30.11.2013

Aufgebraucht im November!

Endlich schaffe ich es mal rechtzeitig zum Monatsende einen Aufgebraucht-Post zu schreiben!

Wird aber auch Zeit, denn der Karton, in denen ich die leeren Verpackungen immer reintue, quillt schon über. :D
Diesen Monat war wieder einiges dabei, das unbedingt leer werden sollte, zumal ich einiges davon nicht weiterempfehlen, geschweige denn nachkaufen würde.

Eigentlich zähle ich das 'GoFresh'-Deo von Dove zu meinen Favoriten, allerdings nur im Sommer. Ich wollte es nun nicht bis zum nächsten Sommer liegen lassen, abgesehen davon hab ich eh noch ein paar Deos, die geleert werden müssen. Auch wenn ich schon bei anderen gelesen habe, dass sie der Geruch an Kloreiniger erinnert, gefällt er mir persönlich extrem gut. Umso froher war ich also auch, als ich das Deo dieses Jahr nach 3 (?) Jahren mal wieder entdeckte und gekauft habe! Habe es damals schon geliebt, habe es da auch über Sommer benutzt und war sehr zufrieden damit, leider geriet es dann in Vergessenheit, sodass ich das im Sommer darauf gar nicht mehr auf dem Plan hatte. Ich bin auch ganz zufrieden mit der Deowirkung - selbst an heißen Tagen fühle ich mich damit gut geschützt. Aber für den Winter ist der Duft meiner Meinung nach nichts... Wenn es das Deo nächsten Sommer noch gibt, werde ich es mir dann aber nachkaufen.

Der 'Ultra Dry'-Deostick von Rexona gefällt mir extrem gut! Auch den hatte ich bereits vor Jahren schon und war sehr zufrieden, aber dann kam so viel Neues dazwischen, das ich ausprobieren wollte, dass auch das eine lange Zeit nicht nachgekauft wurde. Irgendwann erinnerte ich mich dann wieder daran und kaufe es mir wieder. Der Deoschutz ist meiner Meinung nach top, der Geruch angenehm und recht dezent. Bei Sprays habe ich immer das Gefühl, dass sie nicht ganz so intensiv schützen, bei Rollern hingegen stört mich, dass die immer erst noch trocknen müssen. Der einzige Nachteil hierbei ist meiner Meinung nach, dass man bei dunklen Sachen aufpassen muss, damit man nach dem Anziehen keine weißen Deostreifen hat.

Viele schwärmen von Heilerde-Masken, ich kann mich da allerdings nicht anschließen. Was nicht heißen soll, dass es schlecht ist - nicht umsonst hilft es so vielen! Lange hielt ich das nicht für nötig, dann tauchten irgendwann Unterlagerungen und Mitesser auf und ich hoffte, mit der Luvos-Heilerde etwas bewirken zu können. In Bezug auf die Unreinheiten tat sich nach wochenlanger, regelmäßiger Anwendung leider gar nichts, jedoch schien meine Haut dafür einfach zu trocken zu sein, denn nach der Anwendung fühlte sie sich einfach dermaßen ausgetrocknet an und konnte in Fetzen runtergezogen werden.

Die 'Feuchtigkeitsmaske' und die 'Reinigende Maske' von Merz Spezial fand ich eigentlich ganz gut. Die Reinigungsmaske wird nach einigen Nachkäufen wohl nicht mehr gekauft, denn ich bemerke auch da nicht wirklich einen Unterschied. Anfangs hatte ich zwar das Gefühl, meine Haut bekäme mal eine richtig gründliche Reinigung, aber so ganz sicher, ob das nur Einbildung war oder sie tatsächlich mehr kann als meine Reinigungsserie, blieb unklar. Da meine Haut auch nicht mehr allzu unrein ist, denke ich, dass ich sie somit nicht mehr brauche.
Die Feuchtigkeitsmaske hingegen werde ich möglicherweise aber nachkaufen. Ich finde sie sehr entspannend für die Haut, wenn diese tagsüber sehr belastet wurde, sei es nun durch Sonne oder eisige Temperaturen. Wobei es da sicherlich auch gute DIYs gibt, die man mal eben mit Produkten aus der Küche machen kann.

Auch nicht schlecht fand ich die 'Mattierende Creme' von Balea Young. Dies war bereits mein 2. Kauf, da ich mit der vorerst wesentlich zufriedener war als mit Cremes von Clinique, Lancaster und Co. Sie spendet wirklich extrem gut Feuchtigkeit! Also schon das, was meine Haut braucht - denn sie ist ziemlich trocken, kommt mit fettigen Cremes aber nicht klar. Ob sie nun wirklich mattiert, konnte ich leider nicht feststellen, da ich mit Hautglanz nicht zu kämpfen habe, aber auf alle Fälle hinterließ sie keinen Creme-Glanz.
Irgendwann kam dann aber meine neue Serie inklusive einer Creme, somit verschwand diese dann im Schrank. Da ich mit der Serie im Gesamten sehr zufrieden bin, möchte ich dabei auch bleiben. Würde zu dieser aber schon zurückkehren, denn was Negatives kann ich dazu absolut nicht sagen. Den letzten Rest habe ich dann für Körper und Hände verwendet, auch da machte die Creme eine extrem weiche und samtige Haut.

Den AMU-Entferner von L'Oréal werden bestimmt einige von euch hier schonmal gesehen haben. Ansonsten kann ich dazu nur sagen, dass das bis jetzt der beste AMU-Entferner ist, den ich bisher benutzt habe, und insgesamt kehre ich seit 10 Jahren immer wieder zu diesem zurück bzw. habe die letzten Jahre auch gar keinen anderen mehr benutzt.

Unzufrieden war ich auch mit diesem Waschgel von Balea Young nicht, aber auch das wurde vor einem halben Jahr von der neuen Routine abgelöst. Es hat auf jeden Fall auch Make up bzw. Puderprodukte super entfernt. Den Rest habe ich in der letzten Zeit nun statt Duschgel verwendet, auch dafür war es brauchbar.

Als ich ihn damals neu hatte, war ich von dem Lippenbalsam mit Urea von Balea recht zufrieden. Im Laufe der letzten Jahre stellte sich dann allerdings heraus, dass ich bei Lippenprodukten besser mit Naturkosmetik klarkomme. Bei diesem Lippenbalsam stellte ich eigentlich kaum Pflegewirkung fest, lediglich eine kurze Schutzwirkung, bis er eingezogen war. Dies ging allerdings recht schnell, und anschließend waren die Lippen eigentlich wie zuvor. Würde ich also nicht nachkaufen.

Das Kompaktpuder von P2 war lange Zeit mein Favorit, wurde dieses Jahr aber auch von einem anderen Produkt abgelöst. Es mattiert sehr gut, empfehle daher es mit einem Pinsel aufzutragen, denn mit der beigelegten Quaste sieht es sehr schnell zu stark abgepudert aus. Mit einem Pinsel aufgetragen ist das Ergebnis dann aber recht natürlich, trotzdem ziemlich matt, zudem sieht die Haut dadurch etwas ebenmäßiger aus. Abends merkte ich von dem Puder allerdings nicht mehr viel, was bei meinem jetzigen anders ist.

