waren leider in einem verhältnismäßig kleinen Käfig eingesperrt, was ich super schade fand.


Als wir den einen Tag die Anfahrtsstraße in Richtung Hauptstraße entlanggingen, haben wir hinter dem Zaun des Geländes Affen gehört. Leider haben wir keinen zu Gesicht bekommen. Der richtige Dschungel grenzt aber an die Anlage an, vermutlich kamen die Affen vom dem wenige Kilometer entfernt liegenden Berg.


Außerdem gab es noch eine Orchideenfarm im Park, nur waren dort kaum Blüten zu sehen.


Bevor es mit der Reise losging, habe ich mich schonmal über die Tiere dort informiert. Es hieß, es soll dort viele Schlangen geben. Gerne hätte ich ja ein paar gesehen, leider blieb es lediglich bei dieser, die nicht einmal mehr lebte.


Die Villen selbst waren auch alle super schön anzusehen. Die meisten von ihnen hatten sogar einen eigenen Pool. Es gab aber auch welche mit Meerblick, Blick auf eine Lagune, mit Garten usw.



Zwischendurch hatte man immer mal wieder große Rasenflächen, die mit Teichen, Steinen usw. richtig hübsch angelegt wurden.


Obwohl wir letztendlich keine richtigen Tagesausfllüge in weiter entfernte Gebiete gemacht haben, entdeckte man selbst im Resort immer wieder was Neues. Ich hätte es mir auf Dauer doch sehr langweilig vorgestellt, allerdings konnten wir jeden Tag gut ausnutzen. Vor allem tat es auch mal gut, einfach mal für ein paar Stunden am Strand rumzuliegen, ins Wasser zu gehen und die Sorgen von zu Hause einfach mal zu vergessen.


Hier sieht man das Restaurant für das Villen- und Suitengebiet. Dies scheint wohl noch eine Klasse gehobener zu sein als die bei uns, aber selbst Letztere waren schon sehr gut.


Auch von dem Restaurant aus hatte man wieder direkten Meerblick, so wie auch bei einem von unseren, wobei dies hier schon ein festes Gebäude war und das bei uns sehr offen und strandmäßig aufgebaut war.


Die Liegen am Strand waren auch super platziert! Links im Bild sieht man hinter der Palme eine Schaukel, nur war diese leider viel zu hoch, um raufzukommen.


Der Urlaub an sich war einfach mal was Anderes. Schon traumhaft und nicht mit dem zu vergleichen, was ich letztes Jahr auf Gran Canaria hatte, der auch recht schön war.


Sehr überzeugt war ich, wie gesagt, von der Anlage selbst, da sie einfach riesig war, sehr sauber und perfekt gestaltet.


Es ist einfach kein Touristenort mit Betonbunkern, das ist nämlich überhaupt nicht mein Fall.


Bevor wir uns für dieses Hotel entschieden haben, haben wir uns natürlich mit den Bewertungen befasst. Hier waren sie vor der Buchung der Reise alle top! Wenige Tage vor Abflug habe ich nochmal reingeguckt, auf einmal waren in letzter Zeit vermehrt negative hinzugegkommen.

Hauptsächlich hieß es, dass überall Blätter herumliegen wurden, und das sogar im Pool. Ganz ehrlich, warum fliegt man dann in ein Land, in dem es viele Pflanzen gibt? Da bleibt es nicht aus. Übermäßig viel lag nicht herum, zweitens wurde regelmäßig sauber gemacht.




Insgesamt war es auf jeden Fall doch ein sehr schöner Urlaub. Vorerst möchte ich dort zwar nicht wieder hin, aber auch eher aus dem Grund, weil es noch so viele anderen Orte auf der Welt gibt, die ich gerne mal besuchen würde. Irgendwann kommt ein Thailand-Urlaub bestimmt wieder infrage.



Ein Grund, weswegen ich mir vorstellen könnte, irgendwann mal wieder dorthin zu fliegen, ist die Tatsache, dass wir sehr wenig vom Land selbst mitbekommen haben. An Sachen wie Elefantenreiten und dergleichen bin ich z.B. gar nicht interessiert, aber gerne würde ich mir auch mal das Landesinnere und die Kultur näher ansehen.
Wegen der Anschläge war es aktuell natürlich etwas blöd, aber das kann einen letztendlich auch zu Hause in der Stadt erwischen.


Hier sieht man dann nochmal einen der Gänge, welche die Hotel-Häuser miteinander verbinden.


Im Hintergrund sieht man den Dschungel bzw. Berg. Was man leider nicht so erkennt, ist der Nebel, der den Berg umgeben hat. Das sah schon beeindruckend aus!


.So sah es zwischen den einzelnen Hotel-Häusern aus...


Das ist das eine Restaurant am Strand. Die Fotos sind allerdings am Tag entstanden, geöffnet hatte es erst abends. Naja, eigentlich nur an 2 Tagen, die wir dort waren. Aufgrund der Regenzeit und der plötzlich auftretenden Schauer wird das Restaurant nun meistens in das Frühstücksrestaurant verlegt.


An einem Abend waren wir jedoch dort, und im Dunkeln mit Beleuchtung sah es einfach tausend mal schöner aus! Die Location mit dem Strand und dem Wellenrauschen, das Licht usw. - perfekter hätte es nicht sein können!