Die Eldena-Bodylotion (Aldi) habe ich hier auch schon das ein oder andere Mal gezeigt. Das ist die Version für normale Haut, mit der ich mit meiner extrem trockenen Haut an den Beinen wesentlich besser zurechtkomme als mit der für trockene Haut. Denn Letztere ist auch einfach nur fettig, braucht lange Zeit zum Einziehen, bei der für normale Haut hingegen habe ich das Gefühl, dass sie mehr Feuchtigkeit spendet. Riecht zudem super, ist ergiebig und günstig. Für mich die beste Bodylotion, die ich bisher hatte!

Die 'Sit Tight'-Creme von Soap&Glory war für mich jedoch eher ein Flop. Die Herstellerversprechen (durch's Sitzen aktivierte Straffung oder so ähnlich) klang natürlich gut, aber eigentlich wusste ich auch vor 3 Jahren, dass sowas mehr oder weniger nur Geldmacherei ist. Und dies durfte sich nun wieder bestätigen. Ich habe sie mir nicht gekauft, damit die Cellulite weniger wird, sondern wegen der Straffung. Aber gut, die Haut plustert sich vielleicht für kurze Zeit oberflächlich etwas auf und wirkt dadurch straffer, aber im Endeffekt erzielen nur eine gesunde Ernährung und Sport eine langfristige Straffung. Recht teuer ist sie zudem noch, und den Geruch fand ich auch alles andere als gut.

Den 'Entspannung&Harmonie'-Badezusatz von Dove habe ich mal geschenkt bekommen und ihn nun in den letzten Wochen aufgebraucht. Erscheint mir relativ durchschnittlich - nicht schlecht, aber auch nicht so toll, dass man unbedingt haben muss. Der Geruch ist ganz angenehm, ein wenig cremig, jedoch verfliegt er im Wasser recht schnell. Mag es da lieber, wenn das ganze Badezimmer danach riecht.

Ebenfalls ein Badezusatz, den ich keinem empfehlen würde. Wie hier letzte Woche in meinem Berlin-Post berichtet, gab es im Hotelzimmer einige Pröbchen, von denen auch das Badesalz von Anne Semonin mit nach Hause durfte. Es handelte sich um ein blaues Salz, welches das Wasser leicht bläulich färbte. Mehr konnte es nicht. Im Wasser war auch kein Duft mehr zu merken, was aber wohl auch besser war, denn im Tiegel hat es meiner Meinung nach gestunken.

Das '2in1-Shampoo + Pflegespülung' von Prinzessin Sternenzauber fand ich aber nicht schlecht. Es reinigte die Haare, ist nicht so aggressiv und machte sie schön weich und geschmeidig. Würde ich mir durchaus nachkaufen, aber habe noch einige andere Shampoos zu leeren, zudem stehen bei dm noch so einige Kandidaten herum, die darauf warten, von mir getestet zu werden. :D
Den Geruch fand ich übrigens sehr gut.

Die 'Farbglanz Cremekur' von Natuderm war sowohl für meine Mutter als für mich ein Flop. Ich kam mit Naturkosmetik bei Haarprodukten ja nie so gut klar, wobei Lavera mir z.B. ganz gut gefallen hat. Meine Mutter gab mir diese Kur, da sie bei ihr sehr ausgetrocknet hat, und genau das musste ich dann auch bei meinen Haaren feststellen. Diente anschließend als Rasiergel, da konnte sie wenigstens noch einen Zweck erfüllen.

Ich fand die 'All Soft'-Sprühkur von Redken ganz ok, aber auch nicht besonders toll, sodass ich sie mir für den Preis nicht nachkaufen würde. Hatte das Gefühl, dass sie sich recht schnell verbraucht. Die Haare machte sie zwar recht weich, allerdings habe ich andere Produkte, die dies auch schaffen. Zudem wurde sie von der Konsistenz her immer fester, war letztendlich eher joghurt- bis puddingartig, was auch das Leeren des Restes erschwerte. Hab nachher Wasser hinzugemischt, um das Produkt flüssiger und rauszubekommen.


29.11.2013

Meine Ausbildung: Erzieher

Nachdem ich hier bereits vor etwa einer Woche angekündigt habe, dass ich demnächst darüber bloggen werde, und euch darum gebeten habe, Fragen zu stellen, die euch diesbezüglich besonders interessieren, folgt nun heute der Post über meine Ausbildung zur Erzieherin. Einige Male wurde ich darauf nun schon 'angesprochen', weshalb ich nun doch mal etwas darüber schreiben wollte.

Eure Fragen werde ich natürlich mit aufgreifen bzw. mich an denen etwas entlanghangeln und Weiteres hinzufügen - solltet ihr noch Fragen haben oder etwas unklar sein, könnt ihr in den Kommentaren gerne nachfragen. :) Ich habe mal versucht, die Fragen etwas zu gliedern - teilweise wurden einige Fragen auch mehrfach gestellt bzw. habe ich die Kommentare einiger von euch etwas 'zerrissen', da sie aus mehreren Fragen bestanden.


"Wie gefällt es dir?"/ "Wie sind die Lehrer und Mitschüler?" 
Mir gefällt die Ausbildung auf jeden Fall sehr gut! Ich hätte sie mir im Übrigen auch anders vorgestellt, anspruchsloser und langweiliger um ehrlich zu sein. Aber auf Näheres werde ich in diesem Post noch eingehen. :)
Mit den Lehrern bin ich ebenfalls sehr zufrieden. Klar, einige mag man mehr oder weniger als andere, aber das kennt vermutlich jeder, aber im Großen und Ganzen ist auf alle Fälle kein Lehrer dabei, bei dem ich sagen würde, dass ich seinen Unterricht schlecht finde.
Genau so zufrieden bin ich mit meiner Klasse. Im Prinzip kommt eigentlich jeder mit jedem klar. Gibt zwar auch hier Leute, die man weniger mag als andere, aber insgesamt fahre ich allein wegen der Klassenkameraden schon gerne zur Schule. Ohne die wär das alles nur halb so gut!


"Warum hast du dich für diese Ausbildung entschieden?"/
"Wie bist du darauf gekommen eine Ausbildung zur Erziehern zu machen?"
"Warum hast du dich für die Ausbildung entschieden? Ist es dein Traumjob?"/
"Ist es dein Traumberuf?"
Noch vor 3 Jahren hätte ich vermutlich jedem einen Vogel gezeigt, wenn er mir geraten hätte, eine Erzieher-Ausbildung anzufangen. Ich hatte damals aber auch ein ganz anderes Bild davon im Kopf, erinnerte mich da lediglich an meine eigene Kindheit zurück, in der die Erzieher die Kinder ein wenig betüdeln, mal einen Ausflug zum Weihnachtsmarkt machen o.ä., aber das, was wirklich dahinter steckt, lernte ich dann erst in meinem 2011 begonnen FSJ kennen. Und vieles wurde mir selbst da nicht klar, denn so einige Dinge lernte ich erst in meiner Ausbildung. Da konnte ich dann zwar Rückschlüsse auf meinen früheren Arbeitsplatz ziehen (Konzeptarbeit, Angebotsplanung, Ansätze uvm.), ich bekam da ja schließlich eh mehr oder weniger nur den Arbeitsalltag in der Einrichtung, also mit den Kindern, statt.
Gut, im Kindergarten bzw. in der Krippe war ich während der letzten 2 Schuljahre nur in den Ferien, d.h. es waren immer nur kurze Zeitabschnitte, in denen man sich gerade mal an die Gruppe gewöhnen konnte und eben Aktivitäten mitgemacht hat. Hauptsächlich habe ich da ja an einer Schule für Kinder mit Behinderungen gearbeitet, was ich einfach toll fand! Nicht umsonst habe ich nach dem FSJ noch ein Jahr dort weitergearbeitet und sogar das 3. als Schulbegleiterin angefangen. Im 1. Jahr war ich in einer 10.-12. Klasse, hatte dort ein Mädchen, das ich fest betreut habe, hatte also nur in der Nachmittagsbetreuung Kontakt zu Jüngeren (6-10 Jahre). Mir hat es bereits zu dem Zeitpunkt gut gefallen (wobei es da vermutlich eher noch das Busfahren war, was ich am besten fand), aber wirklich entfalten konnte ich mich da noch nicht. In der Nachmittagsbetreuung wurden Hausaufgaben gemacht, dann ging man raus, die Kinder spielten frei, sodass ich dort kaum Eigeninitiative ergreifen musste, sondern lediglich betreut habe. Da ich sonst sehr an das Mädchen gebunden war, das ich betreut habe, konnte ich auch hier nicht allzu viel mit den anderen machen, sondern war viel mit ihr beschäftigt. Ich fand es zu dem Zeitpunkt zwar alles gut und schön, aber an den Beruf Erzieherin habe ich da nicht wirklich gedacht. Mein Vater lenkte mich da auch eher auf die Schiene 'Büro'/'Wirtschaft', irgendetwas, in dem ich später mehr verdienen würde und mich selbstständig machen könnte - ich muss hier aber erwähnen, dass auch eher ein anderes Bild von diesem Beruf im Kopf hatte.
Im 2. Jahr bekam ich dann die Gelegenheit für etwa 2 Monate in einer recht chaotischen, pubertierenden 8. Klasse zu arbeiten. Auch dies fand ich nicht schlecht, wurde dann aber recht plötzlich aus der Klasse gezogen und musste eine Zeit lang erstmal 'Springer' machen, d.h. einspringen, wo die Pflegekräfte und Schulbegleiter da fehlten. War auch nicht schlecht, aber mir fehlte eine feste Klasse schon. Aber vor ziemlich genau einem Jahr kam ich dann in meine Traumklasse, eine 2. Ich wollte nicht einmal zu den Jüngeren, da ich annahm, mit den Älteren viel mehr machen zu können, aber letztendlich war ich so froh, dass sie mich in dieser Klasse brauchten. Mir gefiel es, man konnte prima Aktivitäten mit den Schülern durchführen, es war eben anders als bei den 'Großen', die in einem oftmals einen Kumpel sahen. Ich bekam zu der Zeit äußerst viel positives Feedback, was vermutlich auch daran lag, dass ich einfach mit sehr viel Freude bei der Arbeit war. Auch durch diese Erfahrung fiel mir das Arbeiten in den kommenden Ferien im Kindergarten viel einfacher. Generell habe ich mich da auch wirklich entwickelt - wo ich früher so auf das eine Mädchen fixiert war, bin ich durch das Arbeiten mit den vielen, verschiedenen Schülern auch viel offener und selbstbewusster in Bezug auf die Arbeit geworden.
Anfang diesen Jahres war ich mir sicher: Eine Erzieher-Ausbildung wäre das Richtige! Also habe ich mich darauf beworben, die eine Schule hatte allerdings sehr großen Zulauf und wählte die Schüler nach Noten aus, sodass die Leute mit gutem Abi hier einfach eine bessere Chance hatten. An der anderen schienen meine Unterlagen nie angekommen zu sein, wie mir nach mehrfachem Hinterhertelefonieren mitgeteilt wurde. Da ich eigentlich nicht noch ein 3. Jahr dort bleiben wollte (eher konnte, schließlich war es Zeit, mal was 'Anständiges' zu machen), wählte ich alternativ dann doch die Schiene im kaufmännischen Bereich. Nach Vorstellungsgesprächen war ich mir aber einfach sicher, dass das nicht mein Ding ist. Zu der Zeit stand fest: Ich wollte in den sozialen Bereich. Ich habe mich zwar auf Studiengänge beworben, aber auch diese waren recht voll, sodass ich nicht genommen wurde. Also lief es alternativ dann doch auf ein weiteres Jahr als Schulbegleitung hinaus.
Anfang der Sommerferien arbeitete ich dann noch für 2 Wochen im Kindergarten, wo ich mit einem SPA-Praktikanten unterhielt und er mir seine Schule nannte. Er meinte, ich könnte mich locker noch im Juli bewerben. Nun gut, ich hätte ja nicht damit gerechnet, dass ich um diese Zeit noch einen Platz bekomme, aber tatsächlich: Wenige Wochen später stand dies fest! So, das zumindest mal dazu, wie ich dazu gekommen bin, diesen Weg zu gehen. Vielleicht ein wenig ausführlich, aber wenn ich erstmal anfange zu schreiben, kommt meistens mehr bei raus, als gedacht.
Ob es nun wirklich mein Traumberuf ist, kann ich gar nicht sagen. Auf jeden Fall ist es aber etwas, das ich mir mein Leben lang vorstellen kann. Ich habe schon überlegt, ob ich noch ein Heilpädagogik-Studium ranhängen werde und anschließend unterrichte, aber bis dahin ist es noch Zeit. Wobei ich auch nicht wirklich Lust habe, noch ewig zu brauchen, bis ich wirklich kompett im Beruf stehe.


"Was gefällt dir am meisten an diesem Job :D ?"
Auf jeden Fall gefällt es mir, dass man nicht ständig die gleiche Tätigkeit ausübt. Es kommen einfach immer andere Situationen auf einen zu, man sitzt nicht stundenlang nur auf seinem Hintern. Dies wäre mir im Büro vermutlich schnell auf die Nerven gegangen, da ich sowieso nicht lange still sitzen kann. Ich mag die Arbeit mit Kindern zudem sehr gerne, das gibt einem einfach so viel, wie ich finde. Ich habe die Zeit an der Schule auch sehr genossen - auch wenn die Kinder teilweise wirklich nervig waren, irgendwo haben sie einem in schlechten Momenten doch noch wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern können. Es wird zwar sicher auch stressige Situationen geben, aber irgendwo hat, denke ich mal, jeder Beruf irgendwo etwas Negatives. Aber ich denke, dass die schönen Seiten dies wieder ausgleichen können.