Dies sind z.B. die Lagunen-Villen. Diese haben keinen Pool, weswegen ich mich wahrscheinlich auch eher für eine der anderen entschieden hätte.


Meine Kamera mag in der Dämmerung ja nicht mehr so, selbst tagsüber macht sie nicht unbedingt das, was ich von ihr verlange, und abends stellt sich sich komplett quer... Trotzdem möchte ich noch ein paar Bilder zeigen, die vor dem Abendessen entstanden sind.




Vor dem Hotel, wenn man die Auffahrt hinuntergeht, kommt man zu einem kleinen See, an dem auch geheiratet werden kann.


Dort befindet sich auch noch ein weiteres Restaurant, und zwar das indische.


Wenn man dort weitergeht, gibt es noch viele weitere Wege. Dies war auch eher eine kleine Überraschung, als wir uns eigentlich nur den See ansehen wollten.


Die Wege sind u.a. als Fahrradrouten gedacht, zudem kommt man dort auch zu verschiedenen Freizeitaktivitäten, die ich oben bereits mal erwähnt habe.



Diese beiden Bilder entstanden am Rande des Geländes. Auf dieser Seite befindet sich ein Bach und dahinter wieder direkt der Regenwald,


Von denen hatten wir richtig viele, teils saßen sie morgens auch auf dem Balkon oder haben einen durch ihr Fauchen wachgemacht.




Hier sieht man mal eine Villa mit Pool und Garten...




Dieser Pool ist auch einer, der sich im Villengebiet befindet. Hier gibt es zwei große öffentliche, die aber kaum besucht sind, da fast alle einen eigenen haben und somit lieber den nutzen.


Paradies!


Dies war der Blick von der Cocktail-Bar in die Lobby.


Wie bereits angemerkt, ist meine Kamera bei Nacht nicht zu gebrauchen, irgendwie sieht es auf dem Foto mehr nach Weihnachten aus. Abends war aber alles wunderschön beleuchtet.


Man erkennt es leider so gut wie gar nicht, und zwar wurde das Foto abends im Strand-Restaurant aufgenommen.


Hinten sieht man den einen Stand, wo ein Teil des riesigen Buffets aufgebaut ist.




Auch sind wir natürlich am Strand entlangspaziert und haben geguckt, was es dort so zu entdecken gibt. Ist man vom Hotel aus nach rechts gegangen, kam dann ein breiter Bach aus dem Landesinneren heraus, der nicht so einfach zu überqueren war.
Stattdessen gab es dann diese abenteuerlich aussehende Brücke.


Als wir drüben angekommen sind, habe ich nochmal ein Foto aus weiterer Entfernung von ihr gemacht. Sie war deutlich stabiler, als sie aussieht.







Am Strand gab es viele kleine Läden, egal ob Supermärkte, Wechselstuben, Kleidungsgeschäfte usw. Vor allem gab es unheimlich viele kleine Restaurants. Zugegeben, mich sprachen diese Läden ganz und gar nicht an.









Nicht immer war der Strand so breit wie auf den letzten Fotos. Es kam sogar vor, dass die Liegen bereits vom Wasser erreicht wurden. Klar, dass an diesen Tagen die rote Fahne hing und Badeverbot war.


Das Meer oder der Untergrund bildet sich dort übrigens ständig neu. Dadurch entstehen auf dem Boden auch ziemliche Höhenunterschiede. Auch sollte man wegen der Strömungen nicht zu weit rausschwimmen. Der kleine Bach, der neben dem Hotel entlang führt, ging an den ersten Tagen z.B. 'gerade' ins Meer hinein. Ein paar Tage später mündete er viel weiter rechts ins Meer. Und wieder einen Tag später konnte das Wasser gar nicht mehr ins Wasser abfließen, sodass ein Bagger für Abhilfe sorgen musste.


Gerade, wenn wir am Strand oder Pool waren und die Tasche eine Zeit lang unbeaufsichtigt haben stehen lassen, blieb die Kamera natürlich im Safe. Deshalb konnte ich leider nicht alles festhalten. Am Abreisetag waren wir mittags dann noch eine Pizza an der Pool-Bar essen, da war das Wasser mal so richtig schön türkis!




Am Sonntag, den 22.08., ging es dann aber auch schon wieder nach Hause. Anfangs kam einem die Zeit noch so lange vor, und dann war irgendwann doch schon Donnerstag, und kurz darauf stand schon das letzte Frühstück im Hotel an.
Gegen 14 Uhr mussten wir auschecken. Leider ging der Flug erst nach Mitternacht, vom Hotel abgeholt wurden wir erst gegen 20.30 Uhr. Besonders angenehm war es nicht, in Flug-Klamotten den ganzen Tag in der Wärme rumzusitzen. Gut, wir haben uns überwiegend im Lobby- und Cocktail-Bar-Bereich aufgehalten, wo es nicht ganz so heiß war, dafür wurde es auf Dauer aber sehr langweilig.
Am Ende hat man sich dann aber doch wieder darauf gefreut, nach Hause zu fahren...


Wart ihr schonmal in Thailand? Wenn ja, wo genau? Erzählt doch einfach ein wenig!
Ansonsten würde mich interessieren, wo ihr dieses Jahr wart, wie es war oder ob ihr überhaupt im Urlaub wart :)