"Wie sieht dein Arbeitsalltag im Kindergarten aus?"
Bisher war es auf die Ausbildung bezogen nur Schule, aber mein Praktikum wird zeitlich ähnlich aussehen wie mein FSJ, da ich meinen Platz auch in der gleichen Einrichtung habe. Morgens beginnt der Tag für mich voraussichtlich um 8 Uhr (kann aber sein, dass ich ab 7 im Frühdienst sein werde - im FSJ bin ich da immer gefahren und hatte nie einen Überblick, ob die Praktikanten nun um 7 oder 8 da waren). Anschließend läuft es meistens so ab, dass bis etwa 8.30/9.00Uhr Freispiel im Freien ist, anschließend wird gefrühstückt, und nun folgt ein Angebot. In der Einrichtung wird funktionsorientiert gearbeitet, d.h., der Tagesablauf ist geplant und strukturiert. In dem Angebot steht entweder Sporthallte, Spielplatz, Schulhof (dort fahren die Kinder mit Dreirädern, Mooncars etc.), Musik, Wald o.ä. Gegen 11.30/12.00Uhr findet dann das Mittagessen statt, anschließend geht es meistens weiter mit Freispiel. Ich denke, dass ich so gegen 16Uhr Schluss haben werde, zumindest noch im Praktikum, im Beruf eben so lange, wie geöffnet ist. Zwischendurch habe ich noch 30min Pause.
Während des Praktikums habe ich nun erst einmal die Aufgabe, 2 größere, d.h. verschriftlichte, Angebote durchzuführen. Da werde ich mir noch was aussuchen, vermutlich etwas Kreatives und was im Bereich Bewegung. Es schadet allerdings nicht, viele Angebote durchzuführen, somit werde ich vermutlich einmal die Woche ein kleineres Abgebot durchführen - schaden kann ein wenig Übung da ja nie! Ansonsten müssen wir noch pro Woche einen Wochenbericht schreiben, d.h. eine Situation beschreiben und reflektieren.
Ebenso fließen Dinge wie Ziele für einen selbst auch mit in den Bericht, genauer drauf eingegangen sind wir bisher allerdings noch nicht. Ansonsten fällt noch eine Beobachtung mit in das Praktikum, welche allerdings nicht mit in den Bericht fließt, sondern direkt an eine entsprechende Lehrkraft geschickt wird.
Außerdem stehen 2 Anleiter-Gespräche auf dem Plan, wo wir von unseren zugeteilten Lehrern besucht werden - während des einen Besuches wird zudem eins der beiden größeren Angebote durchgeführt. Natürlich sollte man auch da vorbereitet sein. D.h., neben dem Kindergarten selbst kommt noch ein bisschen was an Schreibkram auf mich zu.


"Ist das nur Schule oder dual? Wenn Schule: Wie lange jeden Tag?" "Wie oft hat man Praktikum?"
Das handelt sich um eine schulische Ausbildung (weiß gar nicht, ob es in anderen Regionen auch  dual möglich ist - vielleicht weiß jemand von euch mehr dazu). Ich habe täglich 8 Schulstunden, 2 4er-Blöcke, beginnen tut der Unterricht um 8.30Uhr und enden um 15.30Uhr (am Freitag wird die 30-minütige Mittagspause auf 15min verkürzt, somit haben wir da um 15.15Uhr Schluss). Aber einige Lehrer sind nett und machen früher Schluss. Meines Erachtens nach ist die Zeit auch oftmals sehr großzügig bemessen - vor allem für Ausarbeitungen bekommen wir immer relativ viel Zeit und sitzen dann schon hin und wieder mal eine Stunde nichtstuend rum. Hinzu kommen noch je 15min Pause zwischen der 2. und 3. Stunde sowie der 6. und 7. Rechnet man die 'freie' Zeit dazu, kommt man auf ziemlich viele Pause.
Aber komplett schulisch sind die 3 Jahre nicht - es stehen noch 3 Praktika auf dem Plan. Im 1. Lehrjahr sind es 10 Wochen, im 2. ebenfalls und im 3. dann 20, d.h. es ist umgerechnet gar nicht mal so viel Schule. Vor allem vergeht die Zeit extrem schnell.

"Und wie ist es in der Schule? Hast du neben den üblichen Fächern auch welche, die speziell zu deiner Ausbildung gehören?"/
"Aber welche Fächer werden denn überhaupt unterrichtet?"/ "Welche Fächer?"
Bei uns ist es so, dass wir gar nicht nach Fächern, sondern nach Lernfeldern unterrichtet werden. Und so leid es mir tut: So hundertprozentig durchgestiegen bin ich bis jetzt immer noch nicht, geht aber einigen Lehrern und den meisten Mitschülern ähnlich, was mich beruhigt. Insgesamt haben wir die Lernfelder 1-6. Lernfeld 1 ist hauptsächlich Politik, sind hier besonders auf Bildungsbereiche eingegangen, haben uns ein wenig mit Gesetzen auseinander gesetzt usw. In Lernfeld 2 haben wir uns bisher mit Ansätzen, Partizipation, Angebotsplanung und Planung auseinandergesetzt. Leider führte es hier schon zu Missverständen, denn zuvor hatten wir einiges davon schon bei einem anderen Lehrer in Lernfeld 6, was sich dann aber alles geklärt hat. Lernfeld 3 ist Gesundheit, wo wir bisher das Immunsystem behandelt haben und uns ein wenig mit Infektionskrankheiten auseinandergesetzt haben. Lernfeld 4 umschließt den kreativen Bereich, sprich Kunst, Musik, zudem fließt noch Bewegung mit hinein. In Kunst und Musik werden hauptsächlich kindgerechte Themen behandelt, also Dinge, die man mit Kindern machen kann. In Bewegung ebenfalls, da machen wir Spiele, die mit Kindern/Jugendlichen durchgeführt werden können, was allerdings zu Hause alles verschriftlicht werden muss. Aber insgesamt das entspannteste Lernfeld! Neben Kunst, Musik und Bewegung fließt auch noch der 16-stündige Babykurs mit in dieses Lernfeld ein, welchen vor Kurzem eine Kinderkrankenschwester eines nahe gelegenen Krankenhauses durchgeführt hat. Dort lerne man eben einiges über die Schwangerschaft, das Wickeln, Stillen, Ernähren uvm.
Bei Lernfeld 5 bin ich mir nicht ganz sicher, ob der Wahlpflichtkurs mit einfließt. Und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob Englisch nun zum Wahlpflichtkurs zählt oder doch eigenständiges Fach ist. Genau wieso es keiner versteht, dass es erst hieß, Englisch hätten wir im 1. Halbjahr, Bewegung im 2., und Bewegung nun doch vor ein paar Wochen auf dem Plan stand. Egal, entweder haben wir Lernfeld 5 noch nicht gehabt oder Englisch gehört darein, zumindest wird Englisch unterrichtet. Da haben wir uns zuerst auch auf die Arbeit eines Erziehers bezogen und anschließend Kommunikation gemacht und das Thema 'Gefühle' behandelt. Lernfeld 6 ist neben den oben genannten Dingen, welche fälschlicherweise doppelt unterrichtet wurden, eher Konzeptarbeit, zumindest haben wir dies bisher gemacht.
Weiterhin haben wir auch noch Deutsch auf dem Plan, wo wir bisher Kommunikation gemacht haben und was generell eher Kindergeschichten und Praktikumsberichte beinhalten soll. Dann haben wir noch NaturWissenschaftTechnik, bisher haben wir bisher Ökosysteme gemacht.
Leider bekommt man nicht alles in einer Woche unter, d.h. manche Dinge hat man mehrere Wochen gar nicht.

"Findest du den Stoff schwer?"/ "Ist die Schule sehr schwer?"
'Schwer' nicht unbedingt, ich würde eher anspruchsvoll sagen. Vom Schwierigkeitsgrad würde ich es mit der gymnasialen Oberstufe vergleichen, aber es ist anders, zumindest empfinde ich es anders als bei meiner damaligen Schulzeit. Auf jeden Fall muss man schon was dafür tun, wenn die Noten gut werden sollen. In einem Bereich mehr, im anderen Bereich weniger. Musik und Bewegung z.B. sind für jeden machbar, da muss man auch nicht allzu viel lernen oder irgendwas Bestimmtes können - Kinderlieder singen und Kinderspiele spielen erfordert ja nun kein allzu großes Wissen.
Es ist auf jeden Fall hilfreich, dem Unterricht zu folgen. D.h., aufmerksam zuhören, sich regelmäßig einbringen (mündlich zählt 60%) und nachfragen, falls man was nicht verstanden hat. Aber es erfordert eben schon, dass man sich mal hinsetzt und was wiederholt oder gewisse Dinge eben automatisch drauf hat. Da sagt dann auch keiner mehr, 'Lernt zu Hause dies & das!', sondern es wird eben erwartet, dass man weiß, wo was im Gesetz zu finden ist, wie die Bildungsbereiche heißen etc. Aber gut, so schwer find ich das persönlich nicht. Mittlerweile lerne ich auch nicht mehr am Abend vor einer Klausur mal schnell, denn das war das, was nach der Klausur immer wieder weg war. Wenn ich arbeiten bin und dort abends etwas Zeit habe, gehe ich meine Unterlagen immer wieder durch, sodass ich nachher auch vor den Klausuren nicht mehr so viel zu tun habe. Dies würde ich hier auch jedem raten.
Gerade die Lernfelder 1, 2 und 6 und generell alles, wo viel geschrieben werden muss, erfordern, dass man diese verstanden hat, den Inhalt wiedergeben und anwenden kann und sich fachlich ausdrückt, anderenfalls bereitet einem eine Klausur Probleme. Aber machbar ist es auf jeden Fall. Wie gesagt, ich habe mir die Sachen schon öfters angeguckt und außerhalb der Schule Zeit investiert, ich bin entspannt in die Klausuren reingegangen und habe damit gute Ergebnisse erzielt. D.h., wenn man sich damit auseinandersetzt, wird es auch nicht in die Hose gehen.
NaturWissenschaftTechnik und Gesundheit sollten selbstverständlich auch verstanden werden, jedoch finde ich, dass durch Auswendiglernen hier sehr schnell eine gute Note erzielt wird. Zumindest waren unsere Klausuren recht 'einfach' aufgebaut, d.h. kurze, präzise Fragestellunge. Einige einfache und einige Fragen, bei denen man etwas überlegen musste, sie aber beantworten konnte, wenn man sich vorher mit dem Thema beschäftigt hat.
Englisch sollte man natürlich schon irgendwo 'können', d.h. eine Person mit Realschulabschluss könnte hier vermutlich locker folgen. Ich muss aber auch sagen, dass ich unsere Lehrerin super finde - sie wirkt anfangs recht streng und setzt auch klare Grenzen und hält diese auch ein, geht andererseits aber auch auf schwächere Schüler ein und versucht diese zu unterstützen. Englisch war früher eins meiner Hassfächer, da ich seit der 8. Klasse einen Lehrer hatte, der dermaßen faul war und uns absolut kein Stück gefördert hat, es war also stinklangweilig, wenn man jede 2. Stunde eine Freistunde hatte und die anderen Stunden einen Film vorgesetzt bekam.
Klar variiert das alles von Schule zu Schule und Lehrer zu Lehrer, aber dies nur mal als kleinen Einblick in den Unterricht.

"Schreibt man da auch Arbeiten oder nur Praktikumsberichte?"
Ja, man schreibt genau so Klausuren und Tests, wie an Gymnasium, Realschule und Co. auch. Pro Halbjahr war es jetzt pro Lernfeld und Lehrer je eine Klausur (in Englisch stattdessen 2 Tests, in Politik wurde eine Klausurersatzleistung in Form einer Selbstreflexion geschrieben). Also relativ 'normal'.

"Muss man, um Erzieherin zu lernen vorher Sozialassistent machen? :) "
"..., mit welchem schulabschluss möglich usw?"/
"Welchen Abschluss benötigt man, um die Ausbildung machen zu können? /Welchen Schulabschluss hast du eig.?"
Ich bin mir gerade nicht ganz sicher, ob es in anderen Bundesländern anders ist. Bei uns zumindest war aber mindestens Abitur/Fachhochschulreife + mindestens 6 Wochen Praktikum oder eben Realschulabschluss + abgeschlossene Berufsausbildung + 6 Wochen Praktikum gefordert. Die Ausbildung kann beliebig sein, man muss nicht zwingend SPA/Sozialassistent gemacht haben. Haben in der Klasse auch ehemalige Büro-/Einzelhandelskauffrauen, Steuerfachangestellte usw. Trotzdem haben bei uns auch einige SPA gemacht und machen nun in der Erzieher-Aubildung weitergemacht. Wenn man z.B. sicher ist, dass man Erzieherin werden möchte und einen Real-/Hauptschulabschluss hat, bietet es sich natürlich an, wenn man dann erst Sozialassistent/SPA macht, da dies ja bereits sehr ähnlich ist und man dadurch zudem die Fachhochschulreife erlangen kann, soweit ich weiß.
Ich selbst habe Fachhochschulreife (und die 2,1 Jahre Erfahrung).

"Ich bin Zahnarzthelferin und möchte raus aus diesem Beruf und endlich mit Kindern arbeiten. Muss ich dafür auf die Abendschule oder kann ich eine ganz normale schulische Ausbildung machen? Da man da ja nichts verdient, würd ich dich gerne mal fragen, ob du einen Nebenjob hast und ob das zeitlich gut vereinbar ist? Habe zu Hause auch noch 2 Kinder und einen Mann, da hätte ich dann ja auch noch reichlich zu tun und kann nicht jeden Nachmittag mit lernen verbringen."
Klar, das geht auch auf einer ganz 'normalen' Schule. In meiner Klasse und auch in der Parallelklasse sind einige Ältere, die nicht mehr Anfang 20 sind, die nun doch eine andere Ausbildung machen möchten.
Das dürfte zeitlich schon machbar sein. Bis auf wenige Ausnahmen arbeiten sie bei uns alle nebenbei, um ihre Wohnungen, Autos, Einkaufe, Schule usw. irgendwie finanziert zu bekommen. Also so viel Aufwand ist es auch nicht, ich verlagere das Lernen/Hausaufgaben (Hausaufgaben sind es auch nicht allzu viele) meistens auf das Wochenende oder schiebe es abends eben in freien Zeiten ein. Auch haben einige Kinder. Wirklich mehrere Stunden am Tag beschäftige ich mich zu Hause eigentlich höchstens für Referate, was nicht oft vorkommt. Sonst reicht mir pro Tag im Schnitt eine halbe Stunde. Arbeiten gehe ich nebenbei auch, momentan 2 Abende die Woche.
Klar bin ich freizeitmäßig etwas mehr eingeschränkt als zu Zeiten, als ich 'nur' arbeiten gegangen und eben nicht wieder los musste bzw. noch was für die Schule, aber bei den Studenten sieht es ja meistens auch nicht anders aus. Die ersten Wochen waren zwar schon ungewohnt, aber mittlerweile hab ich mich damit abgefunden, dass ich für Hobbys/Freunde eben weniger Zeit als sonst habe. Aber irgendwo hat man ja auch das Ziel vor Augen und hat sich bewusst dafür entschieden.

"Was sollte man für die Ausbildung mitbringen?"
Auf jeden Fall Erfahrung. Ich glaube auch, dass man für die Erzieher-Ausbildung nirgends genommen wird, sofern man keine praktische Tätigkeit vorlegen kann. Ansonsten ist es natürlich auch recht wichtig, dass man Kindern offen gegenüber tritt. Durchsetzungsvermögen und ein selbstbewusstes Auftreten ist zwar gerade in Bezug auf die Arbeit von Vorteil, aber meistens lernt man das in der Praxis auch noch (hat sich bei mir selbst ja auch erst im Laufe der Zeit entwickelt). Und selbstverständlich Freude am Umgang mit Kindern! Aber wer das nicht hat, würde sich vermutlich auch nicht für den Berufsweg entscheiden.

"Wo kann man außer Kindergarten arbeiten?"/ "Wo möchtest du später arbeiten?"
Außer dem Kindergarten kann man natürlich in die Krippe für die unter 3 Jahre alten Kinder gehen, man kann an einer betreuten Grundschule arbeiten, Nachmittagsbetreuung machen, in die Kindertagespflege gehen, in die Jugendpsychiatrie, den Jugendarrest, in Kinderheime usw. Gibt eigentlich viele Möglichkeiten.

"Was gefällt dir an deiner Ausbildung nicht so?"
Eigentlich kann ich nichts Negatives sagen. Das Einzige, das mich ein wenig stört, sind die 8 Stunden Schule am Tag oder besser gesagt, wie bereits erwähnt, die überflüssige Zeit. Denke, dass man die meisten der 4er-Blöcke auch locker in 3 Schulstunden durchbekommen würde. Aber daran lässt sich ja eh nichts ändern. Ansonsten ist der Unterricht in der Regel ja recht abwechslungsreich gestaltet (viele Gruppenarbeiten/Präsentationen, mal offene Diskussionsrunden, aber kaum nerviger Frontalunterricht). Manchmal geht mir eine gewisse Unorganisiertheit etwas auf die Nerven, aber welcher Schüler kennt sowas nicht? Wäre also ziemlich kleinkariert, wenn ich mich darüber stundenlang aufregen würde. Zumal das auch nicht die Ausbildung allgemein betrifft.

"Wurden deine Erwartungen an die Ausbildung erfüllt?" 
Jein, meine Erwartungen wurden schon erfüllt, aber irgendwie auf eine andere Art und Weise. Ich hätte mir erst einmal den Unterricht ganz anders vorgestellt, d.h. ich hätte gedacht, dass der Unterricht wirklich so aufgebaut ist, dass man pro Tag so 6-8 verschiedene Fächer hat, also so, wie es an meiner damaligen Schule auch war. Anfangs war ich ziemlich schockiert, als dann die Rede von 4er-Blöcken war. Letztendlich find ich es aber sogar ganz gut, so muss man am Tag nicht ständig umdenken. Was allerdings dabei der Nachteil ist, ist wenn man selbst oder eben der Lehrer nicht anwesend ist. Man verpasst eben mal 4 Stunden in einem Lernfeld, bei Ausfall eines Lehrers muss man dann hingegen viel in kurzer Zeit aufnehmen, um dann schnellstmöglich wieder da im Stundenplan zu sein, wo man sein sollte. Ich hätte auch nicht gedacht, dass wir so viele verschiedene Lehrer haben, genau so wenig hätte ich gedacht, wie tiefgründig es letztendlich wirklich ist. Von den ganzen Fachbegriffen habe ich zuvor nie was gehört, von der Schreibarbeit, die einen Erzieher betrifft, wusste ich auch nichts. Aber nicht, dass ich es schlecht finde, im Gegenteil. Das Einzige, was ich mir schon ziemlich genau vorstellen konnte, ist das Praktikum - jedoch hatte ich hier schon Kontakt zu so einigen Praktikanten und habe da vieles mitbekommen.
Die Schule oder eher die Klasse hätte ich mir auch insofern anders vorgestellt, dass ich dachte, dass es nicht ganz so 'locker' ist. Ich dachte, unter Älteren ist es anders, nicht so viel Freundschaft/Hass hier und da, sondern so, dass jeder Respekt vor jedem hat, man sich mit jedem sachlich unterhalten kann etc. - das ist auch alles der Fall, nur ist das in der Schule nicht einfach nur ein 'Kommen und Gehen', wo man sich morgens in die Klasse setzt, sich den Unterricht anhört und wieder nach Hause geht, sondern so 'freundschaftlich' (wenn ihr jetzt versteht, wie ich das meine). Sprich, dieser Klassenzusammenhalt, dass sich sehr schnell Freundschaften entwickelten - damit habe ich nicht wirklich gerechnet.
Genau so hätte ich auch gedacht, dass die Lehrer mehr Autoritätspersonen wären, eben auch hier hatte ich dieses typische Lehrer-Bild vor Augen. Aber auch hier ist der Umgang sehr locker, mit den meisten duzen wir uns. Und uns wird immer wieder gesagt, wir sollen uns 'nicht so wie Schüler verhalten', denn anders als früher gehen wir eben nicht hin, weil wir aufgrund der Schulpflicht hingehen müssen, sondern weil wir uns selbst weiterbilden wollen.

"Verdient man in der Ausbildung oder im Praktikum was?"
Nein. Kann zwar sein, dass irgendwo möglich ist, aber ich selbst habe von bezahlten Erzieher-Ausbildungen noch nichts gehört. Das war übrigens auch etwas, das mich anfangs ein wenig davon abgehalten hat, aber letztendlich geht es ja eh darum, was einem gefällt bzw. liegt. Und dann bin ich lieber 3 Jahre lang knapp bei Kasse als ein Leben lang unglücklich im Beruf.


Abschließend wollte mich natürlich auch bei euch nochmal für die Fragen, die ihr mir gestellt habt, bedanken! :)

24.11.2013

Ein Wochenende in Berlin!

Ich bin zurück! Da ich ja letztens kurz erwähnt habe, dass ich dieses Wochenende in Berlin sein werde und ich dort zudem meine Outfits geknipst und zudem einige weitere Fotos gemacht habe, wollte ich nun ein wenig (oder etwas mehr) über mein Wochenende berichten. :)

Vielleicht sollte ich erst mal kurz sagen, was ich dort überhaupt gemacht habe: Mein Vater hatte am Samstag Geburtstag und wurde über das Wochenende von seinem Vater nach Berlin eingeladen. Auch meine Mutter und ich wurden eingeladen, worüber wir uns sehr gefreut haben, denn letztendlich wurde viel Aufwand hineingesteckt und natürlich auch Geld. War zwar relativ anstrengend, aber es hat sich gelohnt!
Am Freitagmorgen war ich noch kurz in der Schule um eine Klausur zu schreiben, anschließend musste ich dann aber auch schon nach Hause, da der Zug bereits schon relativ früh fuhr. Das war dann auch mein erstes Mal im ICE - als kleines Kind wollte ich unbedingt mal damit fahren! :D
Gegen 17 Uhr in Berlin angekommen, wurden wir am Bahnhof gleich von meinem Opa und seiner Lebensgefährtin begrüßt, von dort aus ging es dann weiter mit der S-Bahn zum Hotel, worauf ich natürlich sehr gespannt war! Bisher war ich ja noch nie in einem etwas 'besseren' Hotel, lediglich mal in irgendeiner kleinen Pension auf dem Dorf oder einem ranzigen Hotel in Spanien. :D

Wollte dort erst eine Roomtour drehen, aber ich wollte nicht so laut reden bzw. meine Zimmernachbaren nicht stören, sodass es in Verbindung mit mäßiger Tonqualität nicht wirklich etwas wurde, hinzu kommt dann noch, dass es lichttechnisch nur im Badezimmer alles gut erkennbar war. Also habe ich Fotos gemacht. :)
Auf diesem Foto seht ihr den Eingangsbereich. Anfangs war es etwas ungewohnt, dass ich sowohl Fahrstuhl, Zimmertür als auch das Licht mit einer Karte betätigen musste, aber nach ein paar Stunden hab ich mich dran gewöhnt. Mein erster Eindruck war auf jeden Fall positiv - es wirkte alles sehr sauber und gastfreundlich. An der rechten Wand hing ein großer Spiegel, rechts befanden sich Regale und auch die Tür zum Bad.

Das Bad hat mir sehr gut gefallen! Wenn man reinkam, sah man auch hier direkt auf einen großen Spiegel über dem Waschbecken, daneben hing noch ein kleiner Kosmetikspiegel, welchen man so einstellen konnte, dass man sich davor perfekt schminken kann.

Rechts neben dem Waschbecken befand sich die Badewanne bzw. Dusche, wo ich auch die Handtücher vorfand. Am Samstagmorgen tauchte nur ein kleines Problemchen auf: Ich konnte mir absolut nicht erklären, wie ich die Duschbrause anbekomme, sodass ich mich letztendlich inklusive Haaren unter dem Wasserhahn für die Badewanne geduscht habe. :D Später stellte sich dann heraus, dass man die Duschbrause erst in die Hand nehmen muss, bevor man dort einen kleinen Hebel nach oben ziehen muss. Tja, aber soweit denken ist in der Früh zu viel gewesen! :D

Links neben dem Waschbecken befand sich dann noch ein weiterer kleiner Raum, welchen man ebenfalls mit der Tür des Badezimmers schließen konnte, nämlich die Toilette. Auch ganz nett gemacht, dass obenrum der komplette Raum verspiegelt war. Aber was das Telefon über dem Klopapier zu suchen hat, kann ich mir immer noch nicht erklären...

So, nun aber zum Zimmer selbst! Erst einmal sah ich mich nur grob um, denn mir blieb nicht viel Zeit, bevor es weitergehen sollte.

Neben dem Bett befand sich dann noch eine Flasche Wasser inkl. 2 Gläsern und ein total süßes Herzlich-Willkommen-Geschenk, Ferrero Rocher-Pralinen.

Nachdem ich die Vorhänge beiseite zog und die Balkontür öffnete, entdeckte ich dann noch dieses Gebäude, den Berliner Dom, direkt vor meinem Fenster. Schöne Aussicht! Leider bekam ich im der Dunkelheit kein scharfes Foto hin...

So, nun wollten wir dann aber auch wieder los. Mitten im Hotel stand ein riesiges Aquarium, welches man anscheinend auch von innen von einem Fahrstuhl aus betrachten konnte...

Vom 'normalen' Fahrstuhl aus war dies dann der Blick nach unten. Hier sieht man dann auch noch mal besser, welche Größe das Aquarium hatte, auf dem anderen Bild wir das irgendwie nicht so deutlich.

Und so sah es oben aus, wenn man aus dem Fahrstuhl rauskam.

Anschließend sind wir dann erst einmal ein wenig durch die Straßen gelaufen. In der Friedrichstraße entdeckten wir dann eine pinke Stretch-Limousine, von denen wir in anderen Farben dann auch noch ein paar weitere in Berlin sahen. Bei uns sieht man sowas vielleicht alle 4 Jahre mal. Dort befanden sich übrigens auch ein paar interessante Läden, z.B. Gina Tricot, welchen ich bisher nur aus dem Internet kenne.

Abends haben wir in einer kleinen Kneipe was gegessen und noch ein wenig geredet, bis wir uns dann irgendwann auf den Rückweg gemacht haben, wo wir dann an der Spree entlang zum Hotel gegangen sind. Aber selbst nachts war es voll auf den Straßen, was man von hier gar nicht so kennt, auch wenn die Nachbarstadt schon eine (kleinere) Großstadt ist.

Als wir dann zurück im Hotel waren, machte ich im Zimmer noch ein paar weitere Entdeckungen, wie z.B. diese Kaffeemaschine und ein paar Teebeutel sowie Kakao, welche sich in einem der Schränke versteckte.

Außerdem gab es dort eine Mini-Bar, wo die Sachen allerdings was kosteten.

Sogar bügeln hätte ich dort können! :D

Ansonsten gab es noch einen Fön, einen Schuhanzieher, Näh-Zeug und Handschuhe. Einweg-Hausschuhe (welche durchaus öfter getragen werden können) waren vorhanden, und die kamen dann auch mit nach Hause.

Auf der Kleiderstange befanden sich 2 Bademäntel...

...und im Bad einige Pröbchen (Shampoo, Conditioner, Duschgel, Bodylotion), eine Badehaube und sowas Ähnliches wie Watte-Pads, nur in eckig. Und natürlich neben einigen Handtüchern auch noch Waschlappen und 2 Zahnputzbecher.

Auf der anderen Seite stand noch eine Box Kosmetiktücher, Seife sowie Badesalz und Handcreme (letztere ist übrigens sehr gut!).

Dann komme ich aber auch schon zu meinem Freitags-Outfit. Leider ließen sich dort keine Fotos mit Selbstauslöser machen bzw. war es abends aufgrund der Lampen nicht wirklich möglich. Deshalb musste ich das Foto dann vorm Spiegel machen. Aber besser als nichts! :P
So wirklich wusste ich ja nicht, was ich dahin anziehen sollte, zumal das dort alles auch nicht so H&M-Leute-mäßig war, zu denen ich mich mal zähle. Aber eine Bluse hielt ich für angemessen. Hab meine dunkelgrüne dann mal wieder aus dem Schrank geholt, dazu eine schwarze Röhre getragen, und aufgrund der Transparenz hatte ich ein weißes Top drunter. Erst wollte ich dunkelbraune Schnürstiefeletten mit Absatz anziehen, aber da ich wusste, dass wir viel auf den Beinen sein werden, habe ich mich dann doch für flache Schuhe entschieden und dieses Paar mitgenommen. Hatte erst noch eine goldene Gliederkette um, die hat mich aber genervt, dass sie bereits im Zug in die Tasche gewandert ist.

Bluse: Vero Moda, Hose: Primark, Schuhe: Kleiderkreisel



Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück mit einer Boots-Besichtungstour über die Spree. Dort haben wir hauptsächlich das Regierungsviertel und das 'Neue/Historische Berlin' gesehen... Leider fällt mir nun nicht mehr zu jedem Bild ein, was was war, sorry dafür (mit Politik hatte ich es ja sowieso noch nie so wirklich)...
 

Das ist aber auf jeden Fall nochmal der Dom, welchen ich weiter oben ja bereits schonmal gezeigt habe. Ansonsten folgen gleich erst mal ein paar Bilder von der Bootsfahrt...









Das ist der Bahnhof, welchen ich wirklich beeindruckend fand! 5 Etagen, soweit ich weiß, und alleine hätte ich dort vermutlich nie gewusst, wo ich meinen Zug finde. :D

Und da sieht man nochmal die Spree...

Nachdem wir wieder zurück war, ging es direkt weiter mit der Besichtigung, diesmal allerdings per Stadtrundtour im Bus. Einiges, was wir bereits auf dem Boot sahen, sahen wir noch nochmal von vorne...

Auch am Brandenburger Tor kamen wir vorbei. Nun habe auch ich das mal 'live' gesehen, kannte ich sonst bloß von Bildern.

Anschließend kamen wir am Reichstag vorbei, auch etwas, bei dem ich mal wusste, was es ist! :D

Und noch ein Foto vom Bahnhof!

Das war das Schloss Bellevue...

...und das die Siegessäule. War ja schonmal ganz interessant, diese geschichtlichen und politischen Dinge zu sehen!

Die Fahrt durfte man an bestimmten Haltepunkten, wenn man sich dort etwas genauer ansehen wollte, unterbrechen und später wieder in einen der Busse einsteigen, was ich auch super fand.
Wir haben die Tour am Ku'damm unterbrochen, wo wir dem KaDeWe einen Besuch abgestattet haben!
Das KaDeWe war schon so ein Highlight, was man mal gesehen haben musste! Zwar alles nicht so ganz meine Preisklasse, war aber schonmal interessant durch Gucci, Chanel, Louis Vuitton und die ganzen bekannten Designer-Labels zu laufen! (Wobei ich mich schon etwas fehl am Platz fühlte...)
Als wir uns mal für ein paar Minuten getrennt haben, haben meine Mutter und ich uns in der Kosmetikabteilung aufgehalten, wo sie sich dann auf meine Beratung auch ihren ersten MAC-Lippenstift gekauft hat (sie ist bisher ja leider mit keinem zufrieden gewesen :D). Hätte auch sogerne bei MAC zugeschlagen, aber man muss auch mal realistisch bleiben, und momentan ist das bei mir einfach nicht drin. Wobei ich auch durchaus Lust auf ein neues Parfum bekam, wobei das Durchschnuppern dort vermutlich mehrere Stunden in Anspruch genommen hätte, so eine riesige Auswahl wie sie dort an allem hatten! Ach, Geld müsste man haben! :P

Wohingegen mich die Designersachen ansonsten eher kalt gelassen haben (Klamotten find ich ebenso schöne bei günstigeren Läden, zudem hab ich immer Angst, dass sie kaputt gehen), wurde ich ein paar Stockwerke weiter oben wieder schwach: Torten, Torte, Torten...

und noch mehr Torten! Und eine sah leckerer aus als die andere!

Auch bei den Pralinen hätte ich mich ja unheimlich gerne mal durchgetestet! :D

Anschließend haben wir ganz oben im Restaurant noch eine Kleinigkeit gegessen, und anschließend ging die Bustour dann wieder weiter. Habe da aber keine Fotos mehr gemacht, fand das auch alles nicht mehr so interessant, war zudem recht kaputt.

Anschließend hatten wir noch 2 Stunden Zeit, bevor es dann abends wieder los zum Essen ging. Meine Mutter und ich wollten ja unbedingt noch zu Gina Tricot, leider wurden wir beide nicht wirklich fündig, sodass wir uns dann wieder auf den Rückweg gemacht haben, auf dem wir es uns dann mit dem ersten Glühwein in diesem Jahr auf einer Bank gemütlich gemacht haben. Auch von dort aus konnte mal den Dom nochmal gut sehen (auf dem Foto leider nicht wirklich).

Gestern hatte ich dann meinen neuen Pulli an, welchen ich letzte Woche hier gezeigt habe. Auch hier hatte ich das Basic-Top drunter, da ich es ganz gerne mag, wenn unten ein weißer Streifen herausblitzt, welcher zum Muster des Oberteils passt - zudem zieht es sonst immer so unter die Pullis, was ich nicht mag. Dazu trug ich dann wieder die schwarze Röhre (auch wenn ich meine weinrote schöner dazu finde, aber die lag zu Hause im Schrank) und die Boots. Da wir eh die meiste Zeit draußen waren und ich die Jacke nur kurz zum Mittagessen aus hatte, hab ich den Schal ausnahmsweise mal umgelassen.

Pulli: New Yorker, Schal: H&M, Hose: Primark, Schuhe: Kleiderkreisel
 
Als wir dann nach dem Glüwein wieder im Hotel waren, hab ich mich noch kurz neu geschminkt und mich umgezogen. Hab mich für dieses Kleid entschieden, welches ich auch letztens schon etwas legerer kombiniert habe, das könnt ihr hier nochmal sehen. Aber die Idee, das Kleid mit Blazer und High Heels zu kombinieren, kam mir erst Mitte letzte Woche, und schon wurde dies mein Outfit für den Samstagabend.

Kleid + Blazer: H&M, Kette: Bijou Brigitte, restlicher Schmuck: Primark, Schuhe: Tamaris

Abends sind wir auf dem Weg zum Essen nochmal über den Ku'damm gefahren, wo wir an den ganzen tollen Läden wie Bershka, Forever21, Pull&Bear usw. vorbeigefahren sind, welche ich auch nur aus dem Internet kenne. Obwohl - im Bershka war ich schon mal, und zwar auf meiner Studienfahrt vor 3 Jahren, aber aufgrund von Zeitmangel konnten wir auch nur durchhuschen bzw. musste ich eine damalige Klassenkameradin beim Kauf eines T-Shirts beraten, da sie ihr anderes bekleckert hat und so nicht den ganzen Tag rumlaufen wollte. :D Aber so weit weg ist Berlin ja nun auch nicht, also werd in den nächsten Monaten noch einmal zum Shoppen dorthin fahren.

Dann hab ich mein heutiges Outfit auch noch fotografiert, auch wenn ich damit nicht so zufrieden war. Hab meinen letztens gekauften anthrazitfarbenen Glitzerpulli getragen, welchen ich ursprünglich mit meiner silbernen Statementkette kombinieren wollte. Aber für die Zugfahrt wollte ich mir dann nicht extra eine Kette umbinden, also musste es so gehen. Hatte heute eine blaue Jeans an, find die Kombi von Jeans und Pulli im Nachhinein betrachtet aber irgendwie unharmonisch - auch hier hätte mir die weinrote besser gefallen.

Pulli: Mango, Jeans: Primark, Schuhe: Kleiderkreisel

 
So, das war's dann auch schon! Im Nachhinein möchte hier nochmal ein Dankeschön an meinen Opa aussprechen (auch wenn er es nicht lesen wird), dass er mir dieses Wochenende ermöglicht hat!
Nun werde ich mich aber noch in die Wanne legen und dann ins Bett gehen